Mietwohnhaus

Gemarkung Forst, Flur 13, Flurstück 198 Das Mietwohnhaus steht auf der Westseite der Gubener Straße, unweit der Kreuzung Gubener Straße/Alexanderstraße. Das einst zugehörige Sägewerk mit eingeschossigem Kontoranbau im Hof, dargestellt auf einem Lageplan von 1926, ist nicht mehr vorhanden. Das Mietwohnhaus 1913 von Maurermeister Paul Krahl nach eigenem Entwurf auf dem ihm gehörenden Grundstück errichtet. Im Wesentlichen dreigeschossiger, sparsam geschmückter Putzbau mit lebhafter Dachlandschaft. Die asymmetrische Fassade mit hohem, straßenseitig verklinkertem Sockelgeschoss. Hauseingang in der linken äußeren Achse, über dem Türsturz hohes Rundbogenfenster. Die beiden Obergeschosse durch eingetiefte und gerahmte Drillingsfenster zusammengefasst, dazwischen Stuckdekor in Schneckenform. Im abschließenden Berliner Dach ein Dachhäuschen. Neben dem Hauseingang drei weitere rundbogige und drei hochrechteckige Fenster. Über letzteren geschwungener Balkon, darüber Austritt. Über dem Balkonzugang Fachwerk als Scheinarchitektur, das Giebelfeld des steilen Satteldachs vertikal gliedernd. Der mittlere viergeschossige Gebäudetrakt ganz leicht vorkragend und mit abschließendem Glockendach. Im Hausflur des Einspänners Terrazzofußboden, Flurabtrennung mit Pendeltür und Treppe bauzeitlich (BLDAM).

Lage


03149 Forst (Lausitz)
Gubener Straße 36a
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