Pressemitteilung Nr. 58/2026, 02.03.2026

Vermittlungserfolge in 2025 und Arbeitsmarkt in Spree-Neiße

Die Vermittlung der Personen mit Fluchthintergrund in Beschäftigungsverhältnisse konnte in 2025 deutlich gesteigert werden. Dieser Erfolg basiert zum einen auf einer konsequenten Sprachförderung. Zum anderen wird individuell gefördert, sei es durch Weiterbildungsangebote oder durch die Förderung von Arbeitsverhältnissen.

„Ohne Sprachkenntnisse kommt es selten zu einem Beschäftigungsverhältnis in der Region. Daher sind gezielte Sprachförderung und passgenaue Qualifizierungen der Schlüssel für eine Integration auf dem regionalen Arbeitsmarkt. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern gelingt es zunehmend, auch Menschen mit Fluchthintergrund nachhaltig in Beschäftigung zu bringen“, freut sich Sandra Kattwinkel, Werkleiterin des Jobcenters Spree-Neiße. „Im Jobcenter Spree-Neiße gibt es ein spezialisiertes Fallmanagement, das für die Integration der Menschen mit Migrationshintergrund zuständig ist“, ergänzt die Werkleiterin.

Im Jahr 2025 konnten 256 ausländische Personen in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung oder Ausbildung vermittelt werden, darunter 85 Personen im Alter von 15 bis 25 Jahren. Elf Leistungsberechtigte haben eine selbständige Tätigkeit und 119 Personen eine geringfügige Beschäftigung aufgenommen. 131 Personen mit Fluchthintergrund wurden in Arbeitsgelegenheiten zugewiesen. Die Möglichkeit, im Rahmen eines Praktikums erste berufliche Erfahrungen zu sammeln, nutzten 22 erwerbsfähige Leistungsberechtigte dieser Personengruppe.
 

Arbeitsmarkt in Spree-Neiße zum Jahresbeginn: Anstieg der Arbeitslosigkeit

Die Arbeitslosenquote im Landkreis Spree‑Neiße/Wokrejs Sprjewja‑Nysa stagniert im Februar 2026 bei 6,7 Prozent (Januar 2026: 6,7 Prozent). Demgegenüber ist die Zahl der Arbeitslosen mit aktuell 3.793 gegenüber dem Vorjahresmonat um 120 Personen gestiegen.

Getrennt nach Rechtskreisen entwickelten sich die Arbeitslosenzahlen für Februar 2026 folgendermaßen:

Rechtskreis SGB III: Im Februar 2026 sind hier 1.328 Arbeitslose erfasst. Das entspricht einem leichten Anstieg um 112 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat. Die anteilige SGB III-Arbeitslosenquote liegt bei einem Wert von rund 2,3 Prozent.
Rechtskreis SGB II: Im Zuständigkeitsbereich des Jobcenters Spree-Neiße sind aktuell 2.465 Personen arbeitslos gemeldet. Dies bedeutet ein leichtes Plus von 8 Personen im Vergleich zu Februar 2025. Die anteilige SGB II-Arbeitslosenquote sinkt leicht auf rund 4,3 Prozent.

Das Jobcenter betreut im Februar 2026 3.396 Bedarfsgemeinschaften und somit 322 weniger als ein Jahr zuvor. Auch die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist deutlich um 404 Personen auf insgesamt 4.249 gesunken.

Pressestelle Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa


Weitere Informationen

Arbeitslosenzahlen Februar 2026 PDF Datei (35 KB)
Quelle: Jobcenter Spree-Neiße

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