Pressemitteilung Nr. 194/2026, 23.07.2026

Weitere 34 Millionen Euro für Breitbandausbau im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa

Gemeinsam mit Wilfried Konnemann von der Firma aconium, Projektträger des Bundesministeriums, sowie mit Axel Wenzke, Konzernbevollmächtigter der Telekom Deutschland, und Uwe Plonka, Manager kommunaler Angang und Kooperationen der GlasfaserPlus GmbH, setzte Spree-Neiße-Landrat Martin Heusler am heutigen 23. Juli 2026 in Briesnig/Rjasnik (Ortsteil der Stadt Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca)) symbolisch den ersten Spatenstich für den Ausbau der zukunftsfähigen Breitband-Infrastruktur.

Der Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa arbeitet damit an der Realisierung seiner Zielsetzung, alle Haushalte und Unternehmen im Kreisgebiet so schnell wie möglich mit einem leistungsfähigen Breitbandanschluss zu versehen. In Spree-Neiße existieren neben den in den vergangenen Jahren gut erschlossenen Gebieten auch Regionen mit sogenannten „Grauen Flecken“. Diese Bereiche wurden durch die Telekommunikationsunternehmen im Rahmen von Eigenausbaumaßnahmen bisher nur lückenhaft erschlossen und auch bisherige Fördermaßnahmen konnten diese Lücken nicht schließen. Daher hat der Landkreis entsprechend der Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland Gigabit-Richtlinie des Bundes“ vom 31. März 2023 Anträge auf Förderung gestellt und Zuwendungsbescheide erhalten.

Der Bund hat Fördermittel in einer Gesamthöhe von rund 20,7 Mio. Euro bewilligt, welche durch eine Kofinanzierung des Landes Brandenburg i. H. v. 13,8 Mio. EUR aus dem Just Transition Fund (JTF) ergänzt werden.

Der nun gestartete geförderte Ausbau umfasst laut Planung rund 3.900 weitere Adressen, die zwar bereits mit 100 Mbit/s versorgt sind, jedoch nicht über einen Glasfaser- oder Kabelanschluss verfügen und somit zu den sog. „Grauen Flecken“ zählen. Die Fördermaßnahme kann nur erfolgen, sofern für diese Gebiete kein eigenwirtschaftlicher Ausbau eines Telekommunikationsunternehmens erfolgt. Der Ausbau, mit dem das Unternehmen GlasfaserPlus GmbH beauftragt wurde, findet in Teilabschnitten statt, die nach ihrer Fertigstellung separat in Betrieb genommen werden, sobald die Baumaßnahmen in diesem Abschnitt beendet ist. Der Abschluss des Gesamtvorhabens ist zum Jahresende 2028 vorgesehen.

Der Glasfaserausbau bedeutet mehr als schnelle Internetverbindungen, denn er ist Voraussetzung für moderne Arbeitsplätze, digitale Bildung, innovative Unternehmen und eine leistungsfähige Verwaltung.

Pressestelle Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa

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