Mietwohnhaus

Gemarkung Forst, Flur 13, Flurstück 188

Das 1889 nach Entwurf des Maurermeisters Emil Lüdecke errichtete Mietwohnhaus Nr. 32 steht in der Mitte einer aus drei Häusern bestehenden Gruppe auf der Westseite der Gubener Straße. Nach 1889 erfuhr der Bau einige Veränderungen: 1898 wurde er um eine hölzerne Veranda ergänzt, 1902 führte Lüdecke seinen eigenen Entwurf zur Herstellung zweier geschlossener Erker aus. Wegen Vermietungsschwierigkeiten wurden 1932 im ersten Obergeschoss zwei getrennte Wohnungen hergerichtet.
Das Mietwohnhaus ein dreigeschossiger Bau von sechs Achsen mit Drempel und flach geneigtem Dach. Das Erdgeschoss mit kräftigen Putzbändern und hochrechteckigen, schlusssteinbekrönten Fenstern. Der Hauseingang, ein großes Holztor mit gesprengtem Giebel und Maurersymbolik, als Durchfahrt ausgebildet. Links zwei, rechts drei Fenster. Die Fassade der Obergeschosse mit rotbraunen Ziegeln verkleidet. Im ersten Obergeschoss zwei rechteckige Erker auf schmuckreichen Konsolen mit Löwenköpfen ruhend. Zwischen den Erkern Balkon mit Balustrade. Über den putzgerahmten Fenstern Gebälk und Muschelwerk. Im zweiten Obergeschoss über den Erkern Austritte, die Fenster mit Dreiecksgiebel bzw. gerader Verdachung. Der Drempel zum Vollgeschoss ausgebaut, zwischen annähernd quadratischen Fenstern Stuckreliefs. Hofseitig über der Durchfahrt auf zwei ziegelsichtigen Stützen Veranda (BLDAM).
 

Lage


03149 Forst (Lausitz)
Gubener Straße 32
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