Brunnenskulptur

Gemarkung Guben, Flur 20, Flurstück 1006

Die Skulptur eine gut 1 m hohe bronzene Figurengruppe, angeordnet auf blattbewachsenem Felsgestein, auf dessen Rückseite Inschrift „St. Walter“. Im Mittelpunkt der Gruppe ein Mischwesen aus Mensch und Ziegenbock (Faunus, der altitalische Gott der Natur und des Waldes, Beschützer der Bauern und Hirten, ihres Viehs und ihrer Äcker?) als Wasserspeier sowie zwei Kinder, die sich mit kleinen Hörnern sowie Hufen als Nachwuchs des Fauns ausweisen. Der rechte Arm des Faunvaters ein sich sträubendes Gänseküken umschließend, die linke Hand ein nacktes, weinendes Kind auf dem Schoße festhaltend. Das Kind – ein Gänseküken an seine Brust drückend – mit schmerzverzerrtem Gesicht auf der Flucht vor den Gänseeltern. Unter den ausgebreiteten Schwingen der das Kindergesäß attackierenden Gans ein Nest mit einem dritten angsterfüllten Küken. Ein zweites Kind sich an das rechte Bein des Vaters klammernd, bedrängt von einer zweiten mit den Flügeln schlagenden Gans (BLDAM).
 

Lage


03172 Guben
Am Sandberg 1
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