Der Landkreis Spree-Neiße (SPN)  befindet sich am äußeren Entwicklungsraum des Landes Brandenburg an der europäischen Binnengrenze zur Republik Polen und der Landesgrenze zum Freistaat Sachsen.

Der Landkreis umschließt mit seinem Territorium von 1.657 km2 die kreisfreie Stadt Cottbus als ein historisch gewachsenes, kulturelles und wirtschaftliches Oberzentrum in der gesamten Energieregion Lausitz. Hier wird mit der jungen Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (btu) ein überregional bekannter, wissenschaftlich-intellektueller Mittelpunkt gebildet.

Im Bundesland Brandenburg ist der Landkreis Spree-Neiße das Zentrum der Energiewirtschaft und der Energietechnik, zugleich aber auch die Heimat für die Entwicklung und Anwendung neuer Energien.
In der Energiebranche werden jährlich und versorgungspolitisch stabil aus etwa 39 Mio. t Braunkohle ca. 4.600 MW Elektroenergie erzeugt. In dieser Industrie sind etwa 2.200 Menschen tätig und sichern gleichzeitig mindestens 4.500 indirekte und durch deren Kaufkraft weitere mittelbare Arbeitsplätze im tangierenden Dienstleistungsbereich.

Gegenwärtig sind bei den beiden Wirtschaftskammern (IHK und HWK) etwa 9.100 Unternehmen im Landkreis Spree-Neiße registriert. Neben der regional gleichfalls sehr wichtigen Forst- und Landwirtschaft finden im Landkreis dort annähernd 45.000 Menschen eine sozialversicherungspflichtige und dauerhafte Beschäftigung.  
Ein breites Spektrum von Wirtschaftsbranchen und Sektoren kennzeichnen den Landkreis. Hier sind neben kleinen und mittleren metallverarbeitende Unternehmen die Bauwirtschaft, Elektro- und Elektronik, die Lebensmittel- und Nahrungsgüterwirtschaft, die Logistik, Unternehmen der Glasherstellung und -verarbeitung sowie eine Vielzahl von handwerklichen oder ingenieurtechnischen Dienstleistungsunternehmen oder niedergelassenen Berufen hervorzuheben.
Diese zum Teil alteingesessenen, aber hochmodernen Unternehmen gruppieren sich vor allem um die bekannten industriellen Zentren wie den Chemie- und Kunststoff- bzw. Kunstfaserverarbeitungsstandort Guben, die durch Fischwirtschaft und Papierverarbeitung bekannte Stadt Peitz, die Kreisstadt Forst (Lausitz) mit der tradierten Textilindustrie, dem sich entwickelnden Logistik- und Industriezentrum Lausitz und dem überregional bekannten historischen „Ostdeutschen Rosengarten“ und nicht zuletzt den Regionale Wachstumskern Spremberg.

In Spremberg ist die Schnittstelle zwischen lebenswerter Kleinstadt, grünem Umland mit Wald und Seen und hochmoderner Industrie mit Schwerpunkt Energiewirtschaft, Papierherstellung und -verarbeitung für den aufmerksamen Besucher im besonderen Maße gut zu erleben. Dabei spielt der bekannte und die Landesgrenze übergreifenden „Industriepark Schwarze Pumpe“ mit über 80 ansässigen Unternehmen und seiner Industriekompetenz eine herausragende Rolle.

Der Spreewald als Biosphärenreservat mit seinem einzigartigen Fließen, der geschützten und gesunden Natur bildet für tausende Touristen aus allen Teilen Deutschlands und Europa ein wichtiges überregionales Zentrum der Tourismuswirtschaft im Bundesland Brandenburg. Hier lassen sich gesunde Natur, Menschen mit deren sorbischen/wendischen Wurzeln, beeindruckender Kultur in Eintracht mit der benachbarten modernen Industrie erleben.
Die Gesamte Region ist mit ihren hochmotivierten erfahrenen und jungen Menschen für die Zukunft vorbereitet.
In kaum einem anderen Landkreis des Bundeslandes gibt es diese ansiedlungsrelevanten Reserven an entwickelten und voll erschlossenen Flächen für gewerbliche oder industrielle Ansiedlungen. In wenigen anderen Landkreisen sind der mehrfache Umbruch der Wirtschaft, die gelungene Kultivierung der durch die Rohstoffausbeutung vergangener Jahrzehnte geschundenen Landschaft sowie der Optimismus seiner hier lebenden Menschen so spürbar wie im Landkreis Spree-Neiße.

All das ist die Wirtschafts- und Kulturregion im Süden des Landes Brandenburg – eine Region, die engagierte Unternehmer gern einlädt, um gemeinsam Großes und Bleibendes zu beginnen und aufzubauen.