Tourismus
Knapp 100 km südöstlich von der Hauptstadt Berlin entfernt, erstreckt sich in der Lausitz eine in Mitteleuropa einzigartige Kulturlandschaft.Hier teilt sich die Spree in ein Labyrinth von rund 300 Fließen. 190 dieser faszinierenden Wasserstrassen sind befahrbar.
Der Kahn - seit über 1000 Jahren ist er wichtigstes Verkehrsmittel im Spreewald. Die Post kommt mit dem Kahn, Einkäufe werden auf dem Wasserweg transportiert, selbst Kühe fahren Kahn, wenn es auf die Weide geht. Dieser einmalige Landstrich war noch vor 150 Jahren fast unbekannt - bis erste Gesellschaftsfahrten erholungssuchende Berliner in die Region holten und Theodor Fontane 1859 hier weilte. Heute sind Kahnpartien natürlich die Touristenattraktion.


Oder man erkundet die romantische Fließlandschaft allein oder zu zweit mit dem Paddelboot. Vorbei kommt man dabei an Wiese, Wald und Weiden und an liebevoll erhaltenen Blockhäusern mit Stroh- und Schilfdächern, die von der slawischen Besiedlung seit dem 6. Jahrhundert zeugen.
Die hier lebenden Sorben und Wenden prägen den Landstrich noch heute durch ihre Sprache, die wunderschönen Trachten, Sitten und Bräuche. Die kunstvoll bestickten Hauben der Frauen oder die filigran verzierten sorbischen Ostereier beeindrucken. Besucher sind eingeladen zu den Heimatfesten und in die Werkstätten der Kunsthandwerker, die Trachten sticken oder Holzpantoffeln fertigen.
weitere Informationen:
www.spreewald.de
www.spreewald-info.com
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