Ruhestätte der Familie Natzmer und Gedenkstein für Dubislav Gneomar von Natzmer

Gemarkung Trebendorf, Flur 1, Flurstück 442

Die Ruhestätte der Familie Natzmer am Rande einer kleinen Lichtung als Plateau mit quadratischer Grundfläche (etwa 8 m x 8 m) angelegt. Die etwa 2 m hohe Stützmauer aus unregelmäßig gefügten Feldsteinen, die Mauerkrone aus Platten bestehend. Auf der Südseite 3,0 m breite Treppe mit zwölf Stufen, im Antritt geschwungene Treppenwangen. Die Treppe von zwei etwa 0,90 m hohen Urnen auf einem rechteckigen Sockel flankiert. An der Nordseite zentral angeordnet felsartige Erhebung aus unregelmäßigen Natursteinen unterschiedlicher Größe. Etwa 1,50 m hoher Findling, an dessen Vorderseite Gedenkplatte mit grob abgeschlagenen Kanten. Auf der glatten Vorderseite in erhabenen Großbuchstaben „Ruhstatt der Familie von Natzmer“ und deren Familienwappen, ein sitzender, feuerspeiender Löwe unter einem federgeschmücktem Helm. Hinter der Platte etwa 2,70 m hohes Steinkreuz mit der Inschrift „Gott ist die Liebe“. Beidseitig der Gedenkplatte und des Hochkreuzes kleine Grabsteine bzw. Grabtafeln mit grötenteils unleserlichen Schriftzügen für Angehörige der Familie.
 
Der aus unregelmäßigen Feldsteinen bestehende Gedenkstein für Dubislav Gneomar von Natzmer der Familienruhestätte etwa 30 m südwestlich vorgelagert. Über einem Sockel mit quadratischer Grundfläche (2 m x 2 m) ein ebenfalls quadratischer (1,30 m x 1,30 m), etwa 1,60 m hoher postamentartiger Block. Auf dessen Vorderseite eingelassen eine fast die gesamte Vorderansicht einnehmende hochrechteckige Tafel. Auf der nach 2004 erneuerten Tafel zentral angeordnet die Inschrift „Dem KBR. PR. Generalfeldmarschall Dubislav Gneomar v. Natzmer * 14.9.1654 † 13.5.1739 zum Gedächtnis“. Darüber sich kreuzend ein Eichenlaubzweig und ein Marschallstab. Unter der zentralen Inschrift das Familienwappen und der etwas irritierende Verweis „Errichtet am 100. Todestage von dem Geschlecht v. Natzmer 13.5.1839“. Ob die Tafel ursprünglich ein anderes Denkmal an einem anderen Standort zierte, ist derzeit ungeklärt. Auf dem Steinblock gleichsam auf Mohn gebettet ein steinerner Dreispitz (BLDAM).
 

Lage


03149 Wiesengrund OT Trebendorf
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