Kriegerdenkmal

Gemarkung Jänschwalde, Flur 3, Flurstück 8/1

Kleine, von einem schmiedeeisernen Zaun eingefasste Anlage. Architektonischer Mittelpunkt ein übermannshoher Obelisk über mehrstufigem Sockel, bekrönt von einem großen, ruhig sitzenden Adler. Auf der Nordseite Inschrift „Den Beschützern der Heimat/ im Weltkriege 1914-1918/ die dankbare Gemeinde/ Jänschwalde.“ Darüber erhaben gearbeitetes Eisernes Kreuz, unter der Inschrift Lorbeerkranz. Auf der Südseite „Jänschwalde zur Zeit des Weltkrieges. Einwohnerzahl 847, eingezogen 172, nicht heimgekehrt 25, verwundet 28, aus der Gefangenschaft neun, mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse 71“. Inschrift der Westseite „Es fanden den Heldentod im Westen…“ mit dreizehn Namen, Regimentszugehörigkeit und Todestag. Die Aufzählung abgeschlossen durch „Für uns!“. Auf der Ostseite „Es fanden den Heldentod im Westen (vier Männer) … im Osten (sechs Männer) … In der Garnison gestorben (zwei) … Treu bis in den Tod!“. Zu beiden Seiten des Obelisken unlängst jeweils eine Tafel mit Text hinzugefügt: „Zur Erinnerung an unsere Gefallenen, Vermissten und Opfer des Krieges 1939-1945 … (47 Namen) … und alle Unbekannten“. Die Tafeln von einem Jänschwalder Bürger 2010 gestiftet (BLDAM).

Lage


03197 Jänschwalde OT Jänschwalde-Dorf
Hauptstraße
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