Brand in Brozek (gefunden: 27)

15.03.2017 11:07:15

Erste Analyseresultate nach Sofort-Immissionsmessungen

15. März 2017: Erste Analyseresultate nach Sofort-Immissionsmessungen der Einheit Umwelt der BASF Schwarzheide zum Zeitpunkt des Aufbaus der beiden 24-Stunden-Messstationen im Forster Freibad sowie in Groß Bademeusel zur Kontrolle der Luftgüte liegen vor.
 
Alle Messwerte lagen unterhalb der jeweiligen Bestimmungsgrenzen und unterhalb der bekannten Expositionsgrenzwerte. Gemäß dem Sprecher der BASF Schwarzheide GmbH ist somit davon auszugehen, dass bezüglich der gemessenen Brandgaskomponenten keine akute Gesundheitsgefährdung besteht. Die weitere Analyse der Forster Messdaten erfolgt durch die Firma Ergo Umweltinstitut Dresden. Die Ergebnisse werden für kommende Woche erwartet.


Dazugehörige Pressemitteilung

13.03.2017 14:02:11

BASF-Experten nehmen Luftmessungen vor

13. März 2017: Am Montagmittag haben Experten von BASF Schwarzheide und dem ERGO Umweltinstitut mit Luftmessungen in Forst (Lausitz) begonnen. Dazu wurden eine Messstation im Stadtgebiet sowie eine Messstation im Forster Umland installiert.


Dazugehörige Pressemitteilung

10.03.2017 13:59:06

Landkreis fordert Unterstützung für Luftmessungen in Forst (Lausitz) an

10. März 2017: Der Landkreis Spree-Neiße setzt seine Aktivitäten im Rahmen der Bürgeraufklärungsarbeit zum Brand auf dem Recyclinghof im polnischen Brożek fort. Der ABC-Erkunder der Feuerwehr Forst (Lausitz) wird auch in den kommenden Tagen weiter Luftmessungen im weitläufigen Stadtgebiet vornehmen.Zur Unterstützung der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr hat Landrat Harald Altekrüger heute eine Analytische Einheit bei der BASF Schwarzheide GmbH angefordert. Im Rahmen einer Nachbarschaftshilfe hat das Unternehmen die Bereitstellung von eigenen und externen Messmöglichkeiten zugesichert.

Gespräch zur Lage zwischen Landrat Harald Altekrüger, Umweltminister Jörg Vogelsänger sowie Vertretern des Innenministeriums und der Kreisverwaltung im Forster Kreishaus.

10.03.2017 09:08:53

Landkreis führt eigene Messungen durch

9. März 2017: Informationsgespräch mit Medienvertretern der Stadt Forst, Juliusz Dudziak (stellvertretender Gemeindevorsteher der Gemeinde Brody und Leiter der Kommunalwirtschaft), Helena Miklaszewska (Assistentin des Gemeindevorstehers der Gemeinde Brody und Verantwortliche für die grenzübergreifende Zusammenarbeit), Wolfhard Kätzmer (Sachgebietsleiter Brand- und Katastrophenschutz beim LK SPN) und Jürgen Hartz (stellvertretender Fachbereichsleiter Umwelt beim LK SPN).

Herr Dudziak informiert zur aktuellen Lage auf dem Recyclinghof und in den betroffenen polnischen Gemeinden. Für den Deponiebetreiber wurden durch die polnischen Behörden Auflagen für die Brandbeseitigung und die weitere Unternehmensbewirtschaftung erteilt. Diese werden auch kontrolliert. Die Luftmessungen durch eine stationäre Mess-Station auf dem Brandgelände und zusätzliche Messungen mit einem mobilen Messgerät in den betroffenen polnischen Orten werden fortgesetzt. Es wurde ein weiterhin intensiver Informationsaustausch zwischen den deutschen und polnischen Partnern verabredet.

8. März 2017: Der Landkreis Spree-Neiße hat im Forster Stadtgebiet durch die Freiwillige Feuerwehr drei Luftmessungen zu folgenden Zeiten durchgeführt: 9.54 Uhr / 11.13 Uhr / 21.40 Uhr. Im Ergebnis wurden keine Verunreinigungen der Luft festgestellt.

10.03.2017 08:50:40

Landrat spricht mit polnischen Partnern

6. März 2017: Landrat Harald Altekrüger informiert sich über die aktuelle Lage beim Landrat Herr Dudojć des Landkreises Żary. Dieser versichert, dass der Brand unter Kontrolle der zuständigen Feuerwehr sowie des Umweltschutzamtes der Woiwodschaft Lubuskie ist. Problem: Brände dieser Art lassen sich nicht sofort beseitigen. Daher ist mit Belästigungen wie z.B. Geruch, Qualm usw. zu rechnen. Herr Dudojć bestätigt, dass diese Geruchsbelästigungen keine Gefährdung der Gesundheit bedeuten und das Umweltschutzamt der Woiwodschaft Lubuskie ständige Kontrollen durchführt.

Landrat Harald Altekrüger informiert sich auch beim Inspektor des Umweltschutzamtes der Woiwodschaft Lubuskie, Herrn Paweł Popko. Dieser bestätigt, dass ständige Kontrollen der Luft, des Wassers und des Bodens durchgeführt werden, und dass keine Gefährdung der Gesundheit besteht.

10.03.2017 08:47:47

6. März 2017: Auskunft der Feuerwehr in Żary

Warum konnte das Feuer in der Abfallsammelstelle bei Brożek noch nicht vollständig gelöscht werden?
Das Feuer ist in einer Dämmung lokalisiert worden. Es breitet sich nicht weiter aus. Es gibt keine oberflächliche Verbrennung. Teile des Materials glimmen unter der Oberfläche der Sammelstelle weiter. Die Oberfläche ist durch das verbrannte Material abgedeckt. Das erschwert das Löschen des Feuers unterhalb. Die Deponie befindet sich in einem Waldgebiet. Der größte Teil der Deponie ist verbrannt. Es gibt keine Möglichkeit das Material herauszuholen, zu löschen und woanders hin zu bringen.
 
Was verbrennt?
Auf der Deponie werden zu 90% Kunststoffe (Polyethylen und Polypropylen) gelagert.
 
Welche Menge Abfälle lagert dort?
Zu Beginn des Feuerausbruchs lagerten auf der Deponie 25.000 Tonnen Kunststoff.
 
Ist der Rauch eine Gefahr für die Gesundheit der Menschen in den
umliegenden Orten?
Der Luftzustand wird nicht durch die Feuerwehr überwacht. Das gehört nicht zu ihren Aufgaben. Aus den Luftmessungen der Inspektion für Umweltschutz geht hervor, dass sich in der Luft keine Substanzen befinden, welche die Gesundheit gefährden könnten.
 
Wie viele Tage wird es noch dauern, bis das Feuer gelöscht ist?
Der Flächenbesitzer bekam die Empfehlung der Umgrenzung des brennenden  Materials. Bis zur Durchkämmung kann das Material glühen, und es kann zur  Rauchbildung kommen. Die Tätigkeiten des Deponiebesitzers können 3-4 Wochen dauern.
 
Welche Feuerwehr ist im Einsatz? Wie viele Fahrzeuge, wie viele  Feuerwehrleute löschen den Brand?
Die Löschmaßnahmen sind im Zeitraum vom 14. Februar bis zum 3. März 2017 durchgeführt  worden. In dieser Zeit sind alle Maßnahmen im Schichtsystem mit 196  Fahrzeugen und 363 Feuerwehrmännern durchgeführt worden. Die Fläche ist am 3. März dem Deponiebesitzer zur Überwachung übergeben worden und ihm wurden entsprechende Anweisungen betreffend der Material-Durchkämmung zwecks der Eindämmung der Rauchentwicklung gegeben. Am 5. März war eine polnische Feuerwehrmannschaft vor Ort, welche die Rauchentwicklung und die  Überwachung durch den Deponiebesitzer bestätigen konnte. Am 6. März führte die zuständige Feuerwehr keine Maßnahmen auf der Deponie mehr durch. Nach der Beseitigung der Brandgefahr sind die Maßnahmen beendet worden. Es besteht keine Gefahr für die Waldfläche sowie für die Werkanlagen.
 
[Übersetzung aus dem Polnischen]

10.03.2017 08:38:25

Brand in Brożek

16. Februar 2017: Mitteilung des Kreiskommandanten der Staatlichen Feuerwehr in Żary: keine Bedrohung durch Brandausbreitung sowie keine Gefahr für die Bevölkerung. Der Krisenstab Żary informiert, dass das Feuer unter Kontrolle ist. Einrichtung mehrerer Messstellen in Polen. Ergebnis: keine Gefahren für die Gesundheit. Das Umweltschutzamt der Woiwodschaft Lubuskie misst kontinuierlich Luft-, Boden- und Wasserwerte. Für die Luftmessung ist eine stationäre 24-Stunden Mess-Station am Brandort, die Tag und Nacht im Einsatz ist, sowie mobile Luftmessungen auf polnischer Seite vornimmt.

Die Mess-Ergebnisse werden auf der Internetseite: http://www.bip.brody.pl/61/Aktualnosci/ veröffentlicht.
Nach Auskunft der polnischen Behörden konnte keine Gesundheitsgefährdung festgestellt werden.
Löschmaßnahmen der zuständigen polnischen Feuerwehr wurden bis zum 3. März 2017 vorgenommen.

14. Februar 2017: Auf Grundlage einer Vereinbarung zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit erfolgt auf operativer Ebene ein Informationsaustausch.

13. Februar 2017: Im polnischen Ort Brożek kommt es zu einem Brand auf dem Gelände der Recyclingfirma DEKO-PROCES. Die Zuständigkeit für die Brandbekämpfung und Überwachung liegen beim Landkreis Żary, der Gemeinde Brody sowie der zuständigen polnischen Feuerwehr.