Scheune

Gemarkung Groß Döbbern, Flur 1, Flurstück 327

Laut Auskunft des Eigentümers stammt die Scheune im Kern aus dem Jahre 1816, 1958 wurde sie im Zusammenhang mit einem neuen Dachtragwerk und einer Dachdeckung aus Dachziegeln geringfügig erhöht.
Quererschlossene, etwa 15,50 m x 8,50 m große Durchfahrtsscheune in annähernder Ost-West-Ausrichtung. Niedriger Sockel aus Ziegelsteinen, an der östlichen Schmalseite verputzt. Über dem Sockel die untere Reihe von drei Gefachen als horizontaler Blockbau: Schmalseite vier Gebinde, Traufseite sieben Gebinde. Straßenseitig hölzernes Fragment ungeklärter Funktion, möglicherweise Teil eines Fasses oder Siebes. Über dem Blockgefüge vertikale Verbretterung. Die zweiflügligen Tore mit Stützkloben wohl erneuert, das hofseitige Tor mit Schlupftür. Allseitig Tropfbrett angebracht, darüber drempelartige Erhöhung. Dachziegel als Dachdeckung, über den beiden Toren pultartige Vorkragung.
Im Innern die Durchfahrt mit Ziegelboden, der westliche Teil mit Holzdielung und aus Gefachen mit vertikalen Brettern bestehende Trennwand. Von der alten Stützkonstruktion einige Kopfbänder mit Verblattung sowie die für Fachwerk charakteristischen Riegel und Diagonalverstrebungen sichtbar erhalten. Die Stützkonstruktion als doppelt stehender Stuhl ausgebildet (BLDAM).
 

Lage


03058 Neuhausen/Spree OT Groß Döbbern
Buckower Straße 27
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