Bahnhofsbergbrücke

Gemarkung Guben, Flur 10, Flurstück 110/1, Flur 11, Flurstücke 203, 208/1, 211/1, 212/1, 212/2, 213/2, 214/1, 214/2

Südlich des Bahnhofs Guben queren zwei baugleiche genietete Stahlrahmenbrücken mit den Bauwerksnummern Bw 501 (alt 047) und Bw 502 (alt 048) die Gleisanlagen der weiträumigen Gubener Bahnhofsanlage. Sie werden allgemein unter dem Namen „Bahnhofsbergbrücke“ zusammengefasst. Sie bilden den Abschluss des sogenannten Bahnhofsberges mit dem Bahnhofsbergweg, über den der als Inselbahnhof gebaute Bahnhof verkehrlich erschlossen wird.
Zwei baugleiche genietete Stahlrahmenbrücken (Stahl St 37.12); von Krupp-Druckenmüller. Berlin, im Auftrag der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft 1933 erbaut. Hauptbestandteile: Hauptträger, Querträger und Fußwegkonsole. Hauptträger bestehend aus je sieben Zweigelenkrahmen mit 19 m Stützweite, Abstand zwischen den Rahmen 2 m, 6 x 2  m = 12 m Abstand zwischen den Achsabständen der äußeren Stahlrahmen. Steg des Riegels der Zweigelenkrahmen 600 x 15 mm zuzüglich bis zu je drei Ober- und Untergurtplatten von je 350 x 15 mm. Rahmenhöhe von Auflagerung (Gelenk) bis Obergurt zirka 5,40 m. Insgesamt 15 Querträger, Abstände der Querträger 14 x 1357 mm = 19 m. Darauf liegt eine Stahlbetonplatte. Die Fußgelenkkonsole kragen an beiden Seiten 1,5 m aus, sie liegen im doppelten Abstand der Querträger. Zwischen Rahmen Verbände aus Winkelprofilen angeordnet, Diagonalstreben L 80 x 80 x 10 mm. Fahrbahnbreite 11,00 m, beidseitige Gehwegbreite je 2,00 m, Brückenbreite zwischen den Geländern (Vollblech) 15,00 m. Hauptträger ruhen auf Betonwiderlagern (2003 saniert), Fahrbahndecke ursprünglich Kleinpflaster (jetzt Asphaltdecke), Gehwege Beton (BLDAM).

Lage


03172 Guben
Cottbuser Straße
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