Pressemitteilung Nr. 229/2026, 02.09.2026
Nach Sicherheitsvorfall am Umspannwerk: Spree-Neiße-Landrat verurteilt Sabotageakt und betont Notwendigkeit zum Schutz der Infrastruktur
Am Dienstagmorgen kam es am Umspannwerk nahe Turnow/Turnow-Preilack/Pśiłuk zu einem Sicherheitsvorfall. Unbekannte Täter griffen mit unkonventionellen, selbstgebauten Flugkörpern gezielt die dortigen Hochspannungsleitungen an, mutmaßlich in der Absicht folgenschwere Störungen im Stromnetz des Betreibers 50Hertz zu verursachen. Die allgemeine Stromversorgung war zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt.
Landrat Martin Heusler verurteilt den Angriff auf die kritische Infrastruktur scharf: „Bei dieser Attacke haben wir es nicht mit einem geringfügigen Verstoß, sondern mit einem skrupellosen Angriff auf die Energieinfrastruktur der Lausitz und damit auf die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu tun. Vorsätzlich großflächige Stromausfälle und deren Folgen in Kauf nehmen – das zeugt von der massiven kriminellen Energie der Täter.“
Noch vor Ort bedankte sich der Spree-Neiße-Landrat bei den Einsatzkräften, der Polizei sowie den Betreiberunternehmen 50Hertz und dem Energieunternehmen LEAG für das schnelle und professionelle Handeln im Rahmen des Krisenmanagements.
Zugleich betont Martin Heusler: „Der Schutz unserer kritischen Infrastruktur darf kein abstraktes Thema sein. Vielmehr müssen Prävention und Gefahrenabwehr verschärft werden, denn wer unsere Infrastruktur angreift, greift uns alle an. Gemeinsam mit dem Land Brandenburg und den Netzbetreibern gilt es umgehend, die Resilienz unserer Systeme sicherzustellen.“
Pressestelle Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa
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