Stallscheune

Gemarkung Peitz, Flur 7, Flurstück 529

Die um 1870 errichtete Stallscheune ist Teil eines Dreiseithofs in der südwestlich des Stadtzentrums gelegenen Kolonie Ottendorf. Der ziegelsichtige Bau ist westlich des Wohnhauses aufgeführt, grenzt mit seiner südlichen Schmalseite an die Ottendorfer Straße und schließt den Hofraum nordwestlich ab. Im Mauerwerk in Gruppen angeordnete gitterförmige Luftschlitze, darüber Sägezahnfries. Zwischen diesem und Traufgesims paarweise Luftschlitze in der Form des christlichen Kreuzes. Im südlichen Giebelfeld zwei eingetiefte hochrechteckige Wandfelder. Auf der Ostseite eie große korbbogige Einfahrt zum Scheunenflur, rechts davon zwei flachbogige zu den Stallungen führende Türen. Tor- und Türblätter erneuert. Die bauzeitliche Dachdeckung aus Dachziegeln in jüngerer Zeit ersetzt. Im Innern südlich des Scheunenflurs durch Bretterwand abgetrennter Stapelraum, nördlich verputzte Mauer mit Zugang zum zwei Räume umfassenden Stallbereich. Dessen Fußboden zum Teil aus großformatigen Ziegeln bestehend, unter der Decke Holzbalken. Die ursprüngliche Dachkonstruktion als mehrfach stehender Stuhl mit zum Teil verblatteten Hölzern erhalten (BLDAM):

Lage


03185 Peitz
Cottbuser Straße 12
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