Tour des Monats April 2017 - ein Tipp der Touristinformation Forst (Lausitz)

Von Manchester bis Hollywood – Auf den Spuren ehemaliger und jetziger Textilindustrie


Streckenlänge: ca. 6 km

Tourenbeschreibung


Die Stadt Forst (Lausitz) besitzt eine lange Industriegeschichte. Die Stadt zählte als „Deutsches Manchester“ über viele Jahrzehnte zu den bedeutendsten Tuchstädten Deutschlands. Unsere diesjährige Tour des Monats wandelt „Auf den Spuren ehemaliger und jetziger Textilindustrie der heutigen Rosenstadt Forst (Lausitz)und orientiert sich am „Pfad der Industriekultur“, welcher auf thematischen Schautafeln die Industriegeschichte der Stadt Forst (Lausitz) erzählt. In der Sorauer Straße 37 beginnt die Tour am Brandenburgischen Textilmuseum Forst.  Optional besteht die Möglichkeit zum Besuch des Brandenburgischen Textilmuseums Forst (Eintritt: 3,- € pro Person, Gruppeneintritt und Führungen möglich). Das Forster Museum setzt der einstmals deutschlandweit bekannten Lausitzer  Textilindustrie ein Denkmal. Eine große Auswahl von funktionsfähigen Textilmaschinen dokumentiert die technische Entwicklung und ermöglicht dem Besucher, die verschiedenen Schritte der Textilherstellung nachzuvollziehen.  Anschließend unternehmen Sie einen Abstecher zur  Jende Posamentenmanufaktur, einem neuen etwas anderen Textilgewerk. Hier werden  Schmucktextilien nach historischem Vorbild hergestellt. Die Tour führt von dort weiter zum ehemaligen Stadtbahnhof in der Albertstraße. Hier befand sich zur Hochzeit der Textilindustrie der Dreh- und Angelpunkt der Schwarzen Jule, der Stadteisenbahn, deren Geschichte eng verknüpft ist mit dem Aufstieg der Stadt Forst(Lausitz) zu einer der wichtigsten Tuchindustrie-Städte Deutschlands. Vorbei an der Freiwilligen Feuerwehr in der Hochstr. 2, wo sich die Schwarze Jule heute befindet, geht es weiter zur Heinrich-Werner-Straße, wo das einstig florierende Unternehmen C. H. Pürschel ansässig war. Das denkmalgeschützte Fabrikgelände des
beginnenden 20. Jahrhunderts ist vollständig erhalten und in Forst einzigartig. Den nächsten und zugleich letzten Halt unserer Radtour entlang der Industriegeschichte der Stadt Forst (Lausitz)  bildet eine Außenbesichtigung des Unternehmens SpinTec Spinnerei Forst GmbH. Aus Schafwolle wird hier Garn gewoben, welches ganz besondere Eigenschaften aufweist und sich besonders für Dienstbekleidung, Trachten- und Uniformstoffe eignet. Hier wird nun auch deutlich, warum um Forst
ein Hauch Hollywood wehte. Der Film „Grand Budapest Hotel“ erhielt u. a. einen Oscar für das beste Kostüm-Design. Und jetzt raten Sie doch einmal aus welchem Garn die Stoffe der  Kostüme gewebt wurden? Richtig, das hier in Forst hergestellte Garn der Firma SpinTec Spinnerei Forst GmbH. 2015 überreichte die Stadt Forst (Lausitz) deshalb dem Geschäftsführer Ludwig Mehler eine kleine nachgebildete Oscarstatue als Präsent und Zeichen der Wertschätzung für die Firma. 
Durch den Forster Stadtpark und entlang des neu gestalteten Kegeldamms am Neißeufer, wo sich weitere Schautafeln des Stadtgeschichtlichen Bildungspfades befinden, erreichen Sie wieder Ihren Ausgangspunkt das Brandenburgische Textilmuseum Forst.

Sehenswertes an der Strecke:


Brandenburgisches Textilmuseum
Jende Posamentenmanufaktur
ehemaliger Stadtbahnhof (Schwarze Jule)
Feuerwehr, Standpunkt der Schwarzen Jule
Heinrich-Werner-Str./Ecke Parkstr.,  ehemalige Tuchfabrik
neue Tuchfabrik Spinnerei Forst     

Infoadresse:


Touristinformation Forst (Lausitz)
Cottbuser Str. 10
03149 Forst (Lausitz)
Tel.: 03562/989350
E-Mail: info@forst-information.de

Weitere Informationen:


Geführte Tour:    am 22.04.2017   um: 10 Uhr  ab: Brandenburgisches Textilmuseum Sorauer Str. 37
Dauer:  ca. 3,5 Stunden (mit Führungen)
Die Teilnahme ist kostenfrei

Gewinnfrage


Was sind Posamenten? 
   
Bitte senden Sie die richtige Lösung bis zum 02.05.2017 an:
Touristinformation Forst (Lausitz)
Cottbuser Str. 10
03149 Forst (Lausitz)
E-Mail: info@forst-information.de

Der Gewinner erhält eine Schlüsselquaste der Jende Posamentenmanufaktur.
Viel Glück!

Gewinner


Auflösung der Preisfrage: Das Wort stammt aus dem französischen und bedeutet soviel wie Schmuckelement bzw. Besatzartikel. Dazu zählen u. a.Zierbänder, Borten, Quasten, Kordeln.
Gewinnerin ist Silke Junker aus Cottbus.
Herzlichen Glückwunsch!
 
 
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