Gymnasium

Alte Bezeichnung


Gymnasium und Direktorenwohnhaus mit Garten

Gemarkung: Forst
Flur 23, Flurstück 166/4, 166/5

Zwischen 1927 und 1929 errichtet, südlich des historischen Stadtkerns.

Gymnasium: stattlicher dreiflügliger Putzbau über annähernd H-förmigem Grundriss, Flachdach, sparsam expressionistisch, östlicher dreigeschossiger Seitenflügel von 21 Achsen mit nördlichem Kopfbau (mit Hausmeisterwohnung und Diensträumen der Schulleitung) von 6:5 Achsen, Mittelbau viergeschossig mit 13 Achsen und zwei vorgelagerten Eingängen, Westflügel mit 6:11 Achsen und jeweils über zwei Geschosse reichenden Fenstern zur Belichtung der Turnhalle und der Aula (auf den seitlichen Stützpfeilern die neun Musen und Gott Apollo bildhauerisch dargestellt), südlich daran anschließend eingeschossiger Anbau für Werkräume und Fahrradaufbewahrung.

Direktorenwohnhaus: westlich des Schulgebäudes errichtet, schlichter zweigeschossiger Putzbau über vieleckigem Grundriss unter Flachdach, Vor- und Rücksprünge des Baukörpers (das Obergeschoss mit kleinerer Grundfläche) sowie unterschiedliche Fensterformate mit betont horizontaler Sprossengliederung, erhalten die bauzeitliche Eingangstür auf der Nordseite, weitestgehend die originale Raumstruktur und der schmale Treppenaufgang in das Dachgeschoss. Garten mit rechteckigem Wegesystem und Gliederung in drei Nutzungsbereiche (Rasenparterre, Obstbaumwiese, Beete für Blumen und Gemüse) (BLDAM)

Lage


03149 Forst (Lausitz)
Jahnstraße 1, 3, 5, 7, 9
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