Jüdischer Friedhof mit Trauerhalle und Kriegerdenkmal

Alte Bezeichnung


Jüdischer Friedhof

Gemarkung: Guben
Fl. 7, FlStk. 297, 298

Jüdischer Begräbnisplatz, 1839 auf einem Hügel angelegt und auch von anderen jüdischen Gemeinden genutzt. Nördlich der Begräbnisstätten Trauerhalle ("Haus der liebenden Zuwendung") von 1911 mit angefügter Wohnung für den Friedhofswärter. Massiver eingeschossiger Putzbau über annähernd kreuzförmigem Grundriss, Mittelteil mit Mansarddach, polygonalem durchbrochenen Zylinder und von Davisstern bekrönter Kuppel. Seitliche Anbauten mit Rundbogenfenstern und Walmdach. Einweihung des Kriegerdenkmals für im Ersten Weltkrieg Gefallene der Synagogengemeinde 1921. Im November 1938 Zerstörung der Gubener Synagoge und Schändung des jüdischen Friedhofs, weitere Zerstörungen durch Kampfhandlungen im Frühjahr 1945. Nordöstlich des Kriegerdenkmals 1966 Aufstellung eines Stahlgerüsts mit zwei Stahlglocken. Axialer Weg vom Eingang zur Trauerhalle, links und rechts des Weges je ein Grabfeldmit in Reihen angelegten Grabstellen mit teilweise aufwendig geschmückten Grabsteinen für 118 namentlich erfasste Bestattete. Einfassung des Friedhofs durch übermannshohe rotbraune Ziegelmauer

Lage


03172 Guben
Cottbuser Str. 54 b
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