Der Auftrag
Zivil-Militärische-Zusammenarbeit
Die Verantwortung für den Katastrophenschutz liegt in Brandenburg bei den Landkreisen und kreisfreien Städten. Diese werden im Bedarfsfall von Seiten des Landes unterstützt. Der Bund, einschließlich Bundeswehr, leistet seine Hilfe nach dem Subsidiaritätsprinzip. Personal und Material der Streitkräfte kommen dann zum Einsatz, wenn die Kräfte und Mittel der zuständigen Behörden und Organisationen nicht oder nicht mehr ausreichen.
Damit die Zivil-Militärische-Zusammenarbeit im Ernstfall funktioniert, arbeitet das Landeskommando Brandenburg schon in der Planung, Vorbereitung und Koordinierung der Amts- und Katastrophenhilfe eng mit den zivilen Partnern zusammen. Dies schließt auch die Kooperation mit Hilfsorganisationen, anderen nicht-staatlichen sowie internationalen Organisationen ein.
Seine Angehörigen stehen der Brandenburger Regierung und deren Behörden als militärische Berater zur Seite. Anforderungen auf personelle und materielle Unterstützung durch die Bundeswehr werden bewertet und an das übergeordnete Wehrbereichskommando III in Erfurt weitergeleitet. Im Einsatzfall übernimmt das Landeskommando die Mittlerfunktion zwischen den zivilen Stäben und der eingesetzten Truppe.
Kreisverbindungskommandos
Unterhalb der Landesebene werden diese Aufgaben von Reservisten wahrgenommen. In den 14 Landkreisen Brandenburgs und den vier kreisfreien Städten (Brandenburg an der Havel, Cottbus, Frankfurt/ Oder und Potsdam) wurden nichtaktive Kreisverbindungskommandos aufgestellt. An deren Spitze steht als Vertreter der Bundeswehr und Ansprechpartner für zivile Stellen jeweils ein Beauftragter der Bundeswehr für die Zivil-Militärische-Zusammenarbeit. Jedes KVK setzt sich aus zehn erfahrenen Reserveoffizieren und -unteroffizieren zusammen. Zwei Reservisten des Sanitätsdienstes sorgen für fachliche Kompetenz auf dem Gebiet des Sanitäts- und Gesundheitswesens. Die Angehörigen der Verbindungselemente stehen ihrem Landrat bzw. Oberbürgermeister und dessen Katastrophenschutzstab als militärische Berater zur Seite.
Quelle: Landeskommando Brandenburg










