Mein Landratsblog Bild 1: Landrat Blog, Quelle: Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa


Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
der Herbstmonat Oktober ist da und damit auch ein sehr beliebtes Fest für die Kinder unseres Landkreises: Am 31. Oktober begehen einige Bürgerinnen und Bürger den Reformationstag, während zahlreiche Kinder den ursprünglich keltischen Brauch des „Halloween“-Festes feiern und mit der kessen Bitte um Süßigkeiten und andere Leckereien um die Häuser ziehen.
 
Kinder stehen auch bei der Arbeit des Kreiskitaelternbeirates im Fokus. Ein neuer Beirat von Spree-Neiße wurde am 19. Oktober gewählt, dessen Aufgabe die Vertretung der Interessen der Eltern und Personensorgeberechtigten ist, die in einer Kindertagesstätte im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa betreut werden. Aus seiner Mitte bestimmte der neue KKEB Marcel Siebelt als Vorsitzenden, Carsten Paulisch als dessen Stellvertretung, Jenny Böhme als Mitglied für den Landeskitaelternbeirat und Julia Kieschke-Trumler als beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss. Lisa-Marie Schubert wurde als stellvertretendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss sowie im Landeskitaelternbeirat bestimmt. Auch ich gratuliere herzlich zu der erfolgreichen Wahl und wünsche dem Kreiskitaelternbeirat viel Erfolg bei den anstehenden Aufgaben!
 
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
wie wichtig eine Rettung in der Not ist, wissen die seit vielen Jahren als freiwillige Kräfte beim Katastrophenschutz und bei der Feuerwehr tätigen Mitglieder nur allzu gut. Eine Ehrung für diese langjährigen und besonderen Leistungen im Brand- und Katastrophenschutz wird im Rahmen der 28. Zentralen Auszeichnungsveranstaltung am 14. Oktober 2023 im „Gasthaus Sacro“ verliehen. Ich freue mich sehr, dass mit dieser Auszeichnung ein wertvolles Symbol der Anerkennung und des Dankes für die Kameradinnen und Kameraden zum Ausdruck gebracht wird. Kommt es zu Rettungseinsätzen oder Katastrophenfällen sind die Einsatzkräfte vor Ort – und das in Einzelfällen seit Jahrzehnten. Doch auch die jungen Mitglieder unserer Jugendfeuerwehren werden als „Helfer von morgen“ geehrt. An dieser Stelle möchte auch ich allen ehrenamtlichen Mitgliedern aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr und des Brand- und Katastrophenschutzes für ihren unermüdlichen Einsatz danken!
 
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
jetzt im Herbst ist es noch einmal Zeit, vor dem ersten Wintereinbruch auf dem eigenen Grundstück aufzuräumen. Bevor Sie sich zur Entsorgung auf den Weg zu unseren Wertstoffhöfen machen, erlauben Sie folgenden Hinweis: Im Oktober wurden die Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe im Landkreis angepasst. Informationen finden Sie dazu auf unserer Internetseite unter https://www.lkspn.de/aktuelles/aktuelles-landkreis-spree-neisse/pressearchiv/45671-offnungszeiten-der-wertstoffhofe.html. Auch in der Oktober-Ausgabe des Spree-Neiße-Kuriers finden Sie eine Übersicht der neuen Öffnungszeiten. Geht es also bei Ihnen noch in den Garten oder in die Werkstatt zum Ordnen und Räumen, wünsche ich Ihnen: Frohes Schaffen!
 
Ihr Landrat
Harald Altekrüger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der September hat sich in diesem Jahr wettertechnisch von seiner schönsten Seite gezeigt mit viel Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen. Das waren beste Voraussetzungen, um an den vielfältigen Veranstaltungen im Landkreis teilzunehmen. 

Zum Höhepunkt des vergangenen Monats zählt zweifelsohne das große Bürgerfest im Forster Stadtpark neben unserer Kreisverwaltung am 8. September. Neben einem vielfältigen Bühnenprogramm und einer kulinarischen Essmeile gab es auch verschiedene Unterhaltungs- und Mit-Mach-Angebote für Kinder. Den Abschluss bildete eine faszinierende Feuershow vor dem Kreishaus.
Den Veranstaltungstag rundete das Live-Konzert der Musikband nAund im Ostdeutschen Rosengarten in Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca) ab.
An dieser Stelle möchte ich nochmal ein herzliches Dankeschön an alle Organisatoren und Mitwirkende sowie an die zahlreichen Gäste aus nah und fern aussprechen, die diesen Tag zu einem besonderen Ereignis im Spree-Neiße-Kreis gemacht haben.
Doch nicht nur der Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum. Am 23. September lud die Euroregion Spree-Neiße-Bober zu ihrer Jubiläumsveranstaltung nach Guben und Gubin anlässlich 30 Jahre Euroregion.
In diesen 3 Jahrzehnten sind die Beziehungen zwischen den Partnern auf deutscher und polnischer Seite wesentlich gestärkt worden. Und was noch viel mehr zählt: Die Kontakte zwischen den Bürgerinnen und Bürgern sind über Landesgrenzen hinweg intensiviert worden. Der regelmäßige Austausch gehört längst zum Alltag. Das Prinzip „Euroregion“ wird bei uns im Spree-Neiße-Kreis gelebt und darauf können wir mit Recht stolz sein.
 
Ein weiteres freudiges Ereignis war das „Deckenfest“ der neuen Rettungswache in Spremberg/Grodk. Mit dem Neubau einer modernen Rettungswache leistet der Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa einen wichtigen Beitrag zur Gewährleistung der bedarfsgerechten und flächendeckenden Sicherstellung des Notfalldienstes und des qualifizierten Krankentransportes im Kreisgebiet. Dem Landkreis als Träger des bodengebundenen Rettungsdienstes im Kreisgebiet wird es dadurch weiter gelingen, die gute Qualität des Rettungsdienstes für die Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises dauerhaft zu sichern.
Das in Spremberg/Grodk stationierte Einsatzpersonal der Rettungsdienst Spree-Neiße GmbH wird nach der Fertigstellung optimale Arbeitsbedingungen und modernes Equipment vorfinden.
An dieser Stelle möchte ich nochmals allen Einsatzkräften der Rettungsdienst Spree-Neiße GmbH für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre unersetzliche Arbeit danken. 
 
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
mit der feierlichen Eröffnung durch I. M. Silvia von Schweden im September wurde das Gesundheitsprojekt „Smart-City Forst (Lausitz)“ im Rahmen des Bundesmodellvorhabens „Unternehmen Revier“ an den Start gebracht. Zusammen mit der Stiftung „Silviahemmet“ sollen Menschen mit einer Demenzerkrankung ein möglichst selbstständiges Leben führen und ein professionelles Betreuungsnetzwerk erhalten.
Die Verbesserung der medizinischen Versorgung und die Schaffung demenzsensibler Strukturen sind entscheidende Schritte für die Attraktivität unserer Region und für das Wohlbefinden der hier lebenden Menschen.
 
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
die diesjährigen Museumsnächte im Lausitzer Museenland erfreuten sich wieder über großes Interesse, was die hohe Zahl an kleinen und großen Besucherinnen und Besucher widerspiegelt. An den vergangenen fünf Wochenenden präsentierten sich insgesamt 31 Museen, Heimatstuben sowie kulturelle und kirchliche Einrichtungen. Persönlich habe ich an mehreren Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten im Spree-Neiße-Kreis teilgenommen und war wieder erfreut über die Vielfältigkeit unserer Museumslandschaft. Ich hoffe auch Sie haben die Gelegenheiten genutzt und sich von den faszinierenden Ausstellungen und kulturellen Schätzen unserer Region begeistern lassen.
 
Traditionell Anfang September kann ich die neuen Auszubildenden und Studierende in der Kreisverwaltung begrüßen. Insgesamt haben sieben junge und motivierte Nachwuchskräfte zum 1. September 2023 ihre Ausbildung/ihr Studium beim Landkreis-Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa begonnen. Ich freue mich sehr, dass diese jungen Menschen unser Landkreis-Team verstärken.
 
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
langsam aber sicher werden die Tage nun wieder kürzer und das erste Herbstlaub zeigt sich an den Bäumen in Spree-Neiße. Genießen Sie die letzten warmen Sonnenstrahlen und freuen Sie sich auf die Farbenpracht des Herbstlaubes – beste Beweggründe für einen Besuch der zahlreichen Herbstmärkte bei uns in der Region. 
 
Ihr Landrat
Harald Altekrüger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
die langen Sommerferien sind vorüber und auch die Urlaubszeit neigt sich dem Ende. Mit dem Übergang in den Spätsommer füllt sich auch mein Terminkalender wieder zusehends.
 
Einen besonders schönen Termin hatte ich am 28. August 2023 mit dem Beginn des neuen Schuljahres. Am Oberstufenzentrum 2 in Cottbus/Chóśebuz begrüßte ich gemeinsam mit dem Schulleiter Herrn Schulz dort zum letzten Mal die Schülerinnen und Schüler der neuen 7. Klassen. Das nächste Schuljahr 2024/2025 werden wir am neuen Standort an der landkreiseigenen Gesamtschule Spree-Neiße in Klein Gaglow, einem Ortsteil von Kolkwitz/Gołkojce begehen. Wie bedeutsam diese Bildungseinrichtung für unsere Region ist, lässt sich bereits jetzt schon an der erfreulich hohen Nachfrage an Plätzen feststellen.
Die Bauarbeiten am Schulgebäude gehen planmäßig voran und es sind deutliche Baufortschritte erkennbar. Auch die Außenanlagen nehmen allmählich Gestalt an. Derzeit erfolgen umfassende Arbeiten an der zukünftigen Außensportanlage. Die 300 Meter umfassende Rundlaufbahn des Sportplatzes wurde zunächst mit einer 14 Millimeter starken Asphaltschicht versehen, diesem Vorgang schloss sich eine vier Millimeter dünne beigefarbene Spritzschicht auf Kunststoffbasis an.
Nach der Eröffnung der Schule im kommenden Jahr werden Schülerinnen und Schüler auf der Sportanlage jeweils zwei Volleyball- als auch Basketballfelder vorfinden. Zudem stehen eine Hochsprung-, eine Kugelstoßanlage, ein Fußballkleinfeld, eine Weitsprunganlage mit drei Bahnen sowie eine 300-Meter-Rundlaufbahn zur Nutzung bereit.
 
Im August beging die Freiwillige Feuerwehr Sergen in der Gemeinde Neuhausen/Spree ihr 100-jähriges Bestehen. Die Jubiläumsfeier verdeutlichte wieder einmal, wie wichtig die Freiwilligen Feuerwehren nicht nur für den örtlichen Brandschutz sind, sondern auch für das Gemeinschaftsleben in den Dörfern.
Die Freiwilligen Feuerwehren sind in den ländlichen Gebieten unverzichtbar und eine tragende Säule im Brand- und Katastrophenschutzes des Landkreises Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa.
Allen Kameradinnen und Kameraden im gesamten Spree-Neiße-Kreis danke ich herzlich für Ihre ehrenamtliche Arbeit und spreche Ihnen meine Anerkennung für Ihren unermüdlichen Einsatz und Ihren beispielhaften Dienst an der Allgemeinheit an 365 Tagen im Jahr aus.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
die Vorbereitungen für die traditionellen Museumsnächte im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa laufen bereits auf Hochtouren. Unter dem diesjährigen Motto: „Verborgene Schätze“ begrüßt Jacob von Holst alle Besucherinnen und Besucher an den vier Septemberwochenenden. Es ist bereits das 19. Mal, dass diese Veranstaltungsreihe in die musealen Einrichtungen unserer Region lockt.
Vom 2. Bis 30. September öffnen insgesamt 31 Museen, Heimatstuben sowie kulturelle und kirchliche Einrichtungen ihre Türen, um Museumsfreunde und Interessierte mit abwechslungsreichen Programmen zu begeistern. Auch für die kleinen Museumsbesucher wurden wieder interessante Angebote entwickelt.
Ich freue mich auf die kommenden, abwechslungsreichen Kulturangebote im gesamten Spree-Neiße-Kreis. Auch ich werde an allen Septemberwochenenden viel im Landkreis unterwegs sein, um die verschiedene musealen Einrichtungen zu besuchen und mir persönlich ein Bild von den vielfältigen Angeboten zu machen. 
 
An dieser Stelle möchte ich auch Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, dazu einladen, das vielseitige Kulturprogramm im September zu nutzen. Unser Landkreis hat auch auf kultureller Ebene viel zu bieten – überzeugen Sie sich selbst davon!
 
Ihr Landrat
Harald Altekrüger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich hoffe, Sie haben den Sommermonat Juli genossen und die Gelegenheit für eine wohltuende Auszeit gefunden.

Rund ums Jahr sind engagierte Menschen das Herzstück unserer Gemeinschaft. Der Bundesfreiwilligendienst in unseren Einrichtungen gibt hier sehr gute Beispiel dafür. Wir als Landkreis suchen weiter nach engagierten und verlässlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst. Wer noch auf der Suche nach einem geeigneten Einsatzort ist, findet dazu zahlreiche Informationen auf unserer Internetseite.

Eine weitere Möglichkeit für jungen Menschen, praktische Erfahrungen zu sammeln, bietet sich währen der Sommerferien bei den sogenannten „Praktikumswochen“ für Schülerinnen und Schüler. In einer Woche können fünf unterschiedliche Unternehmen kennengelernt werden. Ich ermutige daher alle Interessierten ab 15 Jahren, diese Chance zu nutzen!  

Um im Landkreis gut verbunden zu sein, brauchen wir intakte Kreisstraßen. Dass es hier gut vorangeht, belegt derzeit der Ausbau der Kreisstraße zwischen Jerischke und Zelz. Ab dem 7. August 2023 sind die Asphaltbauarbeiten planmäßig gestartet, sodass zum Ende der Sommerferien am 26. August der Straßenverkehr über die neue dreischichtige Asphaltfahrbahn wieder laufen kann. Radrennfahrerinnen und -fahrer finden dann außerdem eine moderne Trainingsstrecke und eine dazugehörige Wendestelle vor.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Vorfreude steigt: Am 8. September erwartet unseren Landkreis ein besonderes Ereignis, denn ab 14:00 Uhr findet ein großes Bürgerfest im Alten Stadtpark neben der Kreisverwaltung in Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca) statt. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Die Gäste können sich auf lokale Kultur, Musik und Kulinarik bei freiem Eintritt freuen. Ab 21:00 Uhr spielt dann die Liveband „nAund“ im Forster Rosengarten. Es lohnt sich dabei zu sein!

Bis wir uns beim Bürgerfest sehen, möchte ich Ihnen eine schöne und erholsame Urlaubszeit wünschen. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich zu erholen und neue Energie zu tanken, um gestärkt in die zweite Jahreshälfte zu starten.

Ihr Landrat
Harald Altekrüger
 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
mit dem Beginn des Monats Juli liegt bereits die erste Hälfte des Jahres hinter uns. Gleichzeitig beginnt für viele im Landkreis nun die vermeintlich schönste Zeit des Jahres mit den oft lang herbeigesehnten Sommerferien und der wohlverdienten Urlaubszeit. Bevor ich mich als Landrat in den Sommerurlaub verabschiede, durfte ich im vergangenen Monat noch einige eindrucksvolle Termine begleiten.
 
So begrüßte ich am 14. Juni 2023 Andreas Heller, Landrat des thüringischen Saale-Holzland-Kreises, und eine Delegation aus seinem Landratsamt zu einem Arbeitsbesuch bei uns im Spree-Neiße-Kreis. Ziel des Besuches war es, sich über die Tierseuche Afrikanische Schweinepest (ASP) und deren Bekämpfungsmaßnahmen sowie den dazugehörigen Verwaltungsaufgaben zu informieren. Ich freue mich sehr über diesen Erfahrungsaustausch und die enge Zusammenarbeit, die wir fortführen werden.
 
Der Tourismus ist aufgrund unserer vielfältigen Naturlandschaft auch ein wichtiger Wirtschaftszweig in der Region. Insbesondere der Fahrradtourismus erfreut sich überregional immer größerer Beliebtheit. Unser gut ausgebautes Radwegenetz wurde am 17. Juni 2023 um eine weitere Etappe mit der Eröffnung des Heideradweges ergänzt. Die Erkundung der Lieberoser Heide per Fahrrad auf dem 25 Kilometer langen Heideradweg möchte ich Ihnen an dieser Stelle als Ausflugstipp in der Urlaubszeit gern ans Herz legen.
 
Am 22. Juni 2023 war ich zu meinem zweiten Arbeitsbesuch im Spree-Neiße-Kreis in diesem Jahr unterwegs. Gemeinsam mit meiner Führungsriege wurde ich in der Stadt Drebkau/ Drjowk vom Bürgermeister Paul Köhne freundlich empfangen. In einer internen Gesprächsrunde sprachen wir zu aktuellen kommunalpolitischen Themen wie dem Strukturwandel, zum Stand der Digitalisierung und zu Erneuerbaren Energien.
Anschließend folgten zwei Unternehmensbesuche bei der Agrargenossenschaft Drebkau eG und dem Feriendorf Camp Casel.
Ich freue mich sehr über das Engagement der beiden Geschäftsführungen und die positiven Signale, die sie mit der jeweils sehr guten Entwicklung beider Betriebe über das Kreisgebiet hinaus ausstrahlen. Das lässt mich für die Zukunft unserer Region optimistisch stimmen, denn diese stehen stellvertretend für den Schwung der Lausitz, den es im Rahmen des Strukturwandels weiter auszubauen gilt.
 
 
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
Ende Juni erreichte mich eine unschöne Nachricht aus Spremberg/Grodk. Aufmerksame Bürgerinnen und Bürger haben bei einem Spaziergang Blaualgen in der Talsperre Spremberg entdeckt. Durch die zunehmenden Temperaturen und der starken Sonneneinstrahlung kommt es im Sommer leider immer wieder zum Auftreten von Blaualgen in nährstoffreichen, stehenden Gewässern. Wir als Landkreis beobachten die Lage am Stausee und führen wöchentliche Sichtkontrollen durch. Trotzdem empfehle ich Ihnen auf das Baden in offensichtlich belasteten Wasserbereichen zu verzichten. Auch Hunde und andere Haustiere sollten in diesen Bereichen nicht schwimmen und baden.
 
Mit der Eröffnung der Badesaison werden die Badegewässer bei uns im Landkreis auf mikrobiologische Paramter untersucht und eine Ortsbesichtigung durchgeführt. Auch die zwei ausgewiesenen EU-Badegewässer Deulowitzer See im OT Atterwasch der Gemeinde Schenkendöbern und der Großsee in der Gemeinde Tauer/Turjej wurden einer mikrobiologischen Untersuchung unterzogen. Nach der Auswertung der Proben wurde für beide Badegewässer eine ausgezeichnete Badewasserqualität bestätigt und beide Seen für den Badebetrieb freigegeben. Der Abkühlung an heißen Sommertagen steht in beiden Badeseen also nichts entgegen.
 
 
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
Im Rahmen unseres Jubiläumsjahres fand am 24. Juni 2023 die 5. Veranstaltung statt. Beim „Fußballturnier grenzenlos“ in Haasow/Hažow standen die grenzüberschreitenden Begegnungen mit unseren polnischen Partnern neben dem Spielspaß im Vordergrund. Dazu haben mich bereits viele positive Rückmeldungen erreicht. Daher freue ich mich schon sehr auf die nächste Jubiläumsveranstaltung. Am 8. September 2023 wollen wir gemeinsam mit Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, im Alten Stadtpark in Forst (Lausitz)/Baršc (Lužyca) ein großes Bürgerfest mit anschließendem Konzert der Live-Band „nAund“ im Ostdeutschen Rosengarten Forst (Lausitz)/Baršc (Lužyca) feiern. Am besten Sie merken sich diesen Termin schon jetzt vor!
 
Ich wünsche Ihnen eine erholsame Ferien- und Urlaubszeit mit tollen Erlebnissen. Genießen Sie die freie Zeit mit der Familie und nutzen Sie die freien Tage doch für ein paar Ausflüge zu interessanten Orten innerhalb unseres schönen und lebenswerten Landkreises.

Ihr Landrat
Harald Altekrüger
 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
der Mai zeigte sich in diesem Jahr wechselhaft, sowohl beim Wetter als auch bei den ganz unterschiedlichen Themen, mit denen ich mich in diesem Monat näher auseinandergesetzt habe.
 
Einen besonders schönen Termin konnte ich am 13. Mai auf der Theaterinsel in Guben-Gubin begleiten. Im Rahmen unseres 30. Jubiläums als Landkreis haben wir ein musikalisches Feuerwerk unter dem Motto „Classic meets Cuba“ erleben können. Gemeinsam mit meinem polnischen Amtskollegen Grzegorz Garczyński aus unserem Partnerkreis Krosno eröffnete ich das Konzert auf der historischen Theaterinsel.
Rund 500 Besucherinnen und Besucher waren dabei, als klassische Musik und Jazz gepaart mit kubanischen Rhythmen für gute Stimmung auf der Bühne sorgten. Einen unvergesslichen Moment zum Abschluss bescherte unser landkreiseigenes Orchester, als die „Ode an die Freude“ – die Europahymne – erklang und auf beiden Seiten der Neiße zu hören war. Ein schönes Bild, das für die gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit unserer Euroregion steht!
 
Richtig gute Chancen für junge Leute in Spree-Neiße schaffen – das habe ich mir als Landrat auf die Fahne geschrieben. Spannende und vor allem sinnstiftende Jobs bieten sich aktuell beim Bundesfreiwilligendienst, der auch beim Landkreis absolviert werden kann. Dass wir als Verwaltung zahlreiche Angebote im Bereich Ausbildung und Studium vorhalten, davon konnten wir Schülerinnen und Schülern im Alter von 13 bis 16 Jahren am 21. Zukunftstag am 27. April überzeugen.
 
Für die Themen Bildung und Jugend setzte ich mich am 4. Mai ein, denn es gab eine Vorlesestunde für die Sechstklässler der Spremberger Astrid-Lindgren-Grundschule. „Ich schenk dir eine Geschichte“ hieß es erneut, als anlässlich des Welttag des Buches der Kinderroman „Volle Fahrt ins Abenteuer“ vorgestellt und von mir daraus vorgelesen wurde.
 
In der medialen Berichterstattung haben Sie sicher von den rechtsextremistischen Vorfällen an der Oberschule "Mina Witkojc" in Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) gehört. Schwer erschüttert hat mich die Nachricht über den von Lehrkräften verfassten Brandbrief. Rechtsextremistische, rassistische oder homophobe Tendenzen möchte ich an dieser Stelle erneut auf Schärfste verurteilen. Schulen müssen für Kinder und Jugendliche ein Ort bleiben, an dem Hass, Diskriminierung und Angst keinen Platz haben. Was wir nun dringend brauchen, sind Projekte zur Aufarbeitung und Prävention. Diese möchte ich natürlich voll und ganz unterstützen.
 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
mit den zunehmenden Temperaturen und dem geringen Niederschlag steigt auch wieder die Waldbrandgefahr. Mittlerweile haben wir im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa bereits die Waldbrandwarnstufe 3 (Stand: 07.06.2023) und damit eine hohe Gefahr für Waldbrände. Es ist also Vorsicht geboten.
Um auch zukünftig für die Bekämpfung von Waldbränden gerüstet zu sein, ist die Ausbildung von Feuerwehr-Nachwuchskräften von großer Bedeutung. Umso mehr freut es mich, dass das Interesse an der Jugendfeuerwehr im Spree-Neiße-Kreis unter den Kindern und Jugendlichen ungebrochen groß ist. Das zeigte sich auch beim 24. Kreisjugendlager der Jugendfeuerwehren mit über 400 ehrenamtlichen Teilnehmenden, dass ich am 26. Mai 2023 in Bärenklau eröffnen durfte.
 
Ich freue mich über so viel Engagement bei uns im Landkreis und blicke damit positiv gestimmt in den ersten Sommermonat des Jahres.
 
Ihr Landrat
Harald Altekrüger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
sportlich ging es in den April. Im Rahmen „30 Jahre Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa“ haben am 1. April 2023 50 fahrradfreudige Bürgerinnen und Bürger mit mir gemeinsam eine 30 Kilometer umfassende Fahrradtour absolviert.
Die Sonne machte sich an diesem Tag leider ziemlich rar. Dennoch war es eine schöne Radpartie durch die vielfältige Landschaft in unserem Spree-Neiße-Kreis. Bei einem geselligen Grillbüffet haben wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.
 
Am 11. April durfte ich während der Osterferien eine Kinderferiengruppe aus dem Hort Sonnenstadt der Grundschule Nordstadt in Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca) hier bei uns in der Kreisverwaltung begrüßen. Gern habe ich unseren kleinen interessierten Besucherinnen und Besuchern die Kreisverwaltung erklärt und alle Fragen rund um das Thema Verwaltung ausführlich beantwortet. Anschließend gab es für die Kinder in einer kleinen Rally wissenswertes und spannendes rund um den Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa zu erfahren.
 
Rund 31 Millionen Menschen sind in Deutschland in einem Ehrenamt tätig und übernehmen dabei Aufgaben im Gemeinwohlinteresse.
Auch im Spree-Neiße-Kreis ist die ehrenamtliche Arbeit in vielen Bereichen mittlerweile zu einer wichtigen und teilweise unerlässlichen Säule geworden. Aus diesem Grund war es mir ein besonderes Anliegen an dem 2. Regionalen Dörfertreffen am 22. April 2023 im Spree-Neiße-Land persönlich teilzunehmen, da das ehrenamtliche Engagement im ländlichen Raum an diesem Tag im Fokus stand.
Liebe Ehrenamtlichen,
bleiben Sie weiterhin alle so motiviert und engagiert! Denn das Ehrenamt ist in allen Bereichen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens unerlässlich und eine wichtige Basis für ein soziales und respektvolles Miteinander. 
 
 
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
ein eher unschönes Ereignis ist die derzeitige Vollsperrung der Bundesstraße 168 zwischen Abzweig Kahren/Kórjeń und der neuen Kreuzung B 97. Gerade Pendler zwischen der Stadt Cottbus/Chóśebuz und der Kreisstadt Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca) sind davon tagtäglich betroffen.
Aufgrund der Umfahrungen ergibt sich ein erhöhtes Verkehrsaufkommen in den Ortschaften Koppatz/Kopac und Roggosen/Rogozno. Derzeit wird geprüft, ob diesbezüglich Maßnahmen erforderlich sind. Der Landkreis befindet sich dazu in einem Abstimmungsprozess mit der Stadt Cottbus/Chóśebuz sowie mit dem Landesbetrieb für Straßenwesen.


Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
zum Schluss möchte ich Sie gern zum nächsten Höhepunkt in unserem Jubiläumsjahr einladen:
Am 13. Mai 2023 möchte ich Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, in der Eurostadt Guben-Gubin ab 15:00 Uhr zu einem Konzert auf der historischen Theaterinsel in Gubin begrüßen. Die international bekannte Band „Klazz Brothers & Cuba Percussion“ wird uns alle mit kubanischen Rhythmen und klassischen Klängen verwöhnen. Der Eintritt ist frei.
Ich freue mich, wenn Sie beim Konzert am 13. Mai 2023 dabei sind!
 
Ihr Landrat
Harald Altekrüger

Liebe Bürgerinnen,
 
ich hoffe, dass Sie am 8. März einen schönen Internationalen Frauentag verbracht haben. Denn unabhängig von Alter, Herkunft oder Religion gebührt allen Frauen an diesem Tag eine besondere Wertschätzung.
 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
am 14. März 2023 machte sich Verbraucherschutzstaatssekretärin und Leiterin des ASP-Landeskrisenstabs, Dr. Antje Töpfer, gemeinsam mit mir in Klein Döbbern ein Bild von den Tierseuchenbekämpfungsmaßnahmen. Vor Ort begleiteten wir eine Fallwildsuche mit Drohnen und Kadaversuchhunden. In diesem Gebiet nahe der Talsperre Spremberg gibt es seit Wochen ein massives ASP-Geschehen. Ich nutzte diesen Pressetermin auch, um allen Mitwirkenden zu danken – insbesondere dem Verwaltungsstab und den zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen beschäftigten Mitarbeitenden, die sich unermüdlich einsetzen. Mein Dank richtet sich weiterhin an das Land Brandenburg für die fachliche Begleitung sowie die Finanzierung durch die Billigkeitsrichtlinie. Mit unseren Anstrengungen werden wir uns auch künftig dafür einsetzen, dass die weitere Ausbreitung der ASP verhindert wird.  
 
 
Einem erfreulichen Ereignis durfte ich am 15. März beiwohnen: An diesem Tag wurde der Multifunktionsanbau der Wiesenwegschule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt im Bereich „geistige Entwicklung“ in Spremberg/Grodk feierlich eröffnet. Mit dem Abschluss der Baumaßnahmen erhalten sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die dort tätigen Lehrkräfte verbesserte Bedingungen und eine angenehme Atmosphäre in den Räumlichkeiten.
Insgesamt wurden in den zurückliegenden zwei Jahren ca. 1,3 Millionen Euro, davon 330.000 Euro Eigenmittel des Landkreises Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa, in die Baumaßnahme investiert.
Ein großes Lob gilt allen an den Baumaßnahmen Beteiligten. Am Eröffnungstag sah ich zahlreiche strahlende Kinderaugen, die dem nächsten Schultag in den neuen Lern- und Multifunktionsräumen entgegenfieberten.
 
 
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
gemeinsam mit dem Kreistagsvorsitzenden Dr. Torsten Schüler, dem Fachbereichsleiter Bau und Planung Frank Leopold und dem Leiter des Schullandheimes, Dietmar Thron, habe ich am 28. März 2023 einen amerikanischen Amberbaum auf dem Gelände des Schullandheimes Jerischke in der Gemeinde Neiße-Malxetal feierlich gepflanzt.
Die Baumpflanzung fand im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „30 Jahre Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa“ statt.
Mit der Pflanzung des Amberbaumes möchte der Landkreis den vielen zukünftigen anreisenden Gästen von nah und fern eine Freude bereiten sowie der Familie Thron für die jahrelange sehr gute Arbeit im Schullandheim danken. Gleichzeitig soll er symbolisch für eine lange Lebensdauer des Schullandheimes stehen.
 
Ich freue mich auf weitere gemeinsame Veranstaltungen mit Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, im Rahmen unseres Jubiläumsjahres!
 
Ihr Landrat
Harald Altekrüger
 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
der zweite Monat des Jahres startete für mich als Landrat mit einem schönen Termin. Am 7. Februar besuchte ich die Großbaustelle der künftigen Gesamtschule Spree-Neiße in Kolkwitz/Gołkojce. In einer Baustellenbegehung konnte ich mir persönlich von den großen Baufortschritten ein Bild machen.
Es wurden bereits die ersten Fenster eingesetzt. Besonders beeindruckt haben mich die riesigen Glasfronten, die mittels eines Roboters millimetergenau positioniert werden, da eine Glasscheibe bis zu 400 kg wiegt. Durch die großen Glasfronten werden die künftigen Unterrichtsräume freundlich und lichtdurchflutet sein. Modernste Technik wird zusätzlich optimale Lernvoraussetzungen bieten.
 
Ein erfreulicher Besuch erreichte die Kreisverwaltung am 14. Februar 2023. In bunten Kostümen besuchten uns Zamperkinder aus dem Hort der Forster Grundschule Mitte mit fröhlichem Gesang. Als Dankeschön gab es für die Sammelkasse kleine Spenden und für alle Kinder kleine Geschenke vom Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa.
 
 
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
in einem Schreiben bat ich gemeinsam mit meinen Kollegen der sächsischen und brandenburgischen Landkreise Görlitz, Bautzen und Oberspreewald-Lausitz den Bundesminister Dr. Robert Habeck eindringlich um Unterstützung auf dem weiteren Weg zur Energieregion. Wir wissen um unsere Verantwortung und wollen die Zukunft aktiv mitgestalten. In der Lausitz soll mit der GigawattFactory das größte Zentrum erneuerbarer Energien in Deutschland mit perspektivisch 7.000 Megawatt grüner Energie entstehen. Dies zeigt eindrucksvoll die Potenziale unserer Region. Die bisherige Berücksichtigung der Lausitz auf der zukünftigen deutschen und europäischen Wasserstoffkarte ist unzureichend. Die nationale Wasserstoffstrategie muss daher ergänzt werden. Dafür werde ich mich gemeinsam mit meinen Amtskollegen einsetzen – für eine starke Lausitz.
 
Die Lage der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Landkreis spitzt sich weiter zu. Bei einem frisch verendeten männlichen Überläufer wurde Ende Februar auf dem Stadtgebiet der kreisfreien Stadt Cottbus/Chóśebuz, südlich von Gallinchen/Golynk, das Virus der Afrikanischen Schweinepest festgestellt.
Der Hauptschwerpunkt der Tierseuchenbekämpfung liegt derzeit in diesem Bereich, südlich der Autobahn A15, um eine nördliche Ausbreitung zu verhindern.
 
Meinen Monatsbericht möchte ich mit der Aussicht auf ein freudiges Ereignis beenden:
Im Rahmen unseres Jubiläumsjahres 30 Jahre Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa wird es am 13. Mai 2023 ein Konzert auf der Theaterinsel in der Eurostadt Guben-Gubin unter dem Motto „Classic meets Cuba“ geben. Die Vorbereitungen für diese deutsch-polnische Musikveranstaltung laufen schon auf Hochtouren.
Merken Sie sich diesen Termin bereits in Ihrem Kalender vor. Ich würde mich sehr freuen Sie dort begrüßen zu dürfen!
 
Ihr Landrat
Harald Altekrüger
 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
zunächst wünsche ich Ihnen auch auf diesem Weg noch ein gesundes, neues Jahr verbunden mit den besten Wünschen für das Jahr 2023!
 
Einen guten Start wünschte ich auch der Rettungsdienst Spree-Neiße GmbH, die mit Beginn des neuen Jahres zum 1. Januar 2023 ihre Arbeit offiziell aufgenommen hat. Dazu besuchte ich Roger Preußmann, den Geschäftsführer der Rettungsdienst Spree-Neiße GmbH, und wünschte ihm und seinem Team alles Gute für 2023.
 
Traditionell zum Dreikönigssingen konnte ich am 3. Januar wieder die Sternsinger persönlich in meinem Büro begrüßen und die Segenswünsche für 2023 für die Forster Kreisverwaltung in Empfang nehmen.
 
Kurz darauf erreichte mich eine unschöne Äußerung vom Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck.
Für mich sehr überraschend hat sich der Wirtschaftsminister für einen vorzeitigen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung ausgesprochen. Er befürwortet im Osten Deutschlands eine vorzeitige Stilllegung der Braunkohletagebaue und -kraftwerke bis zum Jahr 2030, obwohl die Nutzung von Braunkohle aus deutschen Tagebauen bis zum Ende des Jahres 2038 befristet worden ist.
Die Ausstiegs-Debatte kommt zu einer Unzeit, da sie die erfolgreiche Umsetzung des Strukturwandels und die Planungssicherheit aller Lausitzerinnen und Lausitzern gefährden würde. Daher habe ich mich ganz klar für die Einhaltung des zugesicherten Ausstiegsdatums zum Jahrsende 2038 ausgesprochen.
 
Am 18. Januar 2023 durfte ich meinen ersten Arbeitsbesuch in 2023 bestreiten und wurde dazu in Guben vom Bürgermeister Fred Mahro und den Fachbereichsleiterinnen und Fachbereichsleitern herzlich empfangen. Nach dem üblichen Pressegespräch setzte ich meinen Arbeitsbesuch fort und wir besuchten die Gubener Unternehmen Cowan Textiles GmbH und die Gubener Plastinate GmbH. Dabei erhielt ich spannende Einblicke in zwei erfolgreiche Unternehmen aus dem Spree-Neiße-Kreis, die mit innovativen Ideen und Produkten deutschland- und weltweit bekannt sind.


Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
das Jahr 2023 ist für Spree-Neiße von ganz besonderer Bedeutung, denn in diesem Jahr feiert der Landkreis sein 30jähriges Bestehen. Dazu wird es im Jahresverlauf mehrere Veranstaltungen geben, zu denen ich Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, schon jetzt herzlich einlade und mich auf eine rege Teilnahme freue!
Der erste Veranstaltungshöhepunkt wird am 1. April 2023 das Anradeln unter dem Motto „Auf Tour mit dem Landrat“ sein. In der Zeit von 10.00 – ca. 18.00 Uhr sind Sie herzlich dazu eingeladen mich auf einer rund 30 km umfassenden Fahrradtour zu begleiten.
Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro p. P. Anmeldungen werden noch bis zum 1. März 2023 in der Touristinformation Peitz/Picnjo (Markt 1, 03185 Peitz/Picnjo) sowie in der Touristinformation Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) (Am Hafen 6, 03096 Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) entgegengenommen.
Ich freue mich auf Ihre zahlreiche Teilnahme!
 
Mit solch freudigen Aussichten auf erlebnisreiche Veranstaltungen starte ich gern mit Ihnen gemeinsam in unser Jubiläumsjahr!
 
Ihr Landrat
Harald Altekrüger
 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
im letzten Monat dieses Jahres bin ich mit einem äußerst fröhlichen Anlass gestartet. Am 5.12. fand zum Internationalen Tag des Ehrenamtes der Festempfang von 30 im besonderen Maß ehrenamtlich aktiven Menschen statt. Ihr Engagement ist vielseitig – ob im sozialen Bereich, dem Tierschutz, der Brauchtumspflege oder dem Katastrophenschutz. Für das kommende Jahr gibt es bald wieder die Gelegenheit, Vorschläge für sehr engagierte Ehrenamtler einzureichen, um einmal „Dankeschön“ für so viel Einsatz zum Wohle der Gemeinschaft zu sagen.
 
Wo ich gerade beim Ehrenamt bin: Möchten auch Sie sich ehrenamtlich einsetzen? Gern können Sie sich bewerben als ehrenamtliche Richterin oder ehrenamtlicher Richter für das Verwaltungsgericht Cottbus und das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg. Informationen und das Bewerbungsformular finden Sie hier auf der Internetseite des Landkreises oder in der Dezemberausgabe des Spree-Neiße-Kuriers.
 
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
was für eine Kälte! In den vergangenen Tagen haben wir es sogar in unseren Breiten mit winterlichen Bedingungen und Temperaturen unter 10 Grad zu tun bekommen. Winter und Weihnachten gehören aber zusammen, sodass der bisher gefallene Schnee den Kindern genauso viel Freude bereitet wie die geschmückten Tannenbäume und die gebackenen Plätzchen drinnen im Warmen.
Richtig weihnachtlich ist es bei uns im Kreishaus schon Ende November geworden, als die Kinder der Forster Kita „Fröbel“ mich beim Schmücken des Weihnachtsbaumes im Eingangsbereich des Verwaltungsgebäudes tatkräftig unterstützt haben.
 
Anderen Menschen eine Freude machen – das ist gerade zum Weihnachtsfest vielen ein besonderes Anliegen. Da wir als Landkreis die regionalen Tafeln unterstützen, haben unsere Mitarbeitenden auch in 2022 wieder fleißig allerlei Gaben gesammelt. Diese konnten wir am 22.11. an die Tafeln überreichen, sodass auch für die Kinder aus bedürftigen Familien Weihnachten zu einem Fest der Freude und der Überraschungen werden kann.
 
 
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
einen wichtigen Hinweis möchte ich Ihnen noch geben: In der Zeit vom 27. bis zum 30. Dezember 2022 bleibt die Kreisverwaltung geschlossen. Auch die Kfz-Zulassungsstelle wird in diesem Zeitraum nicht öffnen. Eingeschränkt erreichbar bleiben aber das Veterinäramt und das Jobcenter Spree-Neiße. Informationen dazu gibt es ebenfalls online oder im aktuellen Spree-Neiße-Kurier.
 
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie eine erholsame und besinnliche Weihnachtszeit, einen angenehmen Jahresausklang sowie für das Jahr 2023 einen guten Start und stets Gesundheit und Zufriedenheit.
 
Ihr Landrat                   
Harald Altekrüger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
wir stecken mitten im Strukturwandelprozess, deshalb halte ich mich über aktuelle Entwicklungen und neue Innovationen stets auf dem Laufenden. Am 3.11. konnten wir im Bereich der medizinischen und Notfallversorgung einen echten Fortschritt erzielen, denn Staatssekretär Dr. Benjamin Grimm überreichte dem Dezernenten Carsten Billing den Zuwendungsbescheid für das Pilotprojekt „Telemedizin im bodengebundenen Rettungsdienst“. Mithilfe neuer Technologien wird eine schnellere zielgerichtete Behandlung von Notfallpatienten in den ländlichen Regionen, in denen die Anfahrtswege des Notarztes zum Patienten oft weit sind, möglich, um noch besser Leben zu retten.
 
„Nein zu Gewalt gegen Frauen“ lautete das Motto des jährlichen Aktionstages am 25.11., anlässlich dessen wurde im Kreishaus eine außergewöhnliche Ausstellung installiert. 148 Meter oranges Klebeband auf dem Boden im Foyer und auf den Fluren spiegelten symbolisch die 148.000 im Jahr 2020 von häuslicher Gewalt betroffenen Menschen in Deutschland wider. Für die Mitarbeitenden und Besucherinnen und Besucher der Verwaltung war diese Aktion ein Blickfang!
 
Am 25.11. wurde unser Jugendportal des Landkreises Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa vorgestellt. Die Inhalte unserer Webseite finden Jugendliche ab 12 Jahre dort zielgruppengerecht aufbereitet und kurz zusammengefasst wieder. Für unsere Auszubildenden gibt es auf dieser Plattform zudem einen separaten Intranet-Bereich, in dem aktuelle Informationen unkompliziert und schnell zugestellt werden können.
 
Für die Schülerinnen und Schüler des Forster Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums heißt es ab dem Jahr 2023 „Sport frei!“ auf der neuen, am 29.11. eröffneten Kombi-Sportanlage am Forster Wasserturm. Auf der insgesamt 4.000 Quadratmeter großen Fläche stehen Bereiche für Kugelstoßen, Hochsprung, Weitsprung, Fußball im Kleinfeld, Volleyball, Beach-, Volleyball und Basketball zur Verfügung. Auch eine 400 Meter lange Rundlaufbahn und eine Sprintstrecke mit 100 Metern Länge wurden eingerichtet.
 
Einen tollen Abschluss für den November bildete die im Rahmen der Kreistagssitzung am 30.11. durchgeführte Übergabe des Bewilligungsbescheides an Frau Paula Hirthe. Zum ersten Mal hat damit eine Lehramtsstudierende im Fach Sorbisch/Wendisch das vom Landkreis ausgeschriebene Stipendium erhalten. Nach dem Abschluss ihres Studiums möchte sie die Kinder an der Grundschule Laubsdorf für die niedersorbische Sprache begeistern. Bereits jetzt engagiert sie sich dort und sammelt praktische Erfahrungen. Schon gewusst? Auch Medizinstudierende können ein Stipendium des Landkreises beantragen – es lohnt sich!
  
Ihr Landrat                   
Harald Altekrüger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
in den Herbstferien hat der goldene Oktober seinem Namen alle Ehre gemacht. Milde Temperaturen und strahlender Sonnenschein luden zu ausgiebigen Aufenthalten in der Natur ein.
 
Mit Blick auf die Wirtschaft in unserer Region freue ich mich stets über zukunftsweisende Projekte, die uns im Prozess der Strukturentwicklung langfristig Stabilität geben. Bei einigen dieser Vorhaben konnte ich die ersten Schritte begleiten, etwa als beim 28. Treffen des  Wirtschaftsverkehrsnetzwerkes Lausitz das Projekt „Green Areal Lausitz“ mit seinen Akteuren auf dem ehemaligen Flugbetriebsfläche Drewitz vorgestellt wurde oder als ich am Spatenstich zur Errichtung der Bifi-Produktionsstätte des US-Konzerns Jack Link’s im Gewerbegebiet Deulowitz bei Guben teilnahm.
 
Erfreuliches aus der Region gibt es auch zu berichten, wenn es um den Sportplatz des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums in Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca) geht. In den nächsten Tagen wird dieser fertiggestellt und zur Nutzung übergeben.
 
Weniger positive Entwicklungen lassen sich derzeit hinsichtlich der Seuchenlage der Afrikanischen Schweinepest rund um Spremberg/Grodk beobachten. Zahlreiche mit ASP infizierte oder bereits verendete Wildschweine werden im Bereich Türkendorf, Bloischdorf und Weskow aufgefunden oder erlegt. Das zeugt von den Auswirkungen, wenn eine Schwarzwildpopulation von dem ansteckenden Virus betroffen ist. Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, sind daher aufgefordert, krank erscheinende oder bereits verendete Tiere unverzüglich dem Landkreis zu melden. Nur so können wir die weitere Seuchenausbreitung stoppen und größeren Schaden für Betriebe und Halter verhindern. 
 
Gespannt bin ich derweil auf die 25. Delegiertenversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Brandenburg e.V. am 19. November, deren Einladung mich in diesen Tagen erreichte. Darüber hinaus findet am 25. November der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt. Erneut wird es eine thematisch angepasste Ausstellung geben. 
 
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
es werden nur noch wenige Wochen vergehen, bis in den Fenstern weihnachtliche Dekorationen und Beleuchtungen sichtbar sind. Gerade in herausfordernden Zeiten geht von diesen Lichtern eine besondere Wärme aus, wie ich finde.
 
Doch bis es soweit ist, wünsche ich Ihnen alles Gute!
 
Ihr Landrat                   
Harald Altekrüger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
  
mit dem Herbstbeginn werden die Temperaturen kühler und die Tage kürzer. Wie in jedem Jahr verabschieden wir uns mit etwas Wehmut von der warmen Zeit, doch gleichzeitig stehen wir neuen Herausforderungen gegenüber, die es meistern gilt. Das Thema der sicheren Strom- und Gasversorgung beschäftigt die Kreisverwaltung intensiv. Hierfür stehe ich in engem Austausch mit den Dezernenten, Bürgermeistern und Amtsdirektoren. Insbesondere auf die infrastrukturelle Absicherung haben wir den Fokus gelegt. Als Behörde leisten wir einen Beitrag zur Energieeinsparung: Die Temperatur in den Räumen der Verwaltung sowie in den Außenstellen wird abgesenkt und in der Zeit vom 27. bis zum 30. Dezember 2022 wird die Kreisverwaltung geschlossen bleiben.
 
Dass es sich bei einem Lagebild nur um eine Momentaufnahme handelt, beweist die Afrikanische Schweinepest. Nachdem ein positiver Fund südlich von Wadelsdorf außerhalb des 10-Kilometer-Radius rund um die Sperrzone II festgestellt wurde, passt das Veterinäramt die Restriktionszonen in Kürze erneut an. Natürlich gilt es, eine Ausbreitung dieser Tierseuche weiterhin zu verhindern. Um besondere Achtsamkeit möchte ich insbesondere die Pilzsucher bitten, denn die Tore der ASP-Schutzzäune müssen geschlossen gehalten werden.
 
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
fröhlich gestimmt hat mich die am 22. September bei uns im Kreishaus eröffnete Ausstellung „Weltreligionen-Weltfrieden-Weltethos“ anlässlich der diesjährigen Interkulturellen Woche. Unterstützt wurde ich bei der Veranstaltung durch die Integrationsbeauftragte Annett Noack sowie durch den Forster Pfarrer Simon Klaas und den Kinderchor „Chorwürmer“. Noch bis zum 14. Oktober lade ich Sie alle herzlich ein, sich in der Ausstellung über Religionen und verschiedene philosophische Ansätze zu informieren. Nur durch gegenseitiges Zuhören und kultur- und religionsübergreifende Offenheit kann ein friedliches und vielfältiges Miteinander in der Gesellschaft gelingen.
 
Ein sehr schöner Termin fand auch am 14. September statt, bei dem ich zusammen mit unserer Sorben-/Wenden-Beauftragten, Kerstin Kossack, und der Beauftragten für Kinder- und Jugendbeteiligung, Lisa Temesvári-Alamer, das Kinderbuch „Was macht mein Landkreis“ in der sorbischen/wendischen Übersetzung in der Jänschwalder Krabat-Grundschule vorstellen konnte.
 
Ein Tag ganz im Zeichen der Kinder war der 20. September 2022 – der Weltkindertag. Die aktuellen Herausforderungen in Europa und der Welt betreffen auch die Jüngsten. Dass Kinder dennoch eine erfüllte und friedliche Kindheit verbringen können, ist für uns alle eine große Verantwortung, der wir uns unbedingt bewusst sein sollten. Wie der Dalai Lama sagte: “Unsere wahre Aufgabe ist es, glücklich zu sein.”
 
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute!
 
Ihr Landrat                   
Harald Altekrüger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
die langen Sommerferien sind fast vorüber und damit steht der Beginn des neuen Schuljahres kurz bevor. Ganz besonders freue ich mich auf den ersten Schultag, an dem ich die Schülerinnen und Schüler der ersten 7. Klassen unserer Gesamtschule Spree-Neiße in ihren Unterrichtsräumen im Oberstufenzentrum 2 in Cottbus/Chóśebuz gemeinsam mit dem Schulleiter der Gesamtschule begrüßen werde. Für die Kinder wird dies sicher ein Tag voller interessanter Eindrücke und neuer Kontakte!

Als Landrat wünsche ich nicht nur Kindern eine optimale Umgebung, sondern möchte mich auch für eine vielfältige und friedliche Gesellschaft, Demokratie und ein würdevolles Leben einsetzen. Daher war es am 15. August wieder soweit: Anlässlich der diesjährigen Aktionswochen zum mittlerweile 14. Christopher Street Day Cottbus & Niederlausitz wurde die bunte Regenbogenflagge vor unserem Kreishaus gehisst. Noch bis zum 27. August führt die diverse Community von Cottbus und der Niederlausitz Workshops und Veranstaltungen unter dem Motto „Vielfalt – bunt, offen, frei?!!“ durch.

Ein sich ebenfalls jährlich wiederholendes, aber dadurch nicht weniger spannendes Ereignis, sind die Museumsnächte im Lausitzer Museenland /Łužyska muzejowa krajina. Vom 3. bis zum 24. September 2022 gibt es unter dem Leitspruch: „Sammeln verbindet – Zgromaźowanje zwěžo!“ in den 32 Museen, Heimatstuben, kulturellen und kirchlichen Einrichtungen unseres Landkreises zum 18. Mal Traditionelles und Überraschendes zu entdecken. Ich bin jedenfalls schon neugierig und freue mich, am 4. September des Nachts in der Neißestadt auf der Gubiner Seite die ehemalige Villa Wolf und den angrenzenden Waszkiewicz-Park zu erkunden.  

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
dem oder der ein oder anderen mag es vielleicht aufgefallen sein, dass sich die Blätter der Bäume schon verfärben. Die akute Trocken- und Niedrigwassersituation trägt sicher ihren Teil zum geradezu herbstlichen Bild unserer Laubbäume und den ausgedörrten Lausitzer Böden bei. Obwohl die Sonne der vergangenen Monate die Gemüter aufhellte, hoffe ich nun doch auf ergiebigen, aber wohl dosierten Regen, der der Natur und den Gewässern unserer Region Entlastung bringen kann vom Hitze- und Trockenstress der letzten Wochen.

Alles Gute und bleiben Sie gesund!
 
Ihr Landrat                   
Harald Altekrüger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
„Der Jugend gehört die Zukunft“, das sagte der Schriftsteller Stephan Sarek. Ganz im Zeichen dieser Weisheit standen offenbar meine Termine der vergangenen Wochen.
 
Am 30. Juni erweiterte der Landkreis das Angebot der Ganztagskurse an der Gesamtschule Spree-Neiße, daher schloss ich zusammen mit dem Schulleiter der Gesamtschule, René
Schulz, der Schulleiterin der Grundschule Krieschow/Kśišow, Simone Golzbuder, und dem Leiter der Domowina Niederlausitz Projekt gGmbH, Frank Kossick, Kooperationsvereinbarungen ab. Schon ab dem kommenden Schuljahr geht mit den ersten Siebtklässlern das Angebot im Bereich Sorbisch/Wendisch an den Start.  Ich freue mich sehr über die Idee der Schulleitung zur Verknüpfung von naturwissenschaftlichem Wissen mit der sorbischen/wendischen Sprache und Kultur. Erneut kommt so der praxisnahe Ansatz unserer Gesamtschule zum Tragen.
 
Zu Beginn des Juli sind in unserem Kreisgebiet 15 junge Menschen aus Brasilien angekommen, um die Medizinische Schule der Carl-Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH am Standort in Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca) besuchen und auf den Einsatz im Intensivpflegebereich und der Kardiologie vorbereitet zu werden. Die offizielle Begrüßung nahm unsere Integrationsbeauftragte Annett Noack vor und überreichte eine deutsch-portugiesische Willkommensmappe, mit der die Nachwuchskräfte im Pflegebereich in ihre Willkommenswoche starteten. Ich wünsche den jungen Leuten auch im Namen der Kreisverwaltung viel Erfolg und einen guten Start in der neuen Heimat.
 
Eine Veranstaltung im größeren Rahmen fand am 5. Juli am Gubener Pestalozzi-Gymnasium statt, das sein 120. Jubiläum feierte. Musikalischer Höhepunkt war das Live-Konzert der Voice Aid Association, die sich als international agierende Charityorganisation für Gleichberechtigung und den Natur- und Umweltschutz einsetzt. Gemeinsam mit der Schulleiterin Stefanie Kletzke, den Schülerinnen und Schülern des Pestalozzi-Gymnasiums und dem Gubener Bürgermeister Fred Mahro pflanzte ich einen jungen Baum auf dem Schulgelände, der Teil einer Baumfriedenskette sein wird und symbolisch für Nachhaltigkeit und Klimaschutz steht. Den Schülerinnen und Schülern sowie allen Lehrkräften wünsche ich erholsame Sommerferien, und wenn es im August wieder mit dem Unterricht losgeht, eine erlebnisreiche Schulzeit und maximale Lernerfolge, sowie den Lehrkräften und der Schulleitung alles Gute.
 
Während der diesjährigen Kinder- und Jugendwoche „KiJuWo“ war das Fabmobil – ein fahrendes Kunst- und Designlabor – zu Gast bei uns Spree-Neiße-Kreis. Sowohl in Spremberg/Grodk als auch in Guben und Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca) hatte der Hightech-Bus Halt gemacht und Jugendliche aus der Region dazu eingeladen, einen Blick in das Innere des Busses zu werfen. Die Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und Polen erhielten eine Führung und konnten in Workshops Modelle über unterschiedliche Programme am Computer designen, modellieren und diese anschließend mit Hilfe von 3D- Drucker, Gravurtechniken und einem CNC-Lasercutter umsetzen. Auch ich war überrascht von den Möglichkeiten der modernen Technik und dem innovativen Fortschritt. Faszination und großes Interesse weckte das Projekt bei den Jugendlichen, um etwa für eine spätere Tätigkeit in der Forschung oder der Arbeit im MINT-Bereich zu begeistern. Gleichzeitig legte die über den Euroregion Spree-Neiße-Bober e.V. geförderte Aktion den Grundstein für eine aktive Einbindung von Jugendlichen in den Prozess des regionalen Strukturwandels.
 
Diese vor allem auf die Jugend unseres Landkreises ausgerichteten Termine sind ein wichtiges Zeichen in Richtung Zukunft. Mit diesen Aussichten wünsche ich allen Bürgerinnen und Bürgern eine gute Urlaubszeit!
 
Ihr Landrat                   
Harald Altekrüger

 Liebe Bürgerinnen und Bürger,

auch in diesem Juni blicken wir auf einen ereignisreichen Monat zurück. Viel Engagement zeigte unsere ältere Generation. Wir starteten mit der Eröffnungsveranstaltung am 13. Juni 2022 in die 28. Brandenburgische Seniorenwoche in Spree-Neiße. Unter dem Motto „Für ein lebenswertes Brandenburg – solidarisch, aktiv, mitbestimmend, für alle Generationen“ begleitete ich gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Kreisseniorenbeirates, Dr. Gert-Dieter Andreas, dem Beigeordneten Michael Koch sowie dem Kreistagsvorsitzenden, Dr. Torsten Schüler, die Veranstaltung. Traditionell wurden Seniorinnen und Senioren aus unserem Landkreis für ihr ehrenamtliches Wirken mit einer Ehrenurkunde des Kreisseniorenbeirates ausgezeichnet. Diese Anerkennung und das musikalische Programm des Niederlausitzer Generationenorchesters sorgten für eine feierliche Stimmung an diesem Nachmittag.

Positiv blicke ich weiter auf unseren Rettungsdienst, der ab dem kommenden Jahr in kommunaler Hand organisiert sein wird. Roger Preußmann stellte sich im Rahmen des Kreistages am 15. Juni 222 als neuer Geschäftsführer der Rettungsdienst GmbH i. G. vor. Bereits am 1. Juni 2022 hatte er seinen Dienst angetreten. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und ich bin zugleich froh, die Daseinsfürsorge unserer Bürgerinnen und Bürger auf diesem Wege zu sicherzustellen.

Für Badegäste und Wassersportlerinnen und Wassersportler der Talsperre Spremberg/Grodk galt es im Juni Aufmerksamkeit und Vorsicht walten zu lassen. Nachdem es durch hochsommerliche Temperaturen zu einem massenhaften Vorkommen von Cyanobakterien – vielen besser bekannt als Blaualgen – gekommen war, musste zum Schutz der Badegäste am 14. Juni ein Bade- und Nutzungsverbot auf Teilen des Stausees erlassen werden. Am 21. Juni konnten wir dieses Verbot wieder aufheben, dennoch empfehle ich weiterhin ein aufmerksames Baden und das Meiden von offensichtlich verunreinigten Stellen im Wasser.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wie Sie sehen, stellt uns der Sommer mit seinen Temperaturen, der starken Sonneneinstrahlung und der Trockenheit vor einige Aufgaben. Doch gerade die Kinder genießen diese Zeit mit Vorfreude auf die anstehenden Sommerferien im Juli.
Bis dahin halte ich es wie viele und genieße das ein oder andere Eis am Stiel.
 
Ihr Landrat                   
Harald Altekrüger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in den vergangen Tagen und Wochen im Mai ist das viele Grün in der Natur förmlich explodiert. Die Sonne und die warmen Temperaturen bereiten mir und sicher auch Ihnen Freude und geben schon einmal einen Vorgeschmack auf den bevorstehenden Sommer.
Eine wahre Tortur ist das trockene und warme, zuweilen auch sehr windige Wetter allerdings für unsere Wälder und die Pflanzen auf den Feldern unserer Landwirte. Die Bäume brauchen dringend Regen. Auf den Äckern der Region zeigen sich vereinzelt Staubteufel, die den sandigen Boden rotierend aufwirbeln. Zuletzt kam es sogar wieder zu Flächen- und Waldbränden in unserem Landkreis. Wir alle müssen besonders aufmerksam sein, wenn wir uns in der Nähe der Wälder aufhalten. Es bleibt zu hoffen, dass regelmäßige Niederschläge auch in den kommenden Monaten die Natur mit ausreichend Flüssigkeit versorgen werden.

Abkühlung versprechen die vielen Seen und Gewässer der Lausitz. Mit dem 15. Mai hat die Badesaison 2022 offiziell begonnen. Damit Kinder und Erwachsene den Badespaß genießen können, kontrollieren wir als Landkreis die Wasserqualität unserer Badeseen regelmäßig. Natürlich gilt es, weiterhin eigenständig mit Obacht zu baden, damit alle sicher und wohlbehalten vom Ausflug an den Fluss oder See zurückkehren.

Zum Start in den Frühsommer gehört wohl für die meisten unter uns ebenfalls das Grillen. Bei einem fröhlichen Grillfest konnte ich schon am 5. Mai im Kinderdomizil in Spremberg/Grodk dabei sein. Für den guten Zweck haben sich die Unterstützerinnen und Unterstützer des Domizils – sowohl Vertreterinnen und Vertreter von regionalen Unternehmen als auch engagierte Privatpersonen – an diesem Tag zusammengefunden, um Kontakte aufzufrischen und einander kennenzulernen.

Großes Engagement haben ebenso die Seniorinnen und Senioren Frau Marlies Lobeda aus Drachhausen/Hochoza und Frau Hannelore Petrick aus Guben bewiesen, die für ihre Verdienste im Ehrenamt am 11. Mai mit dem „Veltener Teller“ 2020 und 2021 ausgezeichnet wurden. Meinen herzlichen Glückwunsch für diesen Verdienst und vielen Dank für den vorbildlichen Einsatz im sozialen Bereich für die älteren Mitglieder unserer Gesellschaft!
In diesem Jahr soll die Auszeichnung, wie gewohnt, am Tag des Ehrenamtes, dem 5. Dezember, stattfinden.

So positiv eingestimmt und vom ehrenamtlichen Engagement der Menschen in unserem Kreisgebiet beeindruckt, werfe ich schon einen Blick in die ersten Planungen im Juni. Bis dahin genieße ich aber gern noch die Tage des „Wonnemonats“.
 
Ihr Landrat
Harald Altekrüger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir steuern dieser Tage in Spree-Neiße einem Veranstaltungshöhepunkt entgegen.  Am 7. Mai 2022 findet die feierliche Grundsteinlegung der Gesamtschule Spree-Neiße in Kolkwitz/Gołkojce statt. Und Damit bestreiten wir einen weiteren wichtigen Meilenstein dieses Projektes für die Kinder und Jugendlichen in unserer Region. Zahlreiche Angebote für Groß und Klein können beim Familienfest ab 12 Uhr genutzt werden. Neben Stationen für Spiel und Spaß finden alle Gäste Verkaufsstände mit süßen Leckereien oder deftiger Kost vor. Für das leibliche Wohl ist damit ebenso gesorgt wie für abwechslungsreiche Unterhaltung im nachmittäglichen Programm. Hier ist für jeden etwas dabei!
Ich freue mich schon sehr, an diesem Tag zahlreiche interessierte Gäste aus unserem Landkreis auf der Festwiese am Annahofer Graben 15-16 in 03099 Kolkwitz/Gołkojce, direkt neben der Baustelle der Gesamtschule, zu begrüßen. Herzlich lade ich Sie, werte Bürgerinnen und Bürger, am 7. Mai dazu ein, mit mir gemeinsamen einen fröhlichen Festnachmittag zu verbringen.
 
Um den Jugendlichen nach ihrem Schulabschluss attraktive Job- und Ausbildungswege in unserer Region vorzustellen, waren wir als Kreisverwaltung beim Zukunftstag am 28. April dabei. Acht Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe sieben konnten in verschiedenen Bereichen des Landkreises einen Blick hinter die Kulissen werfen. Über ein baldiges Wiedersehen, etwa im Rahmen der Begrüßung der neuen Auszubildenden und Studierenden im Großen Kreistagssaal, würde ich mich sehr freuen.
 
Ein weiteres Thema in diesem Frühlingsmonat war der Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2021, der im Kreistag am 20. April seinen feierlichen Abschluss fand. Bei dem Wettbewerb wird insbesondere auf die Verbesserung der Zukunftsinitiativen in den Dörfern und die Sicherung der ländlichen Lebensqualität Wert gelegt. Teilgenommen hatten in Spree-Neiße die Dörfer Sellessen/Zelezna, Koppatz, das Pücklerdorf Groß Döbbern, Frauendorf, Klein Kölzig, Koschendorf und Werben/Wjerbno. Nach der Befahrung der Ortschaften traf die Bewertungskommission ihre Entscheidungen: Über den 1. Platz darf sich die Einwohnerschaft von Sellessen/Zelezna freuen. Silber und Bronze gab es für Koppatz und das Pücklerdorf Groß Döbbern.
 
Voller Freude ging es auch bei den Vorlesestunden in der letzten Aprilwoche zu. Im Rahmen des Welttages des Buches war ich als „Vorleser“ in der Region unterwegs und durfte die Kinder im „Haus des Lernens“ in Spremberg/Grodk mit einer Geschichte überraschen.
Die Themen in diesem Frühling haben großen Bezug zu den Jüngsten unserer Gesellschaft. Sehr gern nehme ich die Ideen der jungen Leute mit und blicke positiv gestimmt in den Wonnemonat Mai.
 
 
Ihr Landrat
Harald Altekrüger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

seit dem letzten Beitrag sind nur wenige Wochen vergangen und doch haben sich ab dem 24. Februar mit den russischen Angriffen auf die Ukraine große Veränderungen in Europa ergeben. In der überregionalen Berichterstattung gibt es kaum mehr ein anderes Thema als den Krieg in der Ukraine. Weil seit Kriegsbeginn Tausende Menschen die angegriffene Ukraine verlassen und in den umliegenden Staaten Schutz suchen, erreichen zahlreiche Geflüchtete die Bundesrepublik und Spree-Neiße.

Mich hat es sehr berührt, dass in der derzeitigen Lage viele Bürgerinnen und Bürger auch in unserem Kreisgebiet ihre Solidarität mit der betroffenen Zivilbevölkerung bekunden und mit privaten Unterkünften und Spenden ihre Hilfsbereitschaft zum Ausdruck bringen. Als Landkreis haben wir sofort die Aufgabe der Unterbringung der Flüchtenden den Fokus unserer Arbeit gestellt. Die Akquirierung von neuem, kommunalem Wohnraum und die zeitnahe Ausstattung mit Möbeln und Geräten stellt eine Herausforderung dar. Hinzukommt, dass innerhalb kurzer Zeit viele weitere Unterbringungsmöglichkeiten gebraucht werden. Leider ist ein Kriegsende noch nicht absehbar, sodass in den kommenden Wochen weiterhin von einer großen Zahl von ukrainischen Flüchtlingen auszugehen ist.

Für die schnelle Hilfe und Beteiligung bei der Unterbringung der Geflüchteten in den zurückliegenden Wochen möchte ich mich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern in den Kommunen, Vereinen und aus der Einwohnerschaft des Landkreises ausdrücklich bedanken.
Uns Menschen in Spree-Neiße hält darüber hinaus die Corona-Pandemie weiter in Atem. Die von der Bundesregierung angekündigten Lockerungen in diesem Frühjahr sind zwar in Sichtweite, doch haben wir es noch immer mit erhöhten Infektionszahlen zu tun. Verabschiedet habe ich am 22. März die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, die uns in diesem Winter mit ihrer Arbeit in der Kontaktnachverfolgung tatkräftig unterstützt haben. Aufgrund der Lage in Europa werden sie ihre Tätigkeit in unserem Landkreis Ende März beenden. Angepasst wird auch zum April die Impfstrategie. Vom 12. bis zum 14. April bieten wir ausschließlich in der Impfstelle im Katastrophenschutzzentrum in der Charlottenstraße in Forst (Lausitz) Corona-Schutzimpfungen an. Alle Impfwilligen können sich dort mit Vakzinen von Biontech/Pfizer, Moderna oder Novavax impfen lassen.

Auch das Urteil des Cottbuser Verwaltungsgerichts zum Stopp des Tagebaubetriebs in Jänschwalde konnten wir in diesen Tagen zur Kenntnis nehmen. Wichtig ist jedoch eine Abwägung zwischen der notwendigen Energieversorgung, die durch die Beziehungen zu Russland aufgrund der derzeitigen Lage in Europa noch einmal an Gewicht gewinnt.
Als Landrat ist es mir ein wesentliches Anliegen, die Interessen zu berücksichtigen. Das Ziel unserer Arbeit als Kreisverwaltung die Sicherung des Wohls der hier lebenden Bürgerinnen und Bürger.

Trotz der großen Herausforderungen möchte ich Ihnen gerade jetzt, kurz vor dem Ostermonat April, Zuversicht mit auf den Weg geben, denn vor allem die Jüngsten unter uns freuen sich schon, sich bei frühlingshaften Temperaturen auf die Suche nach farbenfrohen Ostereiern zu begeben.
 
Ihr Landrat
Harald Altekrüger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

eine positive Entwicklung ist endlich beim Thema Corona absehbar, denn die Gesundheitsexpertinnen und -experten sagen in Kürze einen Rückgang der hohen Inzidenzzahlen voraus. Es werden bereits erste Lockerungen in Aussicht gestellt. Mit Beginn dieses Jahres trat auch der Impfstoff „Novavax“ auf den Plan, der die Palette an Impfstoffen gegen Covid-19 ergänzen wird. Ich bin guter Dinge, dass wir mit einem neuen Vakzin weitere Bürgerinnen und Bürger vor einer schweren Covid-19-Infektion schützen können. Neu ist auch, dass wir als Landkreis seit Beginn des Monats Februar ausschließlich mit mobilen Impfteams in unseren Kommunen impfen. 

Die Kindheit ist eine Zeit, die nie zurückkommt. Sie ebnet den gesamten Lebensweg und beeinflusst entscheidend, welche Wege wir im Erwachsenenleben einschlagen. Daher ist es mir ein wichtiges Anliegen, der Kindeswohlgefährdung besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Der Schutz unserer Jüngsten hat hohe Priorität, weshalb es mich sehr freut, dass die Sicherstellung des Schutzauftrages bei der Kindeswohlgefährdung am 3. Februar mit einer Kooperationsvereinbarung gefestigt wurde. Der Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa und das Staatliche Schulamt Cottbus/Chóšebuz wollen gemeinsam Kindeswohlgefährdungen noch besser vorbeugen. Eine gewaltfreie Erziehung und der Schutz vor Gefahren des körperlichen, geistigen und seelischen Wohls eines jeden Kindes stehen dabei im Zentrum.

Damit Kinder sowohl zuhause als auch in den Betreuungs- und Bildungseinrichtungen die besten Bedingungen für ihre Persönlichkeitsentwicklung in unserer Region vorfinden, errichtet der Landkreis eine neue Gesamtschule. Schon jetzt freue ich mich auf den nächsten großen Schritt: die feierliche Grundsteinlegung der Gesamtschule Spree-Neiße am 7. Mai 2022 auf dem Gelände in Kolkwitz/Gołkojce. Damit die Kinder und Jugendlichen den aktuellen Stand der Bauarbeiten sehen können und es ihnen bei der Veranstaltung keinesfalls langweilig wird, findet ein fröhliches Familienfest mit buntem Programm am Nachmittag statt. Ich freue mich sehr, zahlreiche Gäste und interessierte Bürger bei der Grundsteinlegung begrüßen zu dürfen.

Dass wir in Spree-Neiße viele junge Talente haben, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kunst- und Musikschule des Landkreises beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ bewiesen. Sehr erfolgreich waren die jungen Instrumentalisten sowohl am Klavier als auch mit der Trompete und der Gitarre. Die nächste Herausforderung für die jungen Musikerinnen und Musiker wird der Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Frankfurt (Oder) sein. Schon jetzt wünsche ich maximale Erfolge und vor allem viel Spaß am gemeinsamen Musizieren!

Ebenfalls um die junge Generation ging es am 10. Februar beim jährlichen Tag der Kinderhospizarbeit. Bei einem Besuch des Botschafter-Teddys des Johanniter-Kinderhauses „Pusteblume“ aus Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) machte ich mit ihm gemeinsam ein Foto in unserem Kreishaus, um ein Zeichen für die Inhalte und Angebote der Kinder- und Jugendhospizarbeit zu setzen. Die öffentliche Aufmerksamkeit soll damit auf dieses Thema gelenkt werden, sodass mehr Unterstützerinnen und Unterstützer für die Hospizarbeit gewonnen werden.
Der Februar hat mir wieder einmal gezeigt, wie vielfältig die Arbeit mit und für die Kinder und Jugendlichen in Spree-Neiße ist. Neue Chancen aufzuzeigen und kreative Lösungen zu finden, lohnt sich aber in jedem Fall, um für die jungen Menschen einen bestmöglichen Start in die Zukunft zu ebnen.
 
Ihr Landrat
Harald Altekrüger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

zunächst wünsche ich Ihnen ein gesundes neues Jahr 2022 und hoffe, dass Sie sowohl wohlauf als auch zuversichtlich die Aufgaben der kommenden 52 Wochen angehen.

Mit dem Beginn eines neuen Jahres werden üblicherweise Belange des Vorjahres gegen gute Vorsätze für die Zukunft ausgetauscht. Zahlreiche Herausforderungen unseres aktuellen Alltags richten sich allerdings nicht nach dem Jahreswechsel und werden uns wohl auch in den kommenden zwölf Monaten immer wieder beschäftigen. Nach dem nun schon um einige Tage vorangeschrittenen Jahr sehe ich aber allen bevorstehenden Herausforderungen mit viel Optimismus entgegen.

Einige wichtige Termine standen bereits an. So fand am 10. Januar die erste Sitzung des neu gegründeten Europäischen Verbunds für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ mbh) „Geopark Muskauer Faltenbogen“ in dem historischen Gebäude der Alten Ziegelei in Klein Kölzig statt. Gemeinsam mit den Vertretern der Delegationen aus Polen, Sachsen und Brandenburg fassten wir Beschlüsse, um den langen, aber guten Weg des EVTZ gemeinsam zu ebnen. Weil es sich um das erste EVTZ handelt, welches Deutschland und Polen als Nachbarländer zusammen umsetzen, freue ich mich auf die künftige Realisierung dieses geradezu innovativen Vorhabens.

Ein anderes großartiges Projekt ist für 2022 auch schon in Aussicht: der Bau unserer Gesamtschule Spree-Neiße. Ich als Landrat sehe diese neue Schule als einen ganz besonderen Höhepunkt im meinem Kalender. Noch nie hat Spree-Neiße eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe errichtet, weshalb es sich bei diesem riesigen Bauvorhaben um eine echte Premiere handelt. Für den Landkreis bedeutet die Schule einen Meilenstein, indem wir unseren Kindern und Jugendlichen nach der Fertigstellung des Schulgebäudes und des umliegenden Geländes moderne Lernbedingungen bieten können. Bis zum allerersten Unterrichtstag in den Klassenräumen braucht es jedoch noch einiges an Vorbereitung.
Über die Schule und ihre umfangreichen Angebote haben wir Eltern und Schüler seit dem vergangenen Herbst informiert. Die große Nachfrage und die Rückmeldungen der Eltern zu den von uns durchgeführten Informationsveranstaltungen waren sehr positiv, was mich ausgesprochen freut.

Nachdem bereits Kooperationsvereinbarungen mit der Cottbuser Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer Cottbus und der Gemeinde Kolkwitz/Gołkojce geschlossen wurden, unterzeichnete ich im Januar mit Freude die Unterlagen für eine weitere Zusammenarbeit. Für das von Eltern und Kindern gewünschte außerunterrichtliche Nachmittagsangebot „Arbeitsgemeinschaft Brandschutz“ schlossen der Fachbereich Ordnung, Sicherheit und Verkehr, Sachgebiet Brand- und Katastrophenschutz, des Landkreises mit dem Kreisfeuerwehrverband Spree-Neiße e. V. und der Gesamtschule Spree-Neiße ebenfalls eine Kooperationsvereinbarung ab.
Der Beginn des wohl am deutlichsten sichtbaren Teilabschnitts wird mit der Grundsteinlegung im Frühjahr dieses Jahres feierlich begangen. Voller Spannungen und Vorfreude erwarte ich den Termin. Mit einem bunten Rahmenprogramm wird der Festakt vor Ort stattfinden.

Weiter prägen 2022 langfristige Themen das Geschehen in Spree-Neiße. Die Digitalisierung und der technologische Fortschritt werden vorangebracht, etwa durch den Glasfaserausbau in den Gemeinden unseres Kreisgebietes. Ebenso wichtige Weichen stellen wir für den Strukturwandel in der Lausitz. Es gilt, Arbeitsplätze zu sichern und für die nachfolgenden Generationen eine zukunftsfähige und attraktive Perspektive zwischen Spree und Neiße unter Nachhaltigkeitsaspekten zu schaffen.
Sowohl der Bau unserer Gesamtschule Spree-Neiße als auch die anderen Projekte zeugen von Wachstum, Fortschritt und Lebensqualität in unserer Region.

Mit solch einer positiven Aussicht starte ich gemeinsam mit Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, sehr gern in die nächsten Wochen und Monate des noch jungen Jahres 2022.
 
Ihr Landrat
Harald Altekrüger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in dieser Woche habe ich mich gemeinsam mit der entsprechenden Arbeitsgruppe weiter dem Neubau der Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in Kolkwitz/Gołkojce gewidmet. Ausgetauscht haben wir uns unter anderem zum aktuellen Stand des Baus, zur Finanzierung und natürlich auch zum Zeitplan bis zur Fertigstellung. Wir werden die aktuelle Kostenaufstellung dem Kreistag in seiner nächsten regulären Sitzung am 9. Dezember vorlegen. Vorab werden die entsprechenden Ausschüsse informiert. Das Architekturbüro und die zuständigen Fachämter beraten sich regelmäßig zu den nächsten Schritten. Außerdem prüfen wir, ob die Schülerinnen und Schüler vorübergehend in einem anderen Gebäude beschult werden können, um die Verzögerung bei der Fertigstellung abzufedern. Ich freue mich, wie engagiert und zielstrebig alle Beteiligten trotz der bekannten Herausforderungen gemeinsam und mit aller Kraft an einem Strang ziehen, um das Projekt schnellstmöglich auf die Zielgerade zu bringen. Nach dem nächsten Treffen der Arbeitsgruppe am 1. Dezember weiß ich bestimmt weitere Fortschritte zu berichten. 

Die landkreisübergreifende Kooperationsgemeinschaft Wirtschaftsregion Lausitz (WRL) war in dieser Woche Thema im Ministerium für Inneres und Kommunales. Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen konnte die erste reguläre Sitzung des Sonderausschusses jedoch nicht wie geplant im Jänschwalde stattfinden, sondern musste in den Potsdamer Landtag verlegt werden. Ganz oben auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung steht die Diskussion, ob sich das Land an der WRL beteiligen wird. 
Und auch in den vergangenen Tagen habe ich mich den Amtsdirektoren, Bürgermeistern und Landräten der Landkreise Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster intensiv zu den beiden Problemlagen SARS-CoV-2-Virus und Afrikanische Schweinepest besprochen. Im Sinne der Kontaktbeschränkungen nutzen wir dazu seit geraumer Zeit Telefonkonferenzen statt eines persönlichen Treffens. Der Zusammenarbeit tut dies erfreulicherweise keinen Abbruch und wir wissen die Vorteile der digitalen Kommunikation während dieser Situation noch einmal mehr zu schätzen. 

Was mich auch gleich zum abschließenden und derzeit wohl wichtigstem Thema führt: Pünktlich zum Wochenende mussten der Landkreis leider den stärksten Anstieg an Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus seit Beginn der Zählung verzeichnen – und das trotz der bereits geltenden Schutzmaßnahmen im öffentlichen und privaten Bereich. Wir sind nun in der Pflicht, dringend noch einmal unser persönliches Risiko auf ein Minimum reduzieren, und damit folglich unsere sozialen Kontakte außerhalb des eigenen Hausstandes. Gemäß der neuen Eindämmungsverordnung sind die Landkreise verpflichtet, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes an Orten anzuordnen, an denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten wird oder ob der räumlichen Begebenheiten nicht werden kann. Die Mitarbeitenden des Landkreises haben sorgfältig geprüft, welche Plätze zeitweise oder dauerhaft so belebt sind, dass der Sicherheitsabstand nicht möglich ist – und so das Risiko besteht, das SARS-CoV-2-Virus weiterzugeben. Daraufhin habe ich eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes an Haltestellen, auf Marktplätzen an Markttagen sowie auf bestimmten Bahnhöfen in der Region vorsieht.

Aber auch hier lindert eines: Gott sei Dank können wir in dieser Zeit der körperlichen Distanz mit vielfältige technischen Möglichkeiten begegnen, um unseren Familien, Freunden und auch Arbeitskontakten weiterhin nah zu sein; in Kontakt zu bleiben. E-Mails, Videotelefonie, Online-Plattformen oder auch das gute alte Telefonat sind unabhängig von Entfernungen und Tageszeiten, zumeist sogar kostenfrei und erstaunlich unkompliziert in der Handhabe. Sogar mehrere Personen können inzwischen zeitgleich gemeinsam in Gruppen chatten, sich sehen und hören und so Zeit miteinander zu verbringen. Probieren Sie es doch einmal aus an diesem Wochenende – ohne Erkrankungsrisiko in den eigenen vier Wänden.  

Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, was inzwischen zu einem Mantra in der Alltagskommunikation, wenn nicht sogar zum neuen „Machen Sie’s gut“ geworden ist: Bleiben Sie gesund und achten Sie gut auf sich und Ihre Mitmenschen.

Ihr Landrat
Harald Altekrüger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

welch bewegte und bewegende Woche – ich möchte Sie gern teilhaben lassen und hier einen Blick zurückwerfen, wenn Sie möchten. Der Montag begann für mich mit einem sehr schönen Termin: Die „Neue Ziegelei“ mit der Geschäftsstelle des Geoparks in Klein Kölzig konnte feierlich sein rotes Band durchschneiden und ihre frisch sanierten Pforten öffnen. Der traditionsreiche Betrieb ist ein beeindruckendes Stück Handwerksgeschichte: Fast 70 Jahre lang stellten die Mitarbeitenden dort in Höchstzeiten fast 5000 Ziegel pro Tag für den Hausbau in der Region her. Nach vielen Höhen und Tiefen wird das Gebäude künftig Zuhause sein für die Büroräume des Geopark-Fördervereins sein, die Heimatstube Klein Kölzig, den Ziegelbahnverein; aber auch für einen Ringofen aus längst vergangenen Zeiten mit Seltenheitswert. Schauen Sie doch gern mal vorbei, erleben die Atmosphäre und lassen sich in eine andere Zeit versetzen.
 
Der Dienstag stand im Zeichen unserer Bemühen, die Afrikanische Schweinepest weiter einzudämmen. Eine neue Suchaktion in Sembten nach infiziertem Wild blieb erfolglos, und in  diesem Fall: Gott sei Dank. Ein kurzfristig einberufener Kreisausschuss kam am Abend für eine Beschlussvorlage zusammen, die auch einstimmig angenommen wurde: Mithilfe des Landkreises Oder-Spree werden wir das Einzäunen der weiße Zone weiter schnell vorantreiben. Die Kosten für das Planen, Errichten und Unterhalten des Baus trägt das Land Brandenburg.
Bei der dienstäglichen Bürgersprechstunde freute ich mich über viele interessierte Besucherinnen und Besucher, denen ich bei ihren aktuellen Fragen, Sorgen und Nöten zur Seite stehen konnte.
 
Ab Mittwoch wurde es interaktiv in der Kreisverwaltung: In einer mehrtägigen Klausurtagung widmeten die Dezernenten und ich uns verschiedenen Zukunftsthemen. Unter anderem arbeiteten wir weiter an Ideen und Vorhaben, um den Landkreis im Strukturwandel zukunftsfähig aufzustellen. Weitere Schwerpunkte waren die Digitalisierung in der Kreisverwaltung und das Einrichten eines sogenannten Front Office, also ein Bereich, mit denen wir Besucherinnen und Besucher noch mehr Service anbieten können.  
Aber auch im Hintergrund ging viel vonstatten: Am Mittwoch und Donnerstag meisterten die Krisenstäbe Lokales Tierseuchenbekämpfungszentrum Spree-Neiße und der Krisenstab zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Pandemie einen fliegenden Wechsel: So bezog der Krisenstab zur Afrikanischen Schweinpest seine neue Zentrale in Groß Gastrose, während sich der Corona-Krisenstab im Ausbildungszentrum für Brand- und Katastrophenschutz im Forster Westen neu eingerichtet hat. Ich bin froh und stolz, dass die Umzüge so reibungslos verlaufen sind – ein echte Mammutaufgabe in Anbetracht der herausfordernden Umstände. Denn: Schließlich muss das Tagesgeschäft auch weitergehen, das sich nun seit vielen Wochen vielmehr zu einem Ausnahmegeschäft entwickelt hat. Ich danke allen Beteiligten für Ihren beispiellosen Einsatz.
 
Und nun, liebe Bürgerinnen und Bürger, möchte ich natürlich noch zu dem Thema schreiben, das mir auch in dieser Woche die meisten Sorgen und Grübeleien bereitet hat.  Denn nicht nur den Mitarbeitenden der Kreisverwaltung und mir verlangen diese Tage viel ab, sondern vor allem auch Ihnen. Immer mehr Menschen im Landkreis infizieren sich mit dem SARS-CoV-2-Virus, sodass die 7-Tage-Inzididenz in dieser Woche auf über 50 geklettert ist. Wir müssen daher viele neue Maßnahmen im beruflichen und privaten Bereich beherzigen, damit das Ausbruchsgeschehen nicht außer Kontrolle gerät.  Ich sehe diese Entwicklung mit großer Sorge, wohnen doch viele Menschen höheren Alters und mit Vorerkrankungen in unseren Gemeinden und sind daher besonders gefährdet, an einem schweren Verlauf zu erkranken.
 
Mir ist bewusst, dass die Schutzmaßnahmen Ihnen und Ihren Lieben zum Teil viel zumuten; und auch den Mitarbeitenden in Betrieben, die in wirtschaftliche Nöte geraten. Ich möchte noch einmal betonen, dass all diese Einschränkungen absolut notwendig sind. Schauen wir auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse, oder auch einfach nur in unsere direkten Nachbarländer Polen, Tschechien oder Frankreich sehen wir: Wir müssen etwas ändern, um das Leben möglichst vieler Menschen zu retten – nämlich das der Älteren und Vorerkrankten, die eines besonderen Schutzes bedürfen. Diesen Schutz können wir leisten, liebe Bürgerinnen und Bürger. Den können Sie leisten, den kann ich leisten, und wir alle können in jeder Minute eines Tages entscheiden: Möchten wir gemeinsam mit unserem Verhalten einen sichernden Damm bauen, der unsere Mitmenschen vor dieser neuen Erkrankungen bewahrt – und damit letztlich auch uns selbst, unsere Familie und Freunde?
 
Wir müssen uns in dieser Zeit der Zerbrechlichkeit des Lebens stellen. Und ebenjene Zerbrechlichkeit liegt in diesen Tagen in jedem nicht getragenen Mund-Nasen-Schutz, in jeder Familienfeier und in jedem vergessenen Hände waschen. Viele können das schwer aushalten, viele spüren Furcht und auch Überdruss – und auch das ist nur menschlich. Ich möchte noch einmal eindringlich an Sie appellieren, alle Verantwortung und Rücksichtnahme walten zu lassen, die Sie aufbringen können. Denn letztlich müssen immer strengere Maßnahmen verhängt werden, sollten die Fallzahlen weiter steigen oder so hoch bleiben. Und das gilt es unbedingt zu vermeiden – zum Wohle der vielen Gewerbetreibenden und Unternehmen, aber auch den persönlichen Bedürfnissen eines jeden Einzelnen von Ihnen.  
 
Wenn sich jeder an die Regeln hält
 
Abstand halten, Mund-Nase-Schutz tragen, regelmäßiges Lüften und Beschränken der sozialen Kontakte
 
dann haben Sie viel geschafft, liebe Bürgerinnen und Bürger, dann haben wir viel geschafft. Ich danke Ihnen für Ihr Durchhalten, Ihre Umsicht und für Ihre Bereitschaft, füreinander zu sorgen. Lassen Sie uns gemeinsam durchhalten.
 
Ihr Landrat
Harald Altekrüger

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
das dominierende Thema meiner Arbeitswoche waren ganz klar wieder die Maßnahmen zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen im Landkreis. Eine besonders enge Arbeitsbeziehung in diesen Tagen pflegen meine Mitarbeiter und ich mit unseren Kollegen aus dem Landkreis Oder-Spree. Gemeinsam versuchen wir durch Fallwildsuchen im Kerngebiet, dass Teilgebiete beider Landkreise umfasst, zielgerichtet die Durchseuchung des Schwarzwildbestandes in der Region zu ermitteln. Besondere Hilfe erhielten wir in dieser Woche durch zwei Kadaversuchhunde-Staffeln aus Rheinland-Pfalz. Zehn Hundeführer mit ihren extra ausgebildeten Vierbeinern unterstützen die Suchmannschaften bei der Fallwildsuche. Zur Gefahrenabwehr gegen die weitere Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) baut das Land Brandenburg an der Grenze zu Polen zudem einen festen, schwarzwildsicheren Wildschutzzaun (sogenanntes Knotengeflecht) in Kooperation mit den betroffenen Landkreisen. Vor Ort war ich dabei, als am Donnerstag der Baubeginn im Ortsteil Jerischke in der Gemeinde Neiße-Malxetal unterstützt durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Landesbetrieb Forst Brandenburg startete. Einen großen Dank von dieser Stelle aus nochmals an unsere vielen fleißigen Unterstützer vor Ort!

Zwei weitere Termine lagen mir in dieser Woche noch besonders am Herzen. Zum einen die jährliche Demokratiekonferenz im Landkreis, die auf Grund der Corona-Beschränkungen diesmal in etwas kleinerer Runde im Kreishaus stattfand. Dennoch brachte die Konferenz wieder wichtige Impulse für die Arbeit im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ vor Ort, die mit Hilfe vieler Netzwerkpartner in den Kommunen mit Leben erfüllt werden. Zudem fand am Mittwoch wieder eine reguläre Sitzung des Landrates mit allen Bürgermeistern und Amtsdirektoren des Landkreises statt, die ich in jedem Quartal durchführe. Ein wichtiger Anlass, um sich auszutauschen und aktuelle Themen der kommunalen Ebene zu beraten. Natürlich nahm auch bei dieser Gesprächsrunde die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) einen großen Raum ein, aber auch die Themen Haushaltsplanung und die ansteigenden Coronazahlen haben uns intensiv beschäftigt.   
 
Bleiben Sie weiter gesund!
 

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

nach dem Auftreten des ersten bestätigten Falles mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland bei einem Wildschweinkadaver in Sembten in der Gemeinde Schenkendöbern am 10. September 2020, stand meine Arbeit in der letzten Woche vollends im Zeichen der Arbeit im Krisenstab. Am Mittwoch zog der Krisenstab dafür in das Ausbildungszentrum am Pferdegarten in Forst (Lausitz), wo beste Voraussetzungen für die Einsatzkoordination und die Festsetzung der erforderlichen Maßnahmen im Seuchenfall bestehen. Am selben Tag startete der Landkreis zudem mit personeller Unterstützung aus der Region die Fallwildsuche im Kerngebiet, um zielgerichtet die Durchseuchung des Schwarzwildbestandes in der betroffenen Region zu ermitteln. Am selben Abend noch sprach ich in Heinersbrück mit Vertretern der Land- und Forstwirtschaft sowie Jägern aus dem Landkreis, um über die eingeleiteten kreislichen Maßnahmen zu informieren und die vom Land in Aussicht gestellten Unterstützungsmaßnahmen für Betroffene zu erörtern. Der Tierseuchenfall und dessen Auswirkungen treffen unsere Landwirte sowie Waldbesitzer hart, die einen wichtigen Teil der kreislichen Wirtschaftskraft darstellen. Es ist mir ein großes Anliegen, weiterhin in Koordination mit dem Bund und Land hier die erforderliche Unterstützung zukommen zu lassen. An den aktuellen Betretungs-, Jagd- und Ernteverboten kommen wir im Zuge der Seuchenbekämpfung allerdings nicht herum. Die Notwendigkeit der eingeleiteten Maßnahmen bestätigte sich am Ende der Woche auch durch die weiteren Wildschweinfunde im Kerngebiet im Ergebnis der Fallwildsuchen.  
Bei allem Krisenmanagement muss auch Zeit für die Anerkennung herausragender Leistungen sein. Ein ganz besonderer Termin führte mich daher am Freitagmorgen ins Pestalozzi-Gymnasium in Guben. Gemeinsam mit Bürgermeister Fred Mahro gratulierte ich der Schülerin Denise Röttger zu ihrem 1. Platz in einem bundesweiten Englisch-Sprachenwettbewerb, bei dem sie sich unter vielen anderen Mitkonkurrenten durchsetzen konnte. Ein toller Erfolg für Frau Röttger und das gesamte Schulteam.
 
Bleiben Sie gesund!
 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
am vergangenen Donnerstagvormittag wurde der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in unserem Landkreis amtlich festgestellt. Ein verwestes Wildschwein, das vom zuständigen Jäger im Ortsteil Sembten in der Gemeinde Schenkendöbern gefunden wurde, enthielt das hochansteckende Virus. Gefährlich ist dieses zwar nur für Schweine, nicht jedoch für den Menschen. Dennoch stellt das Auftreten der ASP den Landkreis vor enorme Herausforderungen, da die Verbreitung des Virus schnellstmöglich gestoppt werden muss, vor allem zum Schutz der Wirtschaftsgrundlage unserer Landwirte und Schweinezüchter. Um dies zu bewerkstelligen, wurden unverzüglich ein Krisenstab einberufen und entsprechende Maßnahmen festgelegt. Neben der Information der Bevölkerung umfasste dies in einem ersten Schritt die Einrichtung von Restriktionszonen. Die Kernzone umfasst dabei einen Umkreis von ca. drei Kilometern vom Fundort. Diese Abgrenzung wurde am Samstag mit einem elektrischen Zaun abgesichert. Weiterhin werden alle toten Wildschweine in der Kernzone beprobt. Ebenso werden die Schweine von Schweinehaltern auf die ASP geprüft, um eine Verbreitung innerhalb der jeweiligen Bestände ausschließen zu können. Bei all diesen Maßnahmen stimmen wir uns eng mit unseren betroffenen Nachbarlandkreisen Oder-Spree und Dahme-Spreewald sowie mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg ab. Ein koordiniertes Vorgehen ist dabei insofern wichtig, als dass die ASP sich nicht für Kreisgrenzen interessiert und im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit eingedämmt werden muss. Auch Sie, werte Bürgerinnen und Bürger, können bei der Eindämmung des Virus behilflich sein. Melden Sie jedes verendete Wildschein unverzüglich dem Veterinäramt des Landkreises unter der Telefonnummer 03562 986 18301 oder per Mail an veterinaeramt@lkspn.de oder der Leitstelle Lausitz unter der Telefonnummer  0355 632 148. Insofern Sie Schweinehalter sind und Ihren Bestand gleich welcher Größe noch nicht unserem Veterinäramt gemeldet haben, dann holen Sie dies bitte unter den eben genannten Kontaktdaten nach. Achten Sie weiterhin darauf, Ihre Hunde im gefährdeten Gebiet nicht frei herumlaufen zu lassen. Diese Maßnahmen werden entsprechend der Entwicklung des Seuchengeschehens angepasst. Über alle weiteren Maßnahmen werden wir unter www.lkspn.de zeitnah informieren.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
Anfang September beginnt traditionell das neue Ausbildungsjahr. Da mir die Themen Nachwuchs und Fachkräftesicherung sehr am Herzen liegen, nahm ich mir auch in diesem Jahr die Zeit, unsere neuen Auszubildenden und Studenten persönlich zu begrüßen. Insgesamt sieben Verwaltungsfachangestellte, eine Kauffrau für Büromanagement, zwei Studentinnen im Studiengang „Öffentliche Verwaltung“ sowie ein Student im Studiengang „Verwaltungsinformatik“ begrüßte ich am vergangenen Dienstag bei uns im Kreishaus in Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca). Unseren angehenden Fachkräften stellte ich zunächst unseren liebens- und lebenswerten Landkreis etwas näher vor. Daher erläuterte ich die Struktur unserer Verwaltung mit den einzelnen Dezernaten, Fachbereichen sowie Eigenbetrieben. In einer daran anschließenden Fragerunde erfuhr ich von unseren Neuen, die jeweilige Motivation zur Aufnahme der Ausbildung bzw. des Studiums in unserem Haus. Mit Blick auf die anstehenden Herausforderungen des Strukturwandels machte ich den Auszubildenden und Studenten deutlich, dass sie in einer spannenden Zeit bei uns anfangen. Denn es werden maßgeblich sie sein, die den Strukturwandel in der Verwaltung aktiv mitbegleiten. Ebenso gab ich ihnen mit auf den Weg, dass all unsere Nachwuchskräfte hervorragende Übernahmechancen auf einen gut bezahlten und krisensicheren Arbeitsplatz haben, wenn sie ambitioniert sind und gute Leistungen erbringen.
Unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln besuchte ich am Samstag die Eröffnungsveranstaltung der 16. Museumsnächte des Lausitzer Museenlandes im Innenhof des Kulturschlosses in Spremberg/Grodk. Diese finden an den Wochenenden vom 05. bis 26. September statt. Sie sind ein hervorragendes Beispiel dafür, dass kulturelle Veranstaltungen mit dem Beherzigen der AHA-Regeln weiterhin möglich sind. Während der Museumsnächte können Sie nicht nur an einem, sondern an gleich vier Sommerwochenenden die Heimatstuben und -museen, Kirchen, Sammlungen, Gedenk- und Kulturstätten der Region bis spät in die Nacht hinein besuchen. Unter dem Motto „Alles dreht sich“ werden an vielen Veranstaltungsorten Spinnrad, Mühlrad, Filmrolle, Schleifstein, Dreschmaschine, Feldbahn, Filzhut oder Feuerrad in Bewegung gesetzt. Kommen Sie vorbei, es lohnt sich!
Am 3. Oktober 2020 jährt sich nunmehr zum 30. Mal der Tag der Deutschen Einheit. 30 Jahre Wiedervereinigung bedeuten 30 spannende Jahre voller Herausforderungen, Geschichten und Entwicklungen. Anlässlich dieses ganz besonderen Jubiläums präsentiert der Landkreis auf seiner Facebook-Seite unter anderem 30 touristische Ziele in der liebens- und lebenswerten Region zwischen Spree und Neiße. Schauen Sie doch einfach mal vorbei und lassen Sie sich für einen Ausflug in unserem Landkreis inspirieren.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
in den vergangenen Tagen und Wochen sind die coronabedingten Infektions- und Quarantänezahlen in ganz Deutschland in die Höhe gegangen, wobei dies vor allem Urlaubsrückkehrer und deren näheres Umfeld betrifft. Die Ursache für diesen besorgniserregenden Anstieg ist letztendlich die vielerorts zu beobachtende Nachlässigkeit mit den AHA-Regeln. Diese stehen für Abstand, Hygiene und Alltagsmaske. Als malerische Urlaubsregion, die jedes Jahr von zehntausenden Menschen besucht wird, müssen wir deshalb in unserem liebens- und lebenswerten Landkreis besonders vorsichtig sein. Denn nur der Mensch, nicht jedoch das Virus kann sich bewegen. Insofern besteht jederzeit die Möglichkeit, dass es bei unvorsichtigem Verhalten zur Verbreitung und damit zu neuen Hotspots in unserer Region kommt. Um das bisher Erreichte nicht zu gefährden und weitere regionale Lockdowns zu verhindern, appelliere ich deshalb eindringlich an Sie, werte Bürgerinnen und Bürger, die AHA-Regeln zu beherzigen. Halten Sie Abstand, beachten Sie die Hygieneempfehlungen und tragen Sie beim Einkaufen eine Alltagsmaske. Es mag vielleicht umständlich oder unkomfortabel sein, allerdings sind diese Maßnahmen zwingend notwendig für unser aller Gesundheit. Ebenso sind sie nötig, um die Schließung von zum Beispiel Schulen, Kitas oder Betrieben in unserem Landkreis zu vermeiden. Mit dem Beherzigen der AHA-Regeln beweisen Sie so in letzter Konsequenz soziale Verantwortung und Solidarität mit Ihren Mitmenschen.
Im vergangenen Jahr hatte sich der Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa erfolgreich mit dem Vorhaben „5x5G Lausitz“ an einem bundesweiten Innovationswettbewerb des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur zum Thema 5G beworben. Im Rahmen des Vorhabens wurde der Einsatz der 5G-Technologie in der Agrarwirtschaft, im Bereich des automatisierten und autonomen Fahrens sowie im Bereich des autonomen (Luft-)Verkehrs mittels Drohnen in Hornow, dem Verkehrslandeplatz Cottbus/Neuhausen und im Industriepark Schwarze Pumpe untersucht. Die vielversprechenden Ergebnisse dieser Untersuchung wurden am vergangenen Dienstag von der MRK Media AG im Kreistagssaal in Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca) vorgestellt. Mit dem Konzept besteht für den Landkreis die Chance auf eine weitere Förderung von bis zu vier Millionen Euro zur praktischen Umsetzung in den Folgejahren. Mit diesem Programm ist natürlich auch die Hoffnung verbunden, wegweisende Zukunftstechnologien sowie Investitionen und Arbeitsplätze in unseren Landkreis zu holen. Über die weiteren Ergebnisse im Rahmen dieses Prozesses werde ich Sie, werte Bürgerinnen und Bürger, wie gewohnt in meinem Blog informieren.
 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
für einen Landrat ist es unheimlich wichtig zu wissen, was in seinem Landkreis vorgeht. Denn nur so kann die Verwaltung entsprechende Entscheidungen treffen, Unterstützung anbieten oder Projekte anschieben. Um mir ein Bild der Lage in den einzelnen Kommunen zu machen, unternehme ich deshalb regelmäßig Arbeitsbesuche in den Gemeinden, Ämter und Städten unseres liebens- und lebenswerten Landkreises. Bei diesen komme ich vor Ort mit Bürgern, Unternehmern, Bürgermeistern und Ortsvorstehern ins Gespräch. Am vergangenen Mittwoch war solch ein Arbeitsbesuch für die Stadt Spremberg geplant. Am Vormittag sollte ursprünglich ein Gespräch mit der Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier und ihrer Verwaltungsspitze stattfinden, das jedoch aufgrund des Fundes einer 50-Kilogramm-Fliegerbombe im Spremberger Ortsteil Trattendorf und der damit verbundenen Organisation der Kampfmittelräumung verschoben werden musste. Nichtsdestotrotz machte ich mich nach dem Mittag auf den Weg in die Perle der Lausitz, um zunächst zwei Unternehmen zu besuchen und um anschließend mit den ehrenamtlichen Ortsvorstehern der Spremberger Ortsteile ins Gespräch zu kommen.
Mein erster Unternehmensbesuch führte mich zur SPRELA GmbH, einem 130 Jahre alten Spezialisten für dekorative Schichtstoffplatten, Laminate, Fensterbänke und Verbundplatten. In dem Traditionsunternehmen mit über 125 Mitarbeitern, traf ich mich mit den beiden Geschäftsführern Gerd-Rüdiger Heppner und Robert Scheele. Mit Blick auf die Corona-Pandemie und den damit verbundenen Lockdown interessierte mich natürlich ganz besonders, wie der Betrieb, in dem üblicherweise rund 5.000 Quadratmeter pro Tag an Holzplatten aus nachhaltiger Produktion verarbeitet werden, diese Zeit überstanden hat. Mit Ausnahme des Aprils sei man gut durch die Krise gekommen, so die beiden Geschäftsführer. Für die Zukunft werden vor allem die Themen Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und antibakterielle Beschichtungen von Verbundplatten eine zentrale Rolle spielen. Mit Blick auf die Entwicklung neuer Technologien, wies ich die Unternehmer auf das Programm „Unternehmen Revier“ der Wirtschaftsregion Lausitz hin. Durch eine Förderung innovativer Projekte könnte bei positiver Bescheidung eines Antrages die Testung neuer Entwicklungen ohne größeren finanziellen Druck vorangetrieben werden, was wiederum positiv für die Bilanz des Unternehmens wäre. Der Vorschlag wurde gut aufgenommen und ich bin gespannt zu sehen, was für Projekte die SPRELA in Zukunft umsetzen wird.
Auch mein zweiter Unternehmensbesuch an diesem Tag führte mich in ein Traditionsunternehmen und zwar zur Technische Bürsten GmbH Spremberg, die, wie der Name schon sagt, Bürsten aller Art herstellt. Egal ob Handbürsten, Eindrehbürsten, Werkzeugbürsten oder individuelle Anfertigungen: In dem Unternehmen mit über 186 Jahren Erfahrung und 4.000 Produkten im Angebot, wird jeder fündig. Seit dem 01. Januar 2019 führt Mathias Bahl die Geschicke des Unternehmens, das er vom langjährigen Firmeninhaber Eberhard Gleitsmann übernahm. Auch im Gespräch mit Herrn Bahl spielten die Themen Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft eine wichtige Rolle, aber auch Innovationen sowie Investitionen in die Digitalisierung und Steuerungstechnik des Unternehmens. Mit den derzeit 22 Mitarbeitern will man vor allem auch individuelle Kundenwünsche erfüllen, wie zum Beispiel spezielle Bürsten für das Bouldern, einer Form des Kletterns entlang an künstlichen Wänden mit Griffen in Absprunghöhe. Dem Jungunternehmer, der wie viele andere durch die Coronapandemie mit Umsatzeinbußen zu kämpfen hatte, wünsche ich an dieser Stelle noch einmal viel Glück und Schaffenskraft für die Zukunft.