Obelisk

Gemarkung Groß Drewitz, Flur 7, Flurstück 6/125

Der Obelisk vermutlich um 1880 durch einen namentlich nicht bekannten Crossener Steinmetzmeister gefertigt und am Ostufer des Göhlensees auf einer in das Gewässer ragenden Landzunge mit kleiner Anhöhe errichtet. Der in Nordost-Südwest Richtung etwa 2 km lange, bis zu 400 m breite Göhlensee befand sich lange Zeit im Besitz des Benediktinerinnen-Klosters vor Guben und des Zisterzienserklosters Neuzelle. 1840 überließ das Stift Neuzelle den See mit allen Nutzungsrechten der Gutsherrschaft Kaempffe in Erbpacht. Das Denkmal aus Sandstein etwas mehr als 2 m hoch auf einem Fundament aus Ziegelsteinen ruhend. Auf der Vorderseite (Südseite) erhaben ausgearbeiteter Text in Großbuchstaben: „Dem Andenken des Obristlieut. von Ricaud-Tiregale“. Darunter eine Erläuterungstafel aus den 1980er Jahren befestigt (BLDAM).

Lage


03172 Schenkendöbern OT Groß Drewitz
Göhlensee
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