Dorfschmiede

Gemarkung Siewisch, Flur 3, Flurstück 75

Die in Rede stehende Schmiede wurde 1928 als freistehender Bau im Südwesten Koschendorfs an einer Kreuzung östlich des Bollmühlenwegs und nördlich der nach Illmersdorf führenden Straße Zur Schmiede errichtet. Die Nutzung als Schmiede wurde 1990 aufgegeben, die ursprüngliche Ausstattung an Maschinen und Werkzeugen blieb weitestgehend erhalten.
Der Baukörper ein querrechteckiger Ziegelbau mit nördlichem Annex für den Back- und Glühofen und abschließendem Satteldach. Die Fassade mit einem dünnen, allerdings großflächig abblätternden Schlämmputz versehen. Auf dr Südseite rechts der Eingang als hochrechteckige, horizontal verbretterte Tür mit sechsfeldriger Glasfüllung. Links der Tür zwei große segmentbogige Metallsprossenfenster. Wiederum links der Fenster ein zweiteiliges verbrettertes Schiebetor mit mehrfeldrigem Oberlicht angeordnet. Auf der östlichen Schmalseite drei große, dem Südfenster ähnelnde Industriefenster mit einfacher Verglasung und einem niedrigen, breitgelagerten Segmentbogenfenster im Giebelfeld. Davon abweichend die westliche Schmalseite mit einem zentral angeordneten Rechteckfenster, das von jeweils einem kleinen Segmentbogenfenster flankiert wird. Über dem segmentbogigen Fenster im Giebel die Initialen „C. v. W.“ und die Jahreszahl 1928. Auf der Rückseite (Nordseite) ein von einer niedrigen Mauer eingefasster Lagerplatz (Bunker) für Koks und Kohle. Daran anschließend der Annex unter Schleppdach mit östlich angeordneter Tür, einem kleinen Fenster und dem für die Schmiede funktional notwendigen, allerdings im Bestand gefährdeten Schornstein (BLDAM).
 

Lage


03116 Drebkau OT Koschendorf
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