Schule

Gemarkung Grano, Flur 3, Flustück 14/1

Die ehemalige Schule wurde 1841 westlich der Dorfkirche und des sie umgebenden Friedhofs sowie nördlich des damaligen Mühlenteichs errichtet. Heute wird das alte Schulhaus von mehreren Parteien als Wohnhaus genutzt.
In nach Norden ansteigendem Gelände in Ost-West-Ausrichtung aufgeführter eingeschossiger traufständiger Feldsteinbau mit 21 m Länge, 12 m Breite und hohem Satteldach. Nur geringfügig vorkragender Sockel. Charakteristisch die Fassade aus unregelmäßig gespaltenen Feldsteinen, diese mit lebhaftem Fugenbild durch eingesetzte Steinsplitter. Tür- und Fensteröffnungen putzgerahmt, ebenso die Gebäudeecken akzentuiert. Die symmetrisch gestaltete Südseite mit zentral angeordnetem Eingang (ehemals für Schüler) und Jahreszahl 1841 auf dem Putzrahmen über dem Türsturz. Nur schwach ausgebildeter Mittelrisalit. Dem Eingang für Schüler eine Freitreppe mit gemauerten Wangen vorgelagert, die Wangen wie die Tür selbst und das Vordach aus jüngerer Zeit. Die Eingangssituation von jeweils drei hochrechteckigen Fenstern flankiert. Im Ziegeldach liegende Dachfenster. Die östlich gassenzugewandte Schmalseite mit zwei Fenstern, im verputzten Giebelfeld ebenfalls zwei Fenster mit kleineren Begleitern. Der Westgiebel wie eingangs erwähnt neu aufgemauert und verputzt. Auf der Nordseite fast ebenerdiger Eingang für den Lehrer. Westlich vier, östlich des nördlichen Eingangs drei hochrechteckige Fenster. Die ursprüngliche Raumstruktur mit ehemaliger Schulstube im Westteil, darunter Keller, im Ostteil eine Wohn- und eine Schlafstube, Schlafkammer, Küche und Speisekammer sowie eine „geräumige Oberstube“ nur noch teilweise nachvollziehbar. Das Gebäude heute mit über 300 Quadratmeter Nutzfläche bis unter die Dachspitze als Wohnhaus genutzt. Im Eingangsbereich Fußbodenfliesen aus der Zeit um 1900 und in den Dachbereich führende hölzerne Treppe erhalten (BLDAM).

 

Lage


03172 Schenkendöbern OT Grano
Kirchgasse 2
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