Aktuelle Informationen zum Coronavirus im Landkreis Spree-Neiße

Aktuelle Fallzahlen im Landkreis Stand: 09.04.2020
Bestätigte Infektionen 51
Veränderung zum Vortag 0
davon stationäre Behandlung 0
Angeordnete Quarantäne 61
davon geheilt 34

Infektionsfälle im Landkreis Spree-Neiße

Kommune Anzahl bestätigt
Amt Burg (Spreewald) 0
Amt Döbern-Land 4
Amt Peitz 2
Gemeinde Kolkwitz 6
Gemeinde Neuhausen/Spree 1
Gemeinde Schenkendöbern 5
Stadt Drebkau 1
Stadt Forst (Lausitz) 9
Stadt Guben 5
Stadt Spremberg 12
Stadt Welzow 6
Die Statistik vom Land Brandenburg finden Sie hier corona.brandenburg.de


09.04.2020 - Lausitzklinik Geschäftsführer zu Gespräch in Kreisverwaltung


Für den Bericht zum Gespräch einfach auf den Link "weitere Informationen" klicken.
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09.04.2020 - Hilfe für Mieterhaushalte: Vereinfachter Zugang zum Wohngeld während der Corona-Krise


Bund und Länder unterstützen die Bürger*innen sowie Unternehmen in der Corona-Krise durch vielfältige Maßnahmen. Um die Zahlungsfähigkeit der Mieter*innen zu sichern, haben sich Bund und Länder auf ein schnelleres und vereinfachtes Wohngeldverfahren geeinigt. Entsprechende Handlungsanweisungen des Bundes hat das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung als oberste Fachaufsicht den Wohngeldstellen in den betroffenen Kommunen, kreisfreien Städte und Landkreisverwaltungen übersandt.
 
„Mit dem leichteren Zugang zum Wohngeld wollen wir die Haushalte unterstützen, die einen Anspruch auf diese Leistung haben und diese in der Corona-Zeit besonders dringend benötigen. Wohngeld ist ein wichtiger Schlüssel, um einkommensschwächeren Bürgerinnen und Bürgern bei ihren Wohnkosten zu helfen. So können wir angemessenes und familiengerechtes Wohnen wirtschaftlich sichern. Darüber hinaus ermöglichen wir den Wohngeldstellen, flexibel auf die Situation zu reagieren“, erklärte Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg.

Die Zahlung der Mieten ist ein wichtiger Baustein, um Mieter*innen vor einer eventuellen Anhäufung von Schulden zu bewahren und gleichzeitig die Vermieter liquide zu halten. Daher appellieren wir an die Mieter*innen, das Wohngeldangebot anzunehmen und sich rechtzeitig über ihre Möglichkeiten zu informieren.

Die Handlungsanweisungen zur kurzfristigen Bearbeitung der vielen Neuanträge und Weiterbewilligungen zum Wohngeld beinhalten:
• Verzicht auf die Plausibilitätsprüfung der Angaben zum Einkommen sowie auf die Prüfung eigener Unterhaltsansprüche bei coronabedingten Einkommenseinbußen
• im Ausnahmefall Weiterzahlung des bisherigen Wohngeldes als Vorschuss
• Weiterbewilligung des Wohngeldes mit verkürztem Bewilligungszeitraum auf Basis der bisherigen Bewilligung
• Beschränkung von zu erbringenden Nachweisen auf das für die Berechnung notwendige Minimum
• Ermittlung nur der zwingend notwendigen Angaben
 
Um die Funktionsfähigkeit der Wohngeldbehörden zu sichern, sind Wohngeldstellen in Brandenburg darüber hinaus als systemrelevant einzustufen. Als systemrelevant gelten Berufsgruppen, die in der Krisenarbeit für die Öffentlichkeit unentbehrlich sind. Zu diesen kritischen Infrastrukturen zählen unter anderem Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen sowie der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung  – wie die Wohngeldstellen. Die Kommunen sind angehalten, die Wohngeldstellen in ihre Notfallpläne der Kommunen aufzunehmen und über entsprechende Personalausstattung und Vertretungsregelungen deren Arbeitsfähigkeit sicherzustellen.
 
Hintergrund:

Was ist Wohngeld?
Wohngeld hilft einkommensschwachen Haushalten bei ihren Wohnkosten, um angemessenes und familiengerechtes Wohnen wirtschaftlich zu sichern. Das Wohngeld wird als Mietzuschuss (für Mieterinnen und Mieter) oder als Lastenzuschuss (für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer) geleistet. Wenn Sie zum Kreis der Berechtigten gehören, haben Sie einen Rechtsanspruch auf Wohngeld.
Ob und in welcher Höhe Sie Wohngeld in Anspruch nehmen können, hängt von drei Faktoren ab:
  • Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder
  • Höhe des Gesamteinkommens
  • Höhe der zuschussfähigen Miete bzw. Belastung
Wohngeld können Sie nur erhalten, wenn Sie einen Antrag stellen und die Voraussetzungen nachweisen, dass Sie:
  • Mieter/Mieterin, Eigentümer/Eigentümerin oder eine gleichgestellte Person sind und den Wohnraum, für den Wohngeld beantragt wird, selbst nutzen,
  • den Mittelpunkt Ihrer Lebensbeziehungen in dieser Wohnung haben und
  • mit eigenem Einkommen plus Wohngeld Ihren notwendigen Bedarf zum Lebensunterhalt decken können.
Wohngeldrechner
Mit einem Klick auf den nachfolgenden Link können Sie prüfen, ob Sie zur Inanspruchnahme von Wohngeld berechtigt sind: Start des Wohngeldrechners

Der Wohngeldrechner wurde von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung von Berlin zur Verfügung gestellt. Ihre Daten werden automatisch vom Server gelöscht, wenn Sie das Interview beendet haben. Alle Berechnungsergebnisse beruhen auf Ihren Angaben. Ein Wohngeldanspruch lässt sich aus dieser Berechnung nicht ableiten. Auch kann der später von der Wohngeldbehörde berechnete Anspruch von dem Ergebnis der Online-Berechnung abweichen.

Pressemitteilung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg


 
 

08.04.2020 - Kindertagespflegestellen werden für den Notfallbetrieb im Landkreis geöffnet


Durch den Anstieg der Betreuungsquote in den Kindertagesstätten wird nunmehr die Notfallbetreuung auch in den Kindertagespflegestellen möglich. Wie bei der Notfallbetreuung in den Kindertagesstätten gilt auch für die 27 Kindertagespflegestellen, dass nur eine Notfallbetreuung gestattet ist, wenn beide Erziehungsberechtigte – im Falle von Alleinerziehenden: die alleinerziehende Person – in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind, und eine häusliche oder sonstige individuelle bzw. private Betreuung nicht organisiert werden kann. Die Notbetreuung ist für Kinder von Beschäftigten aus folgenden Bereichen vorgesehen:

  • Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen sowie der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung,
  • Polizei, Rettungsdienst, Katstrophenschutz und Feuerwehr sowie die sonstige nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Rechtspflege,
  • Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche,
  • Energie, Abfall, Wasser, Öffentlicher Personennahverkehr, IT und Telekommunikation, Arbeitsverwaltung (Leistungsverwaltung),
  • Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel und Versorgungswirtschaft,
  • in der fortgeführten Kindertagesbetreuung,
  • Bestattungswesen,
  • Medien,
  • Veterinärmedizin,
  • für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal,
  • Reinigungsfirmen, sowie sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind.
In folgenden Bereichen ist es ausreichend, wenn nur ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet, um Anspruch auf die Notbetreuung zu haben (sog. „Ein-Elternregelung“):
 
  • im Gesundheitsbereich, in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen, im medizinischen  und  im  pflegerischen  Bereich,  der  stationären  und  teilstationären  Erziehungshilfen, in Internaten gemäß § 45 SGB VIII, der Eingliederungshilfe sowie der Versorgung psychische Erkrankter sowie für die Notfallbetreuung von Kindern bis zum Ende des Grundschulalters.

08.04.2020 - Mitarbeiter der Kreisverwaltung prüfen vor Ort den Gesundheitszustand von in Quarantäne lebenden Personen


Ab Mittwoch, dem 08. April 2020, werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung regelmäßig neben der telefonischen Abfrage zum Gesundheitszustand von derzeit in Quarantäne lebenden Personen auch eine Vor-Ort-Nachsorge vornehmen, denn das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger ist dem Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa sehr wichtig. Ziel dieser persönlichen Kontaktaufnahme ist es, sich nach dem jeweiligen Wohlergehen zu informieren und nach Möglichkeit aufgetretene Fragen, die sich aufgrund der verordneten Quarantänemaßnahmen ergeben, zu beantworten. Der Landkreis weist daraufhin, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung bei der Kontaktaufnahme ihren Dienstausweis vorzeigen und dass hierbei ausschließlich Fragen zum Gesundheitszustand oder zum allgemeinen Wohlbefinden gestellt werden. Unter keinen Umständen werden die Mitarbeiter weitere Daten wie zum Beispiel Bankverbindungen oder dergleichen abfragen. Ebenso wenig werden Produkte und Dienstleistungen zum Verkauf angeboten. Die Befragung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgt vor der Wohnungstür.

08.04.2020 - Informationen zu Corona-Abstrichstellen während der Feiertage


Hiermit informiert der Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa, dass die regulären Abstrichstellen in den Krankenhäusern in Forst (Lausitz) und Guben über die Osterfeiertage geschlossen sind. Bei einer akuten Notlage besteht jedoch die Möglichkeit den Abstrich in der zentralen Notaufnahme des Krankenhauses durchführen zu lassen. Es wird darauf hingewiesen, dass eine tatsächliche Notlage vorliegen muss.

07.04.2020 - Coronavirus: Das ist noch erlaubt – das ist leider verboten


Für Antworten auf häufige Fragen zur Brandenburger Eindämmungsverordnung, vor allem mit Blick auf die Feiertage, klicken Sie einfach auf den Link "weitere Informationen".
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02.04.2020 - Fragen-Antworten-Katalog für die stationäre und ambulante Pflege


Der Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege hat ein Papier mit FAQ´s zu Corona für die stationäre und ambulante Pflege herausgegeben. Seitens des MSGIV ist dieses Papier an das LASV, die Verbände der Pflegedienste und an die Liga weitergeleitet worden. Das Papier mit dem Titel “Häufige Fragen von ambulanten Pflege- und Betreuungsdiensten und stationären Pflegeeinrichtungen zur Versorgung der pflegebedürftigen Menschen“ (Stand: 26. März 2020) ist in der Anlage zu Ihrer Kenntnisnahme beigefügt. Seitens des Bevollmächtigten der Bundesregierung für Pflege ist beabsichtigt, diese FAQ´s regelmäßig zu aktualisieren; die Aktualisierungen sind im Internet abrufbar unter: und dort unter “Häufige Fragen von ambulanten Pflege- und Betreuungsdiensten und stationären Pflegeeinrichtungen“.

Quelle: Landkreistag Brandenburg
 
Download Information PDF Datei (242 KB)
Quelle: Der Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege

02.04.2020 - Aktualisierte Eindämmungsverordnung des Coronavirus und Bußgeldkatalog veröffentlicht


Die "Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronovirus in Brandenburg" vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz ist hier abrufbar.
Die dazugehörige "Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Ahndung von Verstößen im Bereich des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)" (Bußgeldkatalog) finden Sie hier.

02.04.2020 - Fleißige Näher und Näherinnen fertigen Gesichtsmasken an


Wir haben 2 Angebote veröffentlicht, in denen Bedarf an Gesichtsmasken angefragt werden kann:
Pressemitteilung Nr. 89/2020 und Pressemitteilung 90/2020 verraten Ihnen, wo Sie sich melden können.

01.04.2020 - Fragen-Antworten-Katalog zur Sicherung des Kindeswohl


Hier auf der Seite unter "Dokumente" haben wir nun ein pdf (Sicherung Kindeswohl) veröffentlicht, welches ein paar Antworten auf die momentane Herausforderung für das Familienleben gibt. Enthalten sind auch Telefonnummern, welche Sie im Bedarfsfall kontaktieren können.

31.03.2020 - Änderung Formular Kinderbetreuungsbedarf


Aufgrund der Änderung der Allgemeinverfügung zur Schließung von Schulen, Horten und Kitas für Eltern, die im Bereich kritischer Infrastruktur arbeiten, wurde das Formular "Kinderbetreuungsbedarf" angepasst.
Dieses finden Sie auf der rechten Seite unter "Dokumente".

26.03.2020 - Geänderte Regelungen in der Kfz-Zulassungstelle


Ab Montag, dem 30.03.2020 treten geänderte Regelungen in  der Kfz-Zulassungsstelle des Landkreis Spree-Neiße in Kraft.
 
Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden zur Begrenzung der beim Zulassungsvorgang unvermeidbaren Kontakte nur noch Zulassungsvorgänge von Zulassungsdiensten bearbeitet. Die entsprechenden Verwaltungsvorgänge werden täglich in der Zeit von 8:00-10:00 Uhr ausschließlich von einem Zulassungsdienst entgegengenommen. Die Abgabezeit ist zu vereinbaren unter der Rufnummer 03562 986 - 13603. Zur Abholung erfolgt eine individuelle Absprache.
 
Die Anzahl der Vorgänge je Zulassungsdienst wird bis auf Weiteres auf 20 pro Tag begrenzt.


 

24.03.2020 - Terminreservierungen in der Kfz-Zulassungsstelle nur in Notfällen


Der Landkreis Spree-Neiße weit darauf hin, dass bis auf unbestimmte Zeit für die Kfz-Zulassungsstelle keine Terminreservierungen vergeben werden. Über die Wiedervergabe wird rechtzeitig informiert. Wie bereits schon bekanntgegeben werden ausschließlich in äußerst dringenden Fällen und nach vorheriger Darlegung der Ausnahmesituation Zulassungsvorgänge durch eine Notbesetzung durchgeführt. Die Darlegung des Sachverhaltes zwecks Terminabstimmung hat über die Telefonnummer 03562 986-13201 bzw. 03562 986-13603  zu erfolgen.

23.03.2020 - Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg


Die Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg finden Sie hier.

Am Montag, dem 23.03.2020 ab 0.00 Uhr, tritt die neue Rechtsverordnung zum gefährlichen Coronavirus in Kraft. Das hat die Landesregierung heute beschlossen. Sie beinhaltet weitere Maßnahmen, „um die Ausbreitung des Virus zumindest zu verlangsamen und einzudämmen“, so Ministerpräsident Dietmar Woidke, der die Festlegungen heute Abend gemeinsam mit seinen Stellvertretern, Innenminister Michael Stübgen und Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher, der Öffentlichkeit vorstellte. Der Entscheidung ging eine Telefonkonferenz aller Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und einigen Bundesministern voran.
 
Woidke: „Die allermeisten Brandenburgerinnen und Brandenburger haben sich an unsere bisherigen Maßgaben gehalten. Nur in sehr seltenen Fällen mussten Ordnungsämter oder Polizei eingreifen und zum Beispiel Platzverweise aussprechen. Dafür mein ausdrücklicher Dank an die Bevölkerung. Dennoch breitet sich das Virus aus. Deshalb wurde mit der Bundesregierung beschlossen, bundesweit einheitlich zu handeln. Im Rahmen des Föderalismus können jedoch kleinere regionale Besonderheiten berücksichtigt werden.“
 
Mit der neuen „Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg (SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – SARS-CoV-2-EindV)“ wird die bisherige Verordnung vom 17. März abgelöst. Die neue Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 19. April (mit Ausnahme der Regelungen zum Aufenthalt im öffentlichen Raum; hier ist eine Geltungsdauer bis einschließlich 5. April festgelegt). Neben den bekannten Einschränkungen im Kita- und Schulbereich treten damit unter anderem folgende entscheidende Festlegungen in Kraft, die in wichtigen Punkten eine Verschärfung der Verordnung vom 17. März bedeuten:

1. Das Betreten öffentlicher Orte wird bis zum 5. April 2020 (24.00 Uhr) untersagt. Öffentliche Orte sind insbesondere öffentliche Wege, Straßen, Plätze, Verkehrseinrichtungen, Grünanlagen und Parks. Um notwendige Wege zurücklegen zu können oder zum Beispiel Sport treiben zu können, gibt es Ausnahmen:
  • zur Wahrnehmung beruflicher Tätigkeiten und zum Aufsuchen des Arbeitsplatzes,
  • zur Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuche); dazu gehören auch Psycho- und Physiotherapeuten, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist,
  • zur Abgabe von Blutspenden,
  • zum Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) sowie zur Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich und zur Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
  • zur Begleitung Sterbender sowie zur Teilnahme an Beisetzungen im engsten Familienkreis,
  • für Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie zur Versorgung von Tieren,
  • zur Wahrnehmung dringend und nachweislich erforderlicher Termine bei Behörden, Gerichten, Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten und Notaren.
Diese Erlaubnisse stehen unter dem Vorbehalt, dass der Aufenthalt nur allein, in Begleitung der im jeweiligen Haushalt lebenden Personen oder einer nicht im jeweiligen Haushalt lebenden Person erfolgt. Dabei ist ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten.

2. Grundsätzlich gilt, dass alle Verkaufsstellen des Einzelhandels für den Publikumsverkehr zu schließen sind. Das gilt auch für körpernahe Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.
 
Der Einkauf für den täglichen Bedarf bleibt selbstverständlich gewährleistet. Ausgenommen vom Schließungsgebot sind deshalb der Lebensmitteleinzelhandel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau- und Gartenmärkte, Tierbedarfshandel und der Großhandel. Dies gilt auch für Dienstleister im medizinischen- und Gesundheitsbereich und sonstige helfende Berufe, insbesondere Arztpraxen und Krankenhäuser. Soweit entsprechende Waren und Dienstleistungen angeboten werden, darf dies auch durch Kaufhäuser, Outlet-Center und in Einkaufszentren erfolgen.
 
Diese Einrichtungen können für die bisherige Dauer der Gültigkeit (19. April) auch sonntags und an gesetzlichen Feiertagen von 12.00 bis 18.00 Uhr öffnen. Sollten die bekannten Gesundheitsregeln (z.B. Hygiene und Abstand) nicht eingehalten werden, kann die jeweilige Einrichtung geschlossen werden.

Handwerker und handwerksähnliche Gewerbe sind von diesen Einschränkungen nicht betroffen.

3. Gaststätten müssen geschlossen bleiben. Es darf nur noch eine Ausgabe von zubereiteten Speisen und Getränken erfolgen oder z.B. über „Drive-in-Verkauf“. Dies gilt auch für Rastanlagen und Autohöfe an Bundesautobahnen und so genannte Gaststätten im Reisegewerbe (z.B. Verkauf über Transporter). Voraussetzung ist zugleich, dass die Empfehlungen zu Hygiene und Abstand strikt eingehalten werden.

4. Wie bisher bleiben Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen geschlossen.

5. Übernachtungsangebote im Inland – egal ob Hotel oder Campingplatz – dürfen nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden. Diese Regelung gilt auch für Personen, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung bereits beherbergt werden, nicht jedoch für so genannte Dauercamper oder Zweitwohnsitze.

6. Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt. Die Nutzung des ÖPNV bleibt erlaubt. Auf die Einhaltung der erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen ist dabei jedoch unbedingt zu achten.

7. Wie bereits in der bisherigen Verordnung festgelegt bleiben für das Publikum geschlossen: Diskotheken, Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Unternehmen, Prostitutionsstätten sowie Kinos, Theater, Konzerthäuser, Museen, Jahrmärkte, Freizeit- und Tierparks, Spielplätze, Anbieter von Freizeitaktivitäten und ähnliche Einrichtungen.

8. Auch der Sportbetrieb ist – wie bisher festgelegt – auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios untersagt. Dies gilt entsprechend auch für Themen, Wellnesszentren und ähnliche Einrichtungen. In begründeten Einzelfällen können vor Ort Ausnahmen gewährt werden. Ferner sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen verboten.

9. Krankenhäuser müssen,
  • soweit medizinisch erforderlich und vertretbar, ihre personellen und sonstigen Ressourcen schwerpunktmäßig für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit COVID-19 oder Verdacht hierauf einsetzen und
  • die notwendigen Maßnahmen treffen, um ihr ärztliches und pflegerisches Personal unverzüglich auf dem Gebiet der Intensivpflege mit Beatmungseinheiten und der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit COVID-19 oder Verdacht hierauf zu schulen.
10. Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen dürfen – wie bisher – keinen Besuch empfangen. Ausgenommen sind ab sofort Hospize. Kinder unter 16 Jahren dürfen einmal am Tag von einer nahestehenden Person für eine Stunde Besuch empfangen, allerdings nicht von Menschen mit Atemwegsinfektionen. Schwerstkranke dürfen – insbesondere zur Sterbebegleitung – Besuch von Seelsorgern, Urkundspersonen sowie nach ärztlicher Genehmigung von ihnen nahestehenden Personen empfangen.
 
Im Gegensatz zur bisherigen Regelung sind Besuche von Geburtsstationen durch werdende Väter und Väter von Neugeborenen in der Regel erlaubt. Dies gilt auch für Partnerinnen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften.

11. Erlaubnispflichtige stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe im Sinne von § 45 SGB VIII und der Eingliederungshilfe (Kinder- und Jugendheime, Wohngruppen) setzen ihren Betrieb fort. Sie haben die Versorgung der untergebrachten Kinder und Jugendlichen sicherzustellen. Die Elternarbeit in den Einrichtungen muss eingestellt werden. Mögliche Probleme im Falle von Personalengpässen werden versucht in Abstimmung mit dem Jugendministerium zu lösen. Internate können schließen, wenn eine Rückführung der Kinder und Jugendlichen zu ihren Erziehungsberechtigten sichergestellt ist.

12. Der Betrieb von Werkstätten und Tagesförderstätten für Menschen mit Behinderungen sind zu ihrer Notbetreuung zulässig. Dies setzt voraus, dass es für diese Personen
  1. keine andere Betreuungsmöglichkeit gibt (z.B. durch Angehörige, in ambulanten oder besonderen Wohnformen), 
  2. deren Angehörige eine berufliche Tätigkeit ausüben, die für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens erforderlich ist oder 
  3. die Betreuung für die Stabilisierung des Gesundheitszustandes des Betroffenen ausnahmsweise und dringend erforderlich ist.
13. Die Verordnung legt auch Hygienestandards für erlaubte Tätigkeiten fest. Demnach sind die erforderlichen Hygienestandards strikt einzuhalten, der Zutritt und die Vermeidung von Warteschlagen zu gewährleisten. In Wartebereichen dürfen sichnicht mehr als 10 Personen gleichzeitig aufhalten. Zwischen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu einzuhalten.
 
Woidke: „Durch das grassierende Coronavirus befinden wir uns in der kritischsten Lage seit Bestehen unseres Landes. Jetzt sind wir alle gefordert. Aber ich bin sicher: Mit Ruhe und Besonnenheit, mit Entschlusskraft und klarer Linie werden wir auch dies meistern.
 
Mein Dank geht an alle, die für andere da sind: Ob Ärztinnen und Pfleger, Kassiererinnen im Supermarkt oder LKW-Fahrer. Das gilt natürlich auch für die Beschäftigten bei Ordnungsämtern oder Polizei, bei den Verwaltungen von Gemeinden, Kreisen und im Land. Und mein Dank für Hilfsbereitschaft überall: Hotels, die Betten zur Verfügung stellen oder Einkaufshilfen für Ältere. Was nicht geht: Rempeleien an Kassen, Pöbeleien und Hamstern.
 
Wir müssen zusammenhalten. Es darf keinen Egoismus geben. Dazu gehört, dass wir einen Rettungsschirm spannen. Er umfasst vorerst 500 Millionen Euro. Damit wollen wir zum Beispiel den vielen kleineren Unternehmern, den Künstlern und Solo-Selbständigen eine Überbrückung finanzieren. Und wir arbeiten daran, dass Insolvenzen vermieden werden können.
 
Jetzt gilt: Miteinander im Gemeinsinn und nicht gegeneinander. Wir vermeiden körperliche Kontakte – aber wir Brandenburgerinnen und Brandenburger haken uns im Geiste unter!“
 
Stübgen: "Die Einschränkungen, die wir den Menschen in Brandenburg auferlegen, sind umfassend und schwerwiegend, aber notwendig. Die kommenden Wochen werden eine harte Probe für uns alle. Wir müssen jetzt zusammenhalten, dann werden wir diese Probe bestehen. Allen Brandenburgerinnen und Brandenburgern gilt mein Appell: Halten Sie sich an die Regeln, bleiben Sie solidarisch mit Ihren Mitmenschen und helfen Sie im Kampf gegen das Virus."
 
Nonnemacher: „Der starke Anstieg von Corona-Infizierten weltweit und in Deutschland ist besorgniserregend. Um den Anstieg zu bremsen, verbleibt uns nur ein enges Zeitfenster. Deshalb halte ich diese sehr grundrechtsintensiven Eingriffe für einen begrenzten Zeitraum für vertretbar. Wir müssen eine Überforderung des Gesundheitssystems wie in einigen Nachbarländern unbedingt vermeiden.“
 
Hinweis: Die Rechtsverordnung wird kurzfristig auf www.brandenburg.de veröffentlicht.
 

23.03.2020 - Corona-Folgen: Land legt Soforthilfeprogramm für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler auf


Zuschüsse zwischen 5.000 und 60.000 Euro möglich – Anträge können ab Mitte der nächsten Woche über die ILB gestellt werden

Potsdam – Brandenburgs Landesregierung legt ein Soforthilfeprogramm auf, das sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und Liquiditätsengpässe geraten sind. Wie Finanzministerin Katrin Lange und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach heute in Potsdam mitteilten, besteht dieses Soforthilfeprogramm aus zwei Bestandteilen: Zum einen sollen notleidende Unternehmen unbürokratisch und kurzfristig zwischen 5.000 und 60.000 Euro zur Abwendung einer akuten Existenzgefährdung erhalten können. Diese Soforthilfen sollen nicht als Darlehen, sondern als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.
 
Finanzministerin Katrin Lange: „Die Folgen der Corona-Pandemie haben sehr schwerwiegende Auswirkungen auf Betriebe und Selbstständige. Das Land ergreift jetzt kurzfristig Maßnahmen zur direkten finanziellen Hilfe für die Betroffenen. Hier geht es nicht um Darlehen und Bürgschaften, sondern um echte Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Einer entsprechenden Richtlinie des Wirtschaftsministeriums hat das Finanzministerium heute zugestimmt. Der Haushaltsausschuss des Landtages hatte bereits in einem ersten Schritt außerplanmäßigen Ausgaben von 7,5 Mio. Euro zugestimmt, um so schnell wie möglich mit den geplanten Hilfsmaßnahmen beginnen zu können.“ Diese Mittel sollen nach erfolgtem Beschluss des Nachtragshaushaltes 2020 durch den Landtag aus dem bereits vorgestellten Rettungsschirm für das Land Brandenburg von insgesamt 500 Millionen Euro verstärkt werden.
 
Wirtschaftsminister Jörg Steinbach: „Brandenburg ist geprägt von einer sehr kleinteiligen Wirtschaftsstruktur. Es sind die kleinen und mittleren Unternehmen, die die Substanz unserer Wirtschaft ausmachen. Wir wissen, dass gerade der Mittelstand mit seinen vielen Klein- und Kleinstbetrieben oft nur über ein sehr dünnes finanzielles Polster verfügt. Wir setzen alles daran, den von der Ausbreitung des Corona-Virus betroffenen Firmen schnell zu helfen. Mit diesen Soforthilfen für kleine und mittelständische Unternehmen wollen wir dazu beitragen, Insolvenzen infolge der Corona-Krise zu vermeiden.
 
Die Unterstützung aus dem neuen Soforthilfeprogramm wird gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

bis zu 2 Erwerbstätige bis zu  5.000,- EUR,
bis zu 5 Erwerbstätige bis zu 10.000,- EUR,
bis zu 15 Erwerbstätige bis zu 15.000,- EUR,
bis zu 50 Erwerbstätige bis zu 30.000,- EUR,
bis zu 100 Erwerbstätige  bis zu 60.000,- EUR
 
Die Soforthilfe wird von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) nach Eingang der vollständigen Antragsunterlagen kurzfristig auf das Konto der Leistungsempfänger überwiesen. Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 100 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte im Land Brandenburg haben. Die vollständige Richtlinie wird in den nächsten Tagen auf der Internetseite der ILB veröf- fentlicht.
 
Zum anderen wird das beim Wirtschaftsministerium bereits vorhandene Konsolidierungs- und Standortsicherungsprogramm („KoSta“) zur Gewährung von Liquiditätshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen kurzfristig aufgestockt.
 
Beide Programmteile sollen unbürokratisch und kurzfristig die im Zuge der Corona- Pandemie wirtschaftlich bedrohten Unternehmen und Freiberufler stützen.
 
Information: Das Soforthilfeprogramm startet voraussichtlich ab kommender Woche Mittwoch, dem 25. März 2020.
 
Informationen zu dem Programm werden auf der Seite der Investitionsbank ILB unter www.ilb.de veröffentlicht, sobald sie vorliegen. Damit ist in den kommenden Tagen zu rechnen. Erst mit dem Start des Programms können auch Anträge bearbeitet werden!
 
Unternehmen und Freiberufler, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind, wenden sich bitte ab Programmstart an die
 
Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)
Telefon: 0331 - 660 2211
E-Mail: beratung@ilb.de

Alle Programme, die für durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirt- schaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geratene Unternehmen und Ge- werbetreibende nutzen können, hat die ILB auf einer Internetseite zusammengestellt.
 
https://www.ilb.de/de/covid-19-aktuelle-informationen/aktuelle-unterstuetzungsangebote

23.03.2020 - Neues Informationsangebot des Landes Brandenburg im Internet und am Telefon


Internetseite corona.brandenburg.de und Bürgertelefon 0331-866 5050 starten heute

Die Ausbreitung des Coronavirus und die notwendigen Maßnahmen dagegen werfen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern Fragen auf. Das Land Brandenburg erweitert deshalb ab heutigem Montag sein Informationsangebot. Über die zentrale Internetseite corona.brandenburg.de wird über aktuelle Entwicklungen rund um die Infektionskrankheit informiert, und ressortübergreifend werden die wichtigsten Fragen beantwortet. Zugleich ist seit heute ein neues Bürgertelefon zum Coronavirus unter der Rufnummer 0331-866 5050 freigeschaltet. Es ist montags bis freitags von 09:00 bis 17:00 Uhr erreichbar. Künftig werden die Servicezeiten ausgeweitet. Das ist eine weitere Maßnahme des „Interministeriellen Koordinierungsstabs Coronavirus“.

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Unser Leben hat sich plötzlich rasant geändert. Das betrifft alle Lebensbereiche. Auf einmal ist alles anders. Es ist gut, dass die allergrößte Mehrheit Verständnis für die getroffenen Maßnahmen hat, um die rasante Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Und es ist notwendig, dass sich alle daran halten! Die Landesregierung nimmt die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst. Mit den erweiterten Informationsangeboten werden wir viele Fragen beantworten. Zugleich wollen wir damit Vertrauen schaffen. Ich rufe weiter alle zu Besonnenheit und Zusammenhalt auf. Gemeinsam werden wir diese Krise bewältigen.“

Mit der neuen Internetseite corona.brandenburg.de bietet die Landesregierung eine zentrale Informationsplattform für Bürgerinnen und Bürger an. Unter anderem werden die Maßnahmen und Entscheidungen des Landes zur Eindämmung der Pandemie dargestellt. Zudem werden dort wichtige Links, Dokumente und Informationen aus den Ministerien sowie von Fachinstituten gebündelt.

Über das Corona-Bürgertelefon können Bürgerinnen und Bürger selbst Hinweise geben oder Informationen zu den Maßnahmen des Landes zur Eindämmung der Virus-Ausbreitung erhalten. Das Bürgertelefon unter der Nummer 0331-866 5050 ist montags bis freitags von 09:00 bis 17:00 Uhr erreichbar. Die Servicezeiten werden künftig ausgeweitet.

Wichtiger Hinweis: Am Bürgertelefon kann keine medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden. Bei Fragen zu einer möglichen Infektion müssen Bürgerinnen und Bürger ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt kontaktieren. Besuche von Arztpraxen oder Krankenhäusern sollten in den jeweiligen Einrichtungen telefonisch angekündigt werden.

Das Gesundheitsministerium hatte bereits Anfang März ein erstes Bürgertelefon beim Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit(LAVG) eingerichtet. Diese Nummer wird zur neuen Rufnummer umgeleitet.

Das neue Bürgertelefon wird Anruferinnen und Anrufer auch dabei helfen, die richtigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für spezielle Fragen im Land zu finden. So gibt es im Bildungsministerium eine Hotline für Fragen von Eltern zur Notbetreuung in Kitas und Horten. Und in Abstimmung mit dem Wirtschafts- und Arbeitsministerium hat die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH eine telefonische Anlaufstelle eingerichtet.

Viele Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte haben ebenfalls Bürgertelefone für Fragen zum Coronavirus eingerichtet.

In medizinischen Fragen können sich Bürgerinnen und Bürger weiterhin u.a. beim Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) unter der Rufnummer 116117 informieren. Das ist bundesweit rund um die Uhr die zentrale Rufnummer für die ambulante medizinische Versorgung. Akut, aber nicht lebensbedrohlich erkrankte Patienten erreichen hier außerhalb der Praxissprechzeiten den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Wenn der eigene Hausarzt nicht erreichbar ist, dann ist bei begründeten Verdachtsfällen die 116117 auch die richtige Nummer für eine persönliche medizinische Beratung.

Weitere Telefon-Hotlines zum Coronavirus

Für allgemeine Fragen zum Coronavirus hat das Bundesgesundheitsministerium ein Bürgertelefon eingerichtet: 030 346 465 100. Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Das Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) ist unter der Telefon-Nummer 0800 011 77 22 erreichbar, Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr und Samstag von 8 bis 18 Uhr. Die UPD informiert und berät Ratsuchende in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen.

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax: 030 340 60 66 – 07 oder E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de. Gebärdentelefon (Videotelefonie): https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/.

Online-Informationsangebote zum Coronavirus

Die wichtigsten Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf der Internetseite https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html zur Verfügung.

Das Robert Koch-Institut bietet aktuelle Informationen zu häufig gestellten Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2 auf der Internetseite https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html an.

Das Bundesgesundheitsministerium informiert tagesaktuell auf der Internetseite https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html über die aktuelle Lage in Deutschland und erklärt dort, was Bürgerinnen und Bürger tun und wissen sollten.

23.03.2020 - Kreisverwaltung prüft telefonisch den Gesundheitszustand von in Quarantäne lebenden Personen


Von Montag, dem 23. März 2020 bis Freitag, dem 17. April 2020, werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des von der Kreisverwaltung eingerichteten Bürgertelefons regelmäßig die in Quarantäne lebenden Menschen im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa telefonisch kontaktieren, um sich nach deren Wohlergehen zu informieren und nach Möglichkeit aufgetretene Fragen zu beantworten. Damit soll sichergestellt werden, dass zum Beispiel auch ältere oder allein lebende Menschen in dieser Ausnahmesituation einen Ansprechpartner haben. Der Landkreis weist ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Telefonate ausschließlich Fragen zum Gesundheitszustand oder zum allgemeinen Wohlbefinden gestellt werden und dass darüber hinaus unter keinen Umständen weitere Daten, wie zum Beispiel Bankverbindungen oder dergleichen, abgefragt werden. Ebenso wenig werden Produkte oder Dienstleistungen zum Verkauf angeboten.

23.03.2020 - Zugang zur Kreisverwaltung erfolgt ab sofort nur noch nach telefonischer Voranmeldung


Um den sozialen Kontakt gemäß der derzeit vorherrschenden Hygienebestimmungen zur Eindämmung des Corona-Virus strikt zu gewährleisten, erfolgt der Einlass in die Kreisverwaltung bei unvermeidlichen Terminen ausschließlich nach telefonischer Absprache. Nach Voranmeldung des Termins wird dem Besucher eine genaue Uhrzeit und ein genauer Ort mitgeteilt, an dem ihm nach Vorzeigen seines Personalausweises ein Einlass in die Kreisverwaltung gewährt wird. Außerhalb solcher Termine bleiben die Türen grundsätzlich geschlossen.

23.03.2020 - Weitere Corona-Maßnahmen: Landkreis schließt Kindertagespflegestellen ab Mittwoch, untersagt sämtliche Veranstaltungen und genehmigt keine Osterfeuer

20.03.2020 - Merkblatt für Betroffene (Kontaktpersonen) bei häuslicher Quarantäne


Hier auf der rechten Seite finden Sie ein Merkblatt, welches vom Robert-Koch-Institut als Hilfestellung zum Verhalten bei Quarantäne für Kontaktpersonen herausgegeben wurde.

20.03.2020 - Information zu Bedarf an Schutzmaterialien


Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an Schutzmaterialien an die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg. Telefon: 0331 2309-0 bzw. per E-Mail an info@kvbb.de.
Eine entsprechende Pressemitteilung wurde inzwischen veröffentlicht (Stand: 20.03.2020).
 

19.03.2020 - Wertstoffhöfe werden geschlossen, eingeschränkter Service


Aufgrund der aktuellen Lage schließt der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Landkreises Spree-Neiße die Wertstoffhöfe in Guben, Spremberg, Welzow und Werben ab Montag, dem 23. März 2020 bis voraussichtlich zum Montag, dem 20. April 2020. Der Forster Wertstoffhof (Zur Deponie 1 in 03149 Forst (Lausitz)) kann vorerst weiterhin zu den nachfolgenden Öffnungszeiten genutzt werden:
 
Montag bis Freitag
08:00 - 16:00 Uhr
Samstag
08:00 - 13:00 Uhr
 
Wir bitten um Verständnis.
 
Weiterhin weist der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft darauf hin, dass die persönliche Bürgerberatung ab sofort eingestellt ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Eigenbetriebes stehen den Bürgerinnen und Bürgern bei Fragen dennoch zu den gewohnten Sprechzeiten zur Verfügung und zwar telefonisch unter der Rufnummer 03562 6925-0 oder per E-Mail an abfallwirtschaft@lkspn.de. Wichtige Informationen bezüglich möglicher Veränderungen in der Abfallentsorgung aufgrund der Corona-Epidemie finden die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Eigenbetriebes unter www.eigenbetrieb-abfallwirtschaft.de.

 

18.03.2020 - Verordnung Eindämmungsmaßnahmen Corona-Virus


Für die Verordnung Eindämmungsmaßnahmen Corona-Virus hier klicken.
 
Download Verordnung PDF Datei (498 KB)
Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz Brandenburg

18.03.2020 - Informationen zum Verkauf von Restmüllsäcken


Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation informiert der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Landkreises Spree-Neiße darüber, dass bis auf weiteres kein Verkauf von Restabfallsäcken bei den Verkaufsstellen der Städte, Ämter und Gemeinden erfolgt. Bürgerinnen und Bürger erhalten die Abfallsäcke nur auf telefonische Bestellung beim Eigenbetrieb Abfallwirtschaft unter der Telefonnummer 03562 6925-101. Es erfolgt anschließend ein Versand der Abfallsäcke und der Rechnung per Post, wofür entsprechende Portokosten anfallen.
Weiterhin ist die Onlineanmeldung von Sperrmüll und Elektronikschrott bis zum 20.04.2020 gesperrt. Dieser Onlinedienst wird voraussichtlich ab 20.04.2020 wieder zur Verfügung stehen.

18.03.2020 - Informationen für Unternehmen mit betriebswirtschaftlichen Schwierigkeiten


Da den Landkreis über seine Bürgerhotline zahlreiche Fragen zu den Themen Wirtschaftshilfe, Kurzarbeitergeld und Verdienstausfallgeld erreicht haben, hat er eine kurze Auflistung der zuständigen Ansprechpartner erstellt. Für weitere Informationen einfach hier klicken.

17.03.2020 - Bürgertelefon: 03562 986-10033

17.03.2020 - Ausfall aller Sprechzeiten


Mit der Hochstufung der Corona-Gefährdungslage durch das Robert Koch Institut von „mäßig“ auf „hoch“, hat sich für die Kreisverwaltung des Landkreises Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa eine neue Situation ergeben. Als Reaktion darauf, werden ab Mittwoch, dem 18. März 2020, bis auf Weiteres keine Sprechstunden mehr in der Verwaltung durchgeführt. Alle bisher vereinbarten Termine entfallen damit. Eine telefonische Erreichbarkeit wird jedoch sichergestellt, was auch für die Kfz-Zulassung zutrifft. Sollte die Prüfung eines Vorgangs unvermeidlich bzw. dringlich sein, zum Beispiel beim Diebstahl eines Fahrzeugs, können sich Bürgerinnen und Bürger zunächst telefonisch an die Verwaltung wenden, um eine Lösung zu suchen.


 

17.03.2020 - Lausitz Klinik Forst führt in Kooperation mit Landkreis mobile Corona-Beprobung ein


Die verwaltungsinterne Arbeitsgruppe Corona hat eine mobile Abstricheinheit zur flexiblen Beprobung von Menschen beschlossen und nach kurzer Prüfung sowie Rücksprache mit der Lausitz Klinik Forst hat diese am Montag, dem 16. März 2020, ihre Arbeit aufgenommen. Geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lausitz Klinik Forst, die ebenso wie das Fahrzeug vom Landkreis finanziert werden, nehmen ab sofort auf Weisung des Gesundheitsamtes bei begründeten Verdachtsfällen Proben. Insbesondere gilt dies für Personen mit mobilen Einschränkungen. Die mobile Abstricheinheit arbeitet ausschließlich auf Weisung des Gesundheitsamtes. Betroffene Bürgerinnen und Bürger müssen sich zur Abstimmung unter der Telefonnummer 03562 986-15301 an das Gesundheitsamt wenden.
weitere Informationen

16.03.2020 - Ausfall Veranstaltung und Schließung Kreisbibliothek


Auf Grund der aktuellen Situation entfällt die Veranstaltung „Die STUNDE DES GÄRTNERS“ mit Hellmuth Henneberg am 19. März 2020 in der Kreisbibliothek. Alle bereits erworbenen Eintrittskarten können in der Kreisbibliothek zurückgegeben werden und es erfolgt eine Rückerstattung des Eintrittsgeldes. Wir bitten um ihr Verständnis.
 
Weiterhin bleibt die Kreisbibliothek des Landkreises Spree-Neiße ab Dienstag, den 17. März 2020 vorsorglich bis zum 19. April 2020 geschlossen. Alle entliehenen Medien werden während der Zeit der Schließung automatisch verlängert. Sie können zur Rückgabe die Medienrückgabebox im Erdgeschoss nutzen.

16.03.2020 - Die Kreisverwaltung Spree-Neiße schränkt ab 17. März 2020 den Publikumsverkehr ein!


Diese Einschränkung betrifft neben der Kreisverwaltung in der Heinrich-Heine Straße 1 in Forst (Lausitz) auch alle Außenstellen in Cottbus, Guben, Forst und Spremberg inklusive des Eigenbetriebes Jobcenter Spree-Neiße.
 
Sollten Bürgerinnen und Bürger einen persönlichen Termin vereinbart haben, entfällt dieser ohne Rechtsfolgen. Die Kontaktaufnahme kann weiterhin per Mail oder per Telefon erfolgen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung sind weiter für die Bürgerinnen und Bürger da. Sollte ein persönlicher Termin unvermeidbar sein, wird dieser ermöglicht.
 
Ziel ist es, die Arbeitsfähigkeit der Kreisverwaltung für die Erbringung von Leistungen vor dem Hintergrund des sich ausbreitenden Corona-Virus aufrecht zu erhalten. Demnach hat die Leistungsgewährung Vorrang.
 
Bürgerinnen und Bürger, die einen Antrag benötigen, können diesen per Telefon abfordern, ausfüllen und anschließend schriftlich beim zuständigen Bearbeiter einreichen.
 
Für die Kfz-Zulassung und Führerscheinstelle gilt ab dem 17. März 2020, dass eine zwingende Vorabanmeldung erforderlich ist. Es erfolgt ausschließlich eine Bearbeitung von Vorgängen mit Termin. Diese können vereinbart werden unter 03562 986 -13201 oder -13603. Die Sprechzeiten der Kfz-Zulassung und Führerscheinstelle, in denen eine Terminvereinbarung möglich ist, lauten:
 
Montag
08:00 bis 12:00 Uhr
Dienstag
08:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch
08:00 bis 12:00 Uhr
Donnerstag
08:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr
Freitag
08:00 bis 11:00 Uhr
 
Die telefonischen Erreichbarkeiten sowie weiterführende und aktuelle Informationen entnehmen die Bürgerinnen und Bürger bitte der Homepage des Landkreises.

13.03.2020 - Landkreis erlässt zwei Allgemeinverfügungen


Der Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa hat zwei Allgemeinverfügungen für Reiserückkehrende aus Risikogebieten sowie zum Umgang mit größeren Veranstaltungen vor dem Hintergrund des sich ausbreitenden Corona-Virus erlassen:
 
Allgemeinverfügung Reiserückkehrer PDF Datei (42 KB)
Quelle: Landkreis Spree-Neiße
 
Allgemeinverfügung Veranstaltungen PDF Datei (47 KB)
Quelle: Landkreis Spree-Neiße

13.03.2020 - Musik- und Kunstschule, Niederlausitzer Heidemuseum und Schullandheime werden als präventive Maßnahme vorläufig geschlossen


Aufgrund der sich ausbreitenden Coronavirus-Erkrankungen im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa wird die Musik- und Kunstschule mit Sitz in Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca) und Spremberg/Grodk vorübergehend als präventive Maßnahme geschlossen, um das Verbreitungsrisiko der neuartigen Lungenkrankheit COVID-19 zu minimieren. In den Unterrichtsstützpunkten der Musik- und Kunstschule in Burg (Spreewald), Peitz, Werben, Welzow, Drachhausen und Neuendorf wird darüber hinaus kein Unterricht stattfinden. Ebenfalls geschlossen werden das Niederlausitzer Heidemuseum und die Schullandheime des Landkreises. Damit fällt auch die Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Von Römmler bis Sprela“ am Sonntag, dem 15. März 2020, im Niederlausitzer Heidemuseum aus. Die Ausstellung wird nach der Wiedereröffnung des Museums zu sehen sein. Wir bitten alle Kinder, Jugendlichen, deren Eltern und Gäste sowie alle Besucherinnen und Besucher um Verständnis.
 
Das Gesundheitsamt des Landkreises bittet darüber hinaus alle Bürgerinnen und Bürger, die jüngst aus einem Risikogebiet wie China, Italien, Iran, Südkorea oder dem Landkreis Heinsberg zurückgekehrt sind, um verstärkte Achtsamkeit. Sollten sich innerhalb von 14 Tagen die für eine Corona-Infektion üblichen grippeähnlichen Symptome zeigen, wie zum Beispiel trockener Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit oder aber Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost, sollten die betroffenen Personen zunächst telefonisch einen Arzt kontaktieren und ihn gegebenenfalls nach Rücksprache und Anmeldung aufsuchen. Unnötige Kontakte mit anderen Personen sollten von den Betroffenen vermieden werden und wenn möglich, sollten diese zu Hause bleiben.
 
Weitere Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus finden sich auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums unter: www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus
 

09.03.2020 - Schuleingangsuntersuchungen werden bis auf weiteres ausgesetzt


Aufgrund des jüngst aufgetretenen Falles einer Coronavirus-Erkrankung im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa und den damit verbundenen arbeits- und zeitintensiven Maßnahmen seitens des Gesundheitsamtes zur Eindämmung des Virus, finden bis auf weiteres keine Schuleingangsuntersuchungen im Landkreis mehr statt. Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis und entschuldigen uns für eventuelle Unannehmlichkeiten.

09.03.2020 - Erste Coronavirus-Erkrankung im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa


Im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa gibt es den ersten bestätigten Fall in Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca) zur Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) eines Mannes, der zuvor eine Reise nach Italien unternommen hatte. Gemäß der Empfehlungen des Robert Koch-Institut (RKI), hat der Fachbereich Gesundheit des Landkreises alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um einer weiteren Verbreitung von COVID-19 entgegenzuwirken. Dazu werden schnellstmöglich sämtliche Kontaktpersonen ermittelt.

Wichtige Rufnummern


Bürgertelefon LK SPN
(Mo-Fr 8-16 Uhr):
03562 986-10033


FB Gesundheit LK SPN
(Mo-Fr 8-16 Uhr):
03562 986-15301


Bürgertelefon LAVG
(Mo-Fr 9-15 Uhr):
0331 8683-777


Hotline BMG
(Mo-Do 8-18 Uhr, Fr 8-12 Uhr):
030 346465100


Unabhängige Patientenberatung
(Mo-Fr 8-22 Uhr, Sa 8-18 Uhr):
0800 0117722


Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
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