Der Wirtschaftsstandort Landkreis Spree-Neiße

Im Südosten des Bundeslandes Brandenburg, zwischen den deutschen Metropolen Berlin und Dresden sowie dem prosperierenden polnischen Breslau, erstreckt sich der Landkreis Spree-Neiße vom Oberspreewald im Nordwesten bis zur Neiße im Osten. Mit einer Fläche von 1.657 km² umfasst er ein großes Territorium der Niederlausitz mit gemeinsamen Traditionen, kulturellen und wirtschaftlichen Besonderheiten.

Der Verwaltungssitz befindet sich in der Kreisstadt Forst (Lausitz), einer Stadt mit rund 18353* Einwohnern, einer Fläche von 110,59 km² und alten Wirtschaftstraditionen. Die übrigen rund 97103* Einwohner des Landkreises leben in den Städten Guben, Spremberg, Drebkau, Welzow, in den amtsfreien Gemeinden Schenkendöbern, Neuhausen/Spree und Kolkwitz sowie in den Amtsgemeinden Peitz, Döbern-Land und Burg (Spreewald). Etwa zehn Prozent der Landkreisbevölkerung gehören zum slawischen Volksstamm der Sorben/Wenden, einer in Ostdeutschland lebenden Minderheit.

Inmitten des Landkreises Spree-Neiße liegt die kreisfreie Stadt Cottbus. Mit ihren rund 100.416* Einwohnern (Stand: 30.09.2018) und vielseitigen Kultur- und Handelseinrichtungen ist sie das Oberzentrum der Lausitz und gleichzeitig Sitz vieler Landesbehörden. Der Landkreis Spree-Neiße gemeinsam mit der Stadt Cottbus verfügt über moderne Bildungs- und Forschungseinrichtungen, wie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Die Region ist damit ein hervorragend aufgestellter Wirtschafts-, Wissenschafts- und Technologiestandort und bietet beste Bedingungen, nicht nur für die Aus- und Weiterbildung, sondern ebenfalls für den Ausbau und die Entwicklung innovativer und technologieorientierter Kooperationen zwischen Unternehmen und Wissenschaft.

Die in den letzten Jahren sehr gut entwickelten Standortbedingungen hinsichtlich der gewerblichen Wirtschaft, Infrastruktur und Umwelt sind nicht zuletzt ein Ergebnis der gezielt eingesetzten wirtschafts- und strukturpolitischen Maßnahmen auf Bundes- und Landesebene.

Aussichtsreiche Chancen für die nachhaltige Strukturstärkung und das Wirtschaftswachstum liegen im Ausbau traditioneller und zukunftsorientierter neuer Branchenschwerpunkte und damit verbunden in der effektiven Schaffung von Arbeitsplätzen und Kompetenzen.
* Bevölkerungstand: 31.12.2017