Fabrikgebäude und Nebengebäude

Gemarkung Peitz, Flur 9, Flurstücke 273, 424, 426, 427

Der ehemalige Fabrikkomplex ist am östlichen Ende der die Zufahrt bildenden Schulstraße gelegen. Das ältere nördliche Fabrikgebäude ist überformt und daher wie die jüngere Pergola zwischen Erweiterungsbau und Nebengebäude nicht denkmalrelevant. Das in Rede stehende Fabrikgebäude wurde 1931 als Erweiterungsbau der Tuchfabrik „Carl Rehn Söhne“ errichtet. Nach 1990 Industriebrache, 1994/95 zum Verwaltungssitz umgebaut.
Das südlich aufgeführte Fabrikgebäude ein dreigeschossiger Klinkerbau mit Flachdach über L-förmigem Grundriss. Die hochrechteckigen Fenster in Dreiergruppen zusammengefasst und durch dunklere, leicht vorkragende Klinkerbänder gerahmt. Auf der West- und Südseite jeweils fünf Fenstergruppen. Markant das expressiv anmutende schräg ausgestellte Traufgesims. Nach Wegnahme des in jüngerer Zeit stammenden Torhauses zwischen den beiden Fabrikgebäuden die Nordseite der übrigen Baukörperhülle angepasst hergestellt. Die Eingänge hofseitig angeordnet, der Haupteingang auf der Ostseite, ein Nebeneingang auf der Nordseite. Das Innere im Zusammenhang mit der neuen Nutzung verändert. Erhalten blieb der wohl bauzeitliche Treppenaufgang.
Mit dem Fabrikgebäude durch eine Pergola verbunden das die Malxe begleitende Nebengebäude. Der eingeschossige Klinkerbau mit hohem Drempel und flachem Satteldach 1933 als Pferdestall mit Abort und angrenzendem Schuppen (heute nicht mehr vorhanden) errichtet. Niedriger, leicht vorkragender Sockel. Zur Malxe hin zwei querrechteckige und ein flachbogiges Fenster. Auf der nördlichen Schmalseite zwei gerahmte hochrechteckige Fenster, im Giebelfeld über dem Gurtgesims eine Tür. Auf der Hofseite zwei Eingänge, der südliche eingezogen angeordnet. Sich nach Westen und in der südlichen Bauflucht erstreckender kleiner Abortanbau. Das flache Satteldach knapp über dem Gurtgesims des ehemaligen Stalles endend (BLDAM).

Lage


03185 Peitz
Schulstraße 6
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