Eisenhütten- und Hammerwerk

Alte Bezeichnung


Komplex des ehem. Eisenhütten- und Hammerwerkes Peitz

Gemarkung: Peitz
Fl. 6, FlStk. 11/1, 12/1, 13/1, 31, 32, 33, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46

Technisches Denkmal. Im 16. Jh. zur Verhüttung von Raseneisenerz als Arbeits- und Wohnsiedlung unter Kurfürst Joachim I. angelegt, seit Ende 19. Jh. stillgelegt. Die bestehenden Gebäude aus der sächsischen Blütezeit zwischen 1807 und 1810, zuletzt restauriert 1997/98. - Hochofengebäude in sparsamen klassizistischen Formen 1809/10 von K. G. Voigtmann. Eingeschossiger Putz- und Fachwerkbau mit einachsigem übergiebelten Mittelrisalit, halbkreisförmigen Fenstern und hohem Krüppelwalmdach, der ehemalige Hochofenschlot als mittlerer Dachturm, jetzt mit Haube und Laterne geschlossen. In der Gießhalle offener Dachstuhl als Bohlenbinderkonstruktion; Holzkohle-Hochofen, dekoriert mit dorisierenden Halbsäulen. Südlich das ehem. Emaillierwerk und westlich einige Werkgebäude Anfang 19. Jh. (Dehio)

Lage


03185 Peitz
Hüttenwerk 1, 1 A, 2, 6, Am Hammergraben
 zur Karte
Seite zurück