Landkreis Spree-Neiße ist zweitbeste wirtschaftsfreundlichste Kommune
setup einstellungen
zurück, back, Spowrotem

Aus der Postmappe


Blauer Himmel, weißer Strand und jede Menge Spaß

Urlaub im Ostseecamp "Rostocker Heide"

Am 19.07.2010 war es endlich soweit; der langersehnte Urlaub an der Ostsee für alle jugendlichen Bewohner des Kinderheimes war nicht mehr weit entfernt. Wir begaben uns auf den Weg. Der rote Bus vom Kinder- und Jugendheim war schwer beladen mit den ganzen Sachen, die man zum Campen braucht. Weil wir alle nicht auch noch in den kleinen Bus passten, sind wir mit dem Zug gefahren. Das öftere Warten und Umsteigen waren nach geraumer Zeit kein Problem mehr. Während der Zeit, in der wir mit dem Zug unterwegs waren, war der Bus mit unserem ganzen Gepäck schon an unserem Campingplatz in Graal- Müritz angekommen. Die Aufregung stand uns allen schon ins Gesicht geschrieben. Wie wird es wohl sein, in einem Zelt zu schlafen? Die Ankunft im Camp verlief wirklich sehr stressig, was aber normal war. Die Zelte sowie der Pavillon mussten aufgebaut werden und natürlich auch die Lebensmittel in unseren kleinen mitgebrachten Kühlschrank eingeräumt werden. Durch das Aufbauen und Einrichten verging der Nachmittag sehr schnell und es wurde schon Abend. 
 
Wir waren alle so geschafft, dass jetzt der Schlaf nicht fehlen durfte. Die erste Nacht in einem Zelt war für manche sehr ungewohnt aber dennoch schön. Die nächsten Tage waren voller sehr schöner Erlebnisse, so fanden es alle. Am Dienstag sowie auch am Mittwoch wurde von uns der Strand unsicher gemacht. Wir spielten Volleyball oder Frisbee im Wasser, oder wir haben einfach nur die Sonne genossen, um ein wenig Farbe zu bekommen. Am Mittwoch jedoch waren tausende Marienkäfer und plagten uns und andere Besucher; sie flogen durch die Luft und setzten sich immer genau dahin, wo es ihnen grade recht war; doch so schnell wie sie auftauchten, waren sie auch wieder verschwunden. Ein Teil der Gruppe wanderte am Mittwoch zur Seebrücke Graal- Müritz; dabei sahen sie sich gleich einmal die Stadt genauer an. Am Donnerstag fuhren wir mit dem Zug nach Rostock. Es war eine Hafenrundfahrt geplant. Es war sehr schön, auf einem Schiff zu sitzen und den Erzählungen des Kapitäns zu lauschen. Die meisten von uns holten sich Ansichtskarten, um ihren Familien zu schreiben. Wir ließen alle Tage am Abend am Strand vergehen, einen guten Platz, um den traumhaften Sonnenuntergang erleben zu dürfen. Es war wirklich sehr schön. Der Freitagmorgen war schon sehr angenehm warm und die Sonne strahlte durch die Äste der Bäume um uns herum. Diesen Tag verbrachten wir wieder am Strand. Es sollte der letzte lange Tag am Strand werden, denn für Samstag war ein Besuch des Erdbeerhofes geplant.
 
Am Samstag hieß es „Erdbeertag“. Wir machten uns mit unserem kleinen Bus auf den Weg zu „Karls Erdbeerhof“, und dieser Hof war wirklich ein Erlebnishof. Der größte Teil des ganzen Hofes wurde aus Erdbeeren gestaltet. Dort gab es den größten Erdbeerkuchen, den wir je gesehen hatten und sehr viele Attraktionen, die wir sahen und ausprobierten. Eine Verkostung des leckeren Erdbeerweines durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Mit Erlaubnis der Erzieher durften manche von uns auch einmal probieren, wie er schmeckt.
Das Abendessen an diesem Tag war echt lecker. Wir hatten uns am Tag zu vor in einer Pizzeria einen Menüzettel mitgenommen, um uns für den Samstagabend eine Pizza auszusuchen. Nach dem leckeren Abendbrot gingen wir ein letztes Mal zum Strand, um den Sonnenuntergang zu sehen. Ich denke schon, dass wir das hier alles vermissen werden und dass wir diesen Ort hier immer in Erinnerung behalten werden. Dann hieß es ins Bett zu gehen, denn Sonntag war Abreise. Am Sonntag hieß es um 07.00 Uhr aufstehen und alles zusammen packen. Als alles verstaut war, machten wir uns wieder auf den Weg zum Bahnhof. Der Weg war wieder derselbe wie hinzu. In Rostock und Berlin machten wir wieder halt, um etwas zu essen und auf unseren nächsten Zug zu warten. Es war eine sehr schöne Zeit dort in dem Camp. Es war spannend und sehr abenteuerlustig. Diese Woche wird uns immer in Erinnerung bleiben.
 
Zum Schluss möchten wir uns noch recht herzlich bei den Sponsoren bedanken, durch deren Unterstützung Zelte, Luftmatratzen, Campingstühle u.a. für das Feriencamp angeschafft werden konnte. Dieses Dankeschön geht an: Herrn Weghenkel aus Spremberg, den Seniorenclub von Vattenfall der Tagebaue Nochten und Reichwalde, Frau Birgit Wöllert, das Albert- Schweitzer- Familienwerk Brandenburg e.V.“,  Frau Krause aus Melsungen sowie Herrn Ludwig von „INTERSPORT SPORTPOINT“. Weitere Vorhaben unter dem Motto „Zelten und Campen“ sind schon im Gespräch.
 
 
Jennifer Langer
Jugendwohngruppe des Kinderheimes des Landkreises Spree- Neiße
 


Pressestelle Landkreis Spree-Neiße



Hier können Sie diese Postmappe

zurück, back, Spowrotem



Position
  • Kootenay Boundary - British Columbia Canada
  • Haddington  - Easth Lothian
  • Krosno
  • Zielona Gora
  • drucken, print

  • Aktuelle Veranstaltungen
    ONLINE-DIENSTE