Pressemitteilung Nr. 242/13, 01.10.2013

Ihre zukünftigen Fachkräfte dank Regionalbudget

Am Montag, dem 30.09.2013 erhielten fünf jetzt staatlich anerkannte Altenpfleger/-innen ihre Zeugnisse und Berufserlaubnisurkunden. Nach einer 1-jährigen Qualifizierung zum/zur staatlich anerkannten Altenpflegehelfer/-in begann am 01.10.2011 erstmalig eine anschließende 2-jährige Qualifizierung zum/zur staatlich anerkannten Altenpfleger/-in innerhalb des Projektes Regionalbudget. Die Teilnehmenden wurden im Rahmen einer verkürzten Ausbildung zur examinierten Fachkraft in eine bestehende Klasse in das 2. und 3. Ausbildungsjahr integriert.
Die Qualifizierung bestand aus theoretischen und praktischen Phasen im 5-7 wöchigen Rhythmus nach den Bestimmungen des Altenpflegegesetzes (AltPflG). Die Theoriephase wurde durch die Altenpflegeschule der Arbeiterwohlfahrt (AWO) RV Brandenburg Süd e.V. in Lübbenau durchgeführt. Der Praxiseinsatz erfolgte wohnortnah in Pflegeeinrichtungen im Landkreis Spree-Neiße sowie in der ambulanten Pflege.
„Somit haben sich die insgesamt drei „harten“ Jahre sehr gelohnt, alle examinierten Fachkräfte begannen nahtlos ab 01.10.2013 eine sv-pflichtige Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt“ sagt Steffi Schiemenz, Projektmanagerin im Regionalbudget.
 
 
Zeitgleich endete am 30.09.2013 die 4. Staffel der Qualifizierung zur/zum staatlich anerkannten Altenpflegehelfer/-in mit 13 erfolgreichen Abschlüssen und Berufserlaubnisurkunden. Einige nahmen unmittelbar eine sv-pflichtige Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt auf. Sieben Absolventen begannen am 01.10.2013 eine 2-jährige verkürzte Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Altenpfleger/-in (examinierte Fachkraft).
Die 1-jährige Qualifizierung zum/zur staatlich anerkannten Altenpflegehelfer/-in begann am 01.10.2012 und bestand aus theoretischen und praktischen Phasen im 2-wöchigen Rhythmus nach den Bestimmungen des Brandenburgischen Altenpflegehilfegesetzes (BbgAltPflHG). Die Theoriephase wurde durch die Arbeiterwohlfahrt (AWO) RV Brandenburg Süd e.V., Altenpflegeschule in der Zweigstelle Kolkwitz in den Räumlichkeiten der I.T.R. Pyramids durchgeführt. Der Praxiseinsatz erfolgte wohnortnah in Pflegeeinrichtungen des Landkreises Spree-Neiße und der Stadt Cottbus sowie in der häuslichen und ambulanten Pflege. Begleitet wurden diese Qualifizierungen durch das Regionalbudget des Landkreises Spree-Neiße sowie Mentoren/-innen und Praxisanleiter/-innen der Praxiseinrichtungen.
„Die Qualifizierungen wurden durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie (MASF) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Brandenburg gefördert. Ein besonderes Dankeschön gilt allen beteiligten Einrichtungen. Wir wünschen den Absolventen einen guten Start ins Berufsleben bzw. einen erfolgreichen Abschluss zur Pflegefachkraft. Mit diesen erfolgreichen Projekten sind wir unserem Ziel - Fachkräfteengpässe zu vermeiden - ein großes Stück näher“, sagt Petra Rademacher, Leiterin des Regionalbudgets.
 
Fotos/ Text: Regionalbudget


Pressestelle Landkreis Spree-Neiße
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