Landkreis Spree-Neiße ist zweitbeste wirtschaftsfreundlichste Kommune
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Das Schmallenberg-Virus hat auch den Landkreis Spree-Neiße erreicht

Nachdem das Schmallenberg-Virus (bezeichnet nach dem Ort des Erstnachweises im Hochsauerlandkreis) vorwiegend in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig und Hessen in der Mehrzahl der Fälle bei Schafen festgestellt wurde, gab es nun die ersten Nachweise ebenfalls bei Schafen auch im Land Brandenburg. Am 31.01.2012 wurde bei einem verendeten Schaflamm aus einer Schafhaltung des Landkreises Spree-Neiße eine Infektion mit diesem Virus diagnostiziert. Das Virus wird durch stechende Insekten, insbesondere durch Gnitzen, übertragen. Infektionen erfolgen daher in der aktiven Phase der Insekten. Deshalb sind akute Infektionen von adulten Schafen und Kühen derzeit nicht zu erwarten. Sind allerdings trächtige Schafe und Rinder infiziert worden, kann es zeitverzögert auch jetzt noch zu Aborten, Früh- oder Totgeburten sowie zur Geburt lebensschwacher oder missgebildeter Lämmer und Kälber kommen. Das Virus ist nicht auf den Menschen übertragbar, für ihn somit ungefährlich.

Zur Beantwortung wichtiger Fragen empfehlen wir das aktuelle Informationspapier des Friedrich-Loeffler-Institutes, das wir nachfolgend für Sie zur Verfügung stellen.
Weitere Fragen beantworten Ihnen Frau Dr. Hanebeck und Herr Dr. Vogt vom Fachbereich Landwirtschaft, Veterinär- und Lebensmittelüberwachung

Tel.: (03562) 986 183 01
Fax: (03562) 986 183 88
E-Mail: landwirtschaftsamt@lkspn.de oder veterinaeramt@lkspn.de

Die wichtigsten Fragen zum Virus hat das Friedrich-Löffler-Institut in einem Dokument PDF  zusammengefasst.
Weitere Informationen finden Sie auch auf der Webseite des FLI .



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